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NBA

Parsons baggert Howard an

Von SPOX
Center Dwight Howard steht noch bei den Los Angeles Lakers unter Vertrag
© getty

Überredet Chandler Parsons seinen Kumpel Dwight Howard zu einem Wechsel zu den Houston Rockets? Der Forward der Rockets spricht laut eigenen Angaben jeden Tag mit dem Center und zeigt die Vorzüge der Texaner auf. Die ersten zehn Einladungen in den Green Room des Drafts sind draußen. Außerdem: Vinny del Negro könnte gleich wieder einen neuen Job bei den Denver Nuggets finden.

Parsons will Howard zu Rockets lotsen: Sollte Dwight Howard sich dazu entschieden, nicht weiter für die Los Angeles Lakers aufzulaufen und sich stattdessen in die Free Agency begeben, sind die Houston Rockets sicher einer der größten Interessenten. Die Texaner machen keinen Hehl daraus, dass sie den Lakers-Center gerne verpflichten würden, um die Center-Tradition um Olajuwon und Ming in Houston wiederherzustellen.

Unerwartete Hilfe erhält das Front Office der Rockets nun von einem eigenen Spieler. Small Forward Chandler Parsons steht laut eigenen Angaben jeden Tag mit Howard in Kontakt und versucht diesem einen Wechsel schmackhaft zu machen. "Ich habe eine Beziehung zu ihm aufgebaut, wir stehen uns sehr nahe. Er spricht mich wegen allem an. Ich habe so gut wie jede Frage, die er hatte, beantwortet und ich habe ihm gesagt, dass wir sogar ohne ihn eine Chance hätten, richtig gut zu sein im nächsten Jahr", so Parson zum "Houston Chronicle".

Der Forward gab auch offen zu, dass er Howard direkt gefragt hätte, warum er nicht zu den Rockets kommen und das Team zu einem Titelanwärter machen wolle. "Der Hauptpunkt, den ich unseren Gesprächen entnehmen konnte, war der, dass er gewinnen will. Er will Ringe holen. Es ist ganz offensichtlich, dass es kein besseres Team gibt, keine bessere Möglichkeit als das mit uns zu tun", so der selbstbewusste Shooting Star der Rockets.

Parsons und Howard besitzen in Dan Fergan den gleichen Agenten. Wie die Vergangenheit gezeigt hat spielt neben der Aussicht auf Erfolge auch die Freundschaft zu einzelnen Spielern eine wichtige Rolle bei der Entscheidung von Free Agents. Neben der persönlichen Beziehung zu Parson spricht in der Tat die junge, entwicklungsfähige Mannschaft der Rockets so wie die günstige Steuerlage in Texas für einen Wechsel. Howard selbst hält sich hierzu aber bisher bedeckt.

Zehn Spieler mit Einladung in den Green Room des Drafts: Die ersten zehn Spieler, die am Draft-Abend im Green Room sitzen werden sind bekannt. Dabei gibt es keine Überraschungen. Die NBA lädt die Spieler Noel, Oladipo, Porter, Len, Bennett, McLemore, Burke, Carter-Williams, McCollum und Zeller in den Green Room ein, wo die Spieler mit ihrer Familie und den Agenten sitzen werden, um darauf zu warten, von wem sie gezogen werden.

Die vorläufigen Einladungen in den Green Room gelten als das beste Indiz für die zehn Spieler mit den aussichtsreichsten Chancen, bereits in der Lottery gezogen zu werden. Normalerweise werden 13 bis 15 Spieler hierhin eingeladen. Die weiteren Spieler können also in den nächsten Tagen seitens der NBA bekannt gegeben werden. Dennis Schröder ist aber auch wohl im erweiterten Kreis der Spieler mit Aussicht auf den Green Room nicht dabei. Vielmehr können sich wohl Adams, Caldwell-Pope, Olynyk, Muhammad und Karasev weiter Chancen ausrechnen, mit ihren Familien im Innenraum zu sitzen.

Nuggets sprechen mit Vinny del Negro: Unlängst wurde Vinny del Negro nach dem erneuten Scheitern in den Playoffs bei den Los Angeles Clippers entlassen. Doch dem 46-Jährigen winkt bereits schneller als gedacht ein neuer Job. Laut "Yahoo"-Experte Adrian Wojnarowski treffen sich die Denver Nuggets am Wochenende zu Gesprächen mit del Negro.

Die direkten Konkurrenten von del Negro im Rennen um den Posten des Head Coaches in Denver sind Lionel Hollins und Brian Shaw, die sich bereits beide mit den Nuggets zu Gesprächen getroffen haben. Auch Byron Scott wird weiterhin als möglicher Nachfolger von George Karl gehandelt. Dass del Negro nun Chancen auf einen Job bei einem Playoff-Kandidaten hat, ist angesichts seines ligaweit schlechten Standings durchaus verwunderlich.

Raptors wollen in den Draft: Aufgrund diverser Trades in der Vergangenheit haben die Toronto Raptors im diesjährigen Draft keinen einzigen Pick. Der neue General Manager Masai Ujiri will dies aber nun ändern und zumindest einen Spieler in der zweiten Runde ziehen.

Die Chancen auf einen Zweitrunden-Pick stehen dabei nicht schlecht, da Teams mit mehr als einem Pick in der zweiten Runde gerne einen ihrer beiden Picks gegen Geld oder einen Pick in einem späteren Draft tauschen. In diesem Jahr haben gleich acht Teams mehr als einen Pick in der zweiten Runde, darunter die Cleveland Cavaliers und Minnesota Timberwolves, die ebenfalls zwei Erstrunden-Picks besitzen. Ein Deal mit diesen Teams könnte allerdings auch erst im Draft selbst über die Bühne gehen.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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