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Granger is back: Indiana jetzt noch besser?

Von SPOX
Danny Granger (r.) gab beim Sieg der Indiana Pacers bei den Detroit Pistons sein Saisondebüt
© Getty
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Milwaukee Bucks (26-28) - Atlanta Hawks (31-23) 102:103 (BOXSCORE)

Zur Trade Deadline waren die beiden Teams in Gesprächen über einen Deal, der Josh Smith nach Milwaukee gebracht hätte. Das Geschäft kam nicht zustande, im ersten Aufeinandertreffen seitdem tat der Forward den Bucks stattdessen richtig weh.

Smith kam auf 13 Punkte, 13 Rebounds, 5 Assists und 3 Steals, genauso wichtig waren allerdings Jeff Teague (23), Devin Harris (21) und vor allem Al Horford (23 Punkte, 11 Rebounds), der für seine Hawks rund sechs Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielte.

"Als wir den Ball in seine Hände gebracht hatten, wusste ich, dass er uns den Sieg bringen würde", so Teague im Anschluss. "Er hat getan, was ein großartiger Spieler tun muss."

Monta Ellis (14 Punkte, 10 Assists), den Atlanta gern für Smith gehabt hätte, unternahm einen letzten Versuch, sein Runner aus vier Metern war aber einen Tick zu lang.

"Wir haben gekämpft und waren gut genug, um das Spiel zu gewinnen", sagte Milwaukees Coach Jim Boylan, dessen Team im Schlussviertel einen Zahn-Punkte-Vorsprung verschenkte. "Wir haben keine Zeit, uns selbst leid zu tun. Die nächsten Spiele stehen schon vor der Tür."

Weil die Bucks beim Smith-Poker leer ausgingen, trösteten sie sich immerhin mit J.J. Redick. Der aus Orlando gekommene Scharfschütze machte sein erstes Spiel für seinen neuen Arbeitgeber und enttäuschte nicht: Mit 16 Punkten und 7 Assists deutete er an, dass er eine große Verstärkung sein wird.

Topscorer der Bucks war Ersan Ilyasova (19), Larry Sanders (12 Punkte, 19 Rebounds) verbuchte ein mächtiges Double-Double.

Orlando Magic (15-41) - Cleveland Cavaliers (18-37) 94:118 (BOXSCORE)

Orlando hat einmal mehr keine Chance und verlor zum 28. Mal in den letzten 31 Partien, dennoch sind die Magic zuversichtlich, was die Zukunft angeht. So, wie es derzeit aussieht, wird das Team aus Florida einen hohen Draft Pick erhalten, nach ihrem Trade zur Deadline bekam die Mannschaft zudem junge Spieler dazu.

Tobias Harris (14), Doron Lamb und der mit 30 Jahren schon etwas betagtere Beno Udrih machten ihr erstes Spiel für die Magic und konnten sich gleich gut einfügen. "Für das erste Spiel war das schon sehr gut", freute sich Rookie Moe Harkless (13) über die Neuen. "Und weil wir alle so jung sind, werden wir sicher gut zusammen passen."

In der Tat standen mit Harkless und Andrew Nicholson zwei Rookies in der Starting Five, Nikola Vucevic (22 Jahre) und E'Twaun Moore (23 Jahre) sind ebenfalls noch junge Hüpfer. Topscorer Arron Afflalo (16 Punkte) ist mit 27 Jahren fast schon ein Routinier. Obwohl die Pläne Orlandos also auf die Zukunft gerichtet sind, will Coach Jacque Vaughn in jedem Spiel das Beste aus seinen Jungs herausholen: "Wir machen ihnen trotzdem Druck, keine Frage. Wir wollen so gut spielen wie möglich, auch wenn das keine Siege garantiert."

Gegen Cleveland war man einmal mehr chancenlos. Die immer besser werdenden Cavaliers haben ihre eigene Talenteschmiede, Star-Point Guard ist von allen viel versprechenden Youngstern natürlich der wichtigste. "Wir wussten, was wir zu tun hatten", so Irving. "Unsere Defense muss an erster Stelle stehen, alles andere kommt von selbst."

Mit 12 Punkten hielt sich der All-Star diesmal in punkto Scoring zurück, dafür verteilte er 9 Assists. Marreese Speights (18), Alonzo Gee (17), C.J. Miles und Tyler Zeller (je 16) sowie Wayne Ellington (15) taten sich diesmal hervor.

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