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NBA

Historisches Grizzlies-Comeback! Mavs verlieren

Von SPOX
Dirk Nowitzki erzielte bei den Memphis Grizzlies nur 10 Punkte für die Mavericks
© Getty

San Antonio Spurs (45-14) - Phoenix Suns (20-39) 104:105 OT (BOXSCORE)

Die Zuschauer in San Antonio rieben sich verwundert die Augen. Ausgerechnet gegen die Suns reißt die Heimserie der Spurs. 18 Spiele war das momentan beste Team der NBA zuhause ungeschlagen. Vielleicht waren sie einfach zu lange nicht mehr da gewesen. 25 Tage waren die Spurs zuvor unterwegs gewesen, 9 Auswärtspartien galt es zu bestreiten.

"Wir sind alle ziemlich enttäuscht, vor allem nach unseren guten Vorstellungen auswärts. Jetzt nach Hause zu kommen und gleich das erste Spiel zu verlieren, ist hart, aber es passiert. Wir waren relaxt nach dem langen Roadtrip, aber das passiert halt, wenn man in der NBA nicht dein Bestes spielst", sagte Manu Ginobili.

Die Suns waren dagegen mehr als zufrieden. "Für uns, die mit dem Playoffrennen nichts zu tun haben, geht es trotzdem darum, ein besseres Team zu werden. Spiele wie dieses stärken den Charakter und bringen uns in die richtige Richtung", sagte Veteran Jermain O'Neal, der mit 22 Punkten und 13 Rebounds bester Akteur der Suns war.

Dabei hätten die Spurs das Spiel eigentlich nach Hause bringen müssen. Ginobili vergab 3,7 Sekunden vor dem Ende seinen zweiten Freiwurf. O'Neal sicherte sich den Rebound, passte zu Wesley Johnson und der schickte die Partie mit einem Dreier in die Overtime. Dort lief dann für beide Teams nicht viel zusammen. Die ersten 14 Wurfversuche verfehlten ihr Ziel. Die Suns hatten schließlich das bessere Ende für sich.

Cleveland Cavaliers (20-38) - Toronto Raptors (23-35) 103:92 (BOXSCORE)

Kyrie Irving (Knieverletzung) konnte erneut nicht mitwirken, aber das ist momentan kein Problem für die Cavaliers. Erneut sprang Rookie Dion Waiters in die Bresche und führte Cleveland zum Sieg. Der Shooting Guard erzielte 23 Punkte, darunter ein wichtiger Jumper 1:23 Minute vor dem Ende.

Es ist der erste Monat mit einer positiven Bilanz seit März 2010 für die Cavs. Damals spielte LeBron James noch in Cleveland. Dabei verlief der Start in die Partie alles andere als rund. Die Cavaliers trafen nur einen der ersten 15 Würfe. Doch dann fand Waiters ins Spiel. "Als Kind sieht man eine Menge Spieler wie Michael Jordan oder Allen Iverson, die für diese Momente leben. Man sagt sich selbst, dass man eines Tages auch dort stehen will. Ich bin so glücklich, heute in dieser Position zu sein", sagte der Rookie, der mit seinem Jump-Shot kurz vor Ende die Aufholjagd der Raptors stoppte.

Toronto lag bereits mit elf Punkten zurück, aber kämpfte sich bis auf drei Zähler ran. Die Playoffchancen der Kanadier sinken damit weiter. Die Raptors liegen bereits sechs Spiele zurück. DeMar DeRozan erzielte 34 Punkte, Rudy Gay kam auf 24 Punkte.

Orlando Magic (16-42) - Sacramento Kings (20-39) 101:125 (BOXSCORE)

Einen Tag nach der Double-Overtime-Niederlage in Miami war bei bei den Kings von Müdigkeit nicht zu spüren. Sacramento setzte die Highscoring-Performance fort und erzielten in Orlando 125 Punkte.

Insgesamt sechs Spieler punkteten zweistellig. John Salmons kam auf 21 Punkte, Marcus Thornton erzielte 20 Punkte von der Bank kommend, die mit 64 Punkten ein großer Faktor im Spiel der Kings war.

"Wenn wir so einen Basketball spielen wie heute, sind wir schwer zu besiegen, das war gestern schon so. Die letzten beiden Spiele waren möglicherweise unser bester Basketball in dieser Saison", sagte Center DeMarcus Cousins. Das Spiel war früh durch. Die Kings trafen zeitweise annähernd 60 Prozent aus dem Feld und führten mit 33 Punkten.

Orlando hat 29 der letzten 33 Spiele verloren und wartet seit Mitte Dezember auf zwei Siege in Folge. Tobias Harris war mit 23 Punkten (Career High) Topscorer der Magic. Arron Afflala kam auf 15.

Der NBA-Spielplan im Überblick

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