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NBA

Abwehrschlacht! Celtics ringen Bulls nieder

Von SPOX
Jason Terry (l.) erzielte gegen die Chicago Bulls 12 Punkte
© Getty

Orlando Magic (15-37) - Atlanta Hawks (29-22) 76:108 (BOXSCORE)

Josh Smith lassen die Wechselgerüchte weiter kalt. Der Forward legte beim Sieg gegen die Magic erneut ein Double-Double auf - sein 22. in dieser Saison. "Smith ist ein Profi. Er war schon vorher in dieser Situation. Die Gerüchte gibt es die ganze Saison. Er geht da sehr gut mit um", lobte auch Coach Larry Drew. Neben J-Smoove ragte vor allem Al Horford mit 26 Punkten und 12 Rebounds heraus.

Bei den Magic war natürlich die Sperre von Hedo Turkoglu das Thema. Dem Türken wurde die Einnahme von anabolen Stereoiden nachgewiesen und von der NBA für 20 Spiele gesperrt. J.J. Redick sagte nach dem ersten Viertel: "Wir waren echt am Boden. Mehr gibt es nicht zu sagen. Wir wurden reingelegt." Für Orlando ist es nur eine weitere von vielen Hiobsbotschaften in dieser Saison. Die Magic haben 24 der letzten 27 Spiele verloren.

Brooklyn Nets (31-22) - Denver Nuggets (33-21) 119:108 (BOXSCORE)

Es war ein kleiner Dreier-Shootout im Barclays Center. 16 Dreier bei Brooklyn und 12 bei den Nuggets. Die Nets behielten am Ende die Oberhand und feierten ihren zweiten Sieg in Folge. Es war auch eine kleine Wiedergutmachung für die Schlappe gegen die Spurs am Sonntag, als Brooklyn in der zweiten Halbzeit völlig einbrach.

"Ich bin sehr, sehr stolz. Als wir die Halle am Sonntag verließen, waren wir ziemlich niedergeschlagen aufgrund der Art und Weise wie die Spurs uns dominiert hatten", sagte Nets-Coach P.J. Carlesimo: "Wir kamen gegen Indiana spät ins Spiel und gewannen. Dann mussten wir auch noch die Hürde heute nehmen, gegen ein Team, das zwei Spieler ersetzen und an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ran musste. Das war schon stark."

Denver musste erneut auf Danilo Gallinari und Andre Iguodala verzichten und kassierte die dritte Niederlage in Serie. Da halfen auch die 26 Punkte von Ty Lawson nicht, der 5 von 5 Dreiern traf. Auf Seiten von Brooklyn war Joe Johnson mit 26 Punkten bester Werfer. C.J. Watson, der Deron Williams vertrat, kam auf 25 Punkten.

New York Knicks (32-18) - Toronto Raptors (21-32) 88:92 (BOXSCORE)

Dieses Mal gab es keine Monster-Performance von Rudy Gay. Zum Sieg über die Knicks reichte es trotzdem, auch weil Carmelo Anthony ebenfalls keinen guten Tag erwischte. Gay traf nur 4 seiner 21 Würfe und stand am Ende bei 11 Punkten. Melos Quote war noch einen Tick schwächer (5 von 24 für 12 Punkte). Allerdings hatte Anthony Taubheitsgefühle im Arm, nachdem er den Ellbogen von DeMar DeRozan abbekam. Sein Einsatz im All-Star-Game ist fraglich.

Dafür spielte sich Alan Anderson ins Rampenlicht und erzielte 26 Punkte. Die Verpflichtung von Gay kostete Anderson einige Minuten Einsatzzeit, dass er dennoch ein wichtiger Spieler sein kann, bewies er im Madison Sqaure Garden eindrucksvoll. DeRozan kam auf 20 Punkte.

"Es fühlt sich gut an, dass mein Teamkollege Double-A in die Bresche gesprungen ist. DeMar hat getan, was DeMar immer tut, aber an einem Abend, an dem ich nicht einmal einen Fisch ins Wasser hätte ziehen können, ist es toll trotzdem zu gewinnen", sagte Gay.

Detroit Pistons (21-33) - Washington Wizards (15-36) 96:85 (BOXSCORE)

Es war erst das siebte Spiel für Jose Calderon (24 Punkte) im Pistons-Jersey, aber der Spanier scheint schon vollends angekommen zu sein in Motor City. Calderon erzielte zusammen mit Will Bynum (20 Punkte) 18 Punkte im Schlussviertel und führte Detroit so zum Sieg über Washington. "Jose ist der Typ von Point Guard, der genau weiß, wann er passen muss und wann er die Schüsse nehmen kann. Deswegen kann ich ihn im Backcourt zusammen mit vielen verschiedenen Spielern aufstellen. Heute hat es super mit Will funktioniert, aber an anderen Abenden funktioniert es super mit Brandon Knight oder Rodney Stuckey", lobte Coach Lawrence Frank.

Auch Bynum freut sich über seinen neuen Teamkollegen: "Ich glaube, dass die Abstimmung jetzt nach ein paar Spielen passt. Wir bereiten so ziemlich jedem Team Match-up-Probleme und das sollte noch besser werden, wenn wir länger miteinander spielen. Ich liebe das."

Dabei stand es 3:23 Minuten vor dem Ende noch 76:76. Bynum erzielte 6 Punkte in Serie und Calderon streute noch einen Dreier ein. Es war die Entscheidung. Auf Seiten der Wizards war Emeka Okafor mit 20 Punkten der beste Werfer.

Seite 3: Clippers schießen Rockets ab

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