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NBA

Verlässt Chris Paul Lob City?

Von SPOX
Chris Paul ist über die Aussagen von Clippers-Besitzer Donald Sterling gar nicht amused
© getty

Chris Paul ist mächtig sauer. Dem Point Guard der Los Angeles Clippers gefällt es überhaupt nicht, dass er in der Öffentlichkeit als Hauptschuldiger für die Entlassung von Vinny del Negro ausgemacht wird.

Inwieweit Pauls momentaner Gemütszustand Einfluss auf seine Zukunftspläne haben wird, ist zurzeit jedoch noch ungewiss. Der 28-Jährige wird in diesem Sommer Free Agent und kann sich frei nach einem neuen Team umgucken.

"Er ist momentan wirklich sauer und sein Ärger richtig sich gegen sämtliche Clippers-Verantwortlichen. Chris ist jemand, der besonderen Wert auf einen sauberen Umgang miteinander legt und ist deshalb in besonderer Weise gekränkt. Es gefällt ihm überhaupt nicht, dass sein Name immer wieder im Zusammenhang mit Vinnys Entlassung genannt wird. Er hatte damit nichts zu tun," wird eine anonyme Quelle aus Pauls Umfeld zitiert.

Sterlings Aussagen zweideutig

Pauls Unzufriedenheit ist vor allem auf die Aussagen von Clippers-Besitzer Donald Sterling zurückzuführen. Der 70 Jährige, der seit 1981 die Geschicke in Lob City führt, hatte in einem Interview mit der "Los Angeles Times" zwischen den Zeilen angedeutet, dass Del Negros Rausschmiss auf Wunsch von Chris Paul und Blake Griffin stattgefunden hat.

"Die NBA ist immer noch eine Liga der Spieler und wenn du erfolgreich sein willst, musst du leider dafür sorgen, dass deine Akteure glücklich sind," wird Sterling unter anderem in dem Interview zitiert.

Bisher wurde allgemein davon ausgegangen, dass der All Star einen neuen Vertrag bei den Clippers unterzeichnen würde. Vor allem deswegen, weil LA ihm einen Fünf-Jahres-Vertrag über 108 Mio. Dollar anbieten kann. 28 Mio. Dollar mehr, als jede andere Franchise für den 1,86m-großen Guard auf den Tisch legen kann.

Clippers reagieren auf Nachricht

Am Freitagabend reagierten die Clippers auf den Bericht von "ESPN": "Die Entscheidung, Vinny nicht zu halten, war eine Entscheidung, die die Klubspitze getroffen hat", so Sportdirektor Gary Sacks. "Unser Front Office hat die letzten drei Jahre analysiert und entscheiden, dass ein Wechsel nötig ist. Wir wollen einen Titel gewinnen, und das geht nach unserer Einschätzung nur mit einem Trainerwechsel. Wir wollen nicht einfach nur in den Playoffs dabei sein."

Für den Fall, dass Paul wirklich L.A. den Rücken zukehren will, bringt "ESPN" die Atlanta Hawks als aussichtsreichsten Abnehmer ins Spiel. Der Playmaker hat sich in der Vergangenheit stets überaus positiv über die Hawks geäußert.

Zudem könnte er in Georgia ein neues Traumduo an der Seite von Dwight Howard bilden. Beide Superstars hatten immer wieder mal damit geliebäugelt gemeinsam für eine Franchise aufzulaufen. Die Tatsache, dass Atlanta über den nötigen Cap-Space um beide mit lukrativen Verträgen auszustatten, macht die ganze Sache nicht uninteressanter.

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