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NBA

Chancenlose Magic: Pflichtsieg für Mavs

Von SPOX
Dirk Nowitzki hatte Probleme mit seinem Wurf, was zählt ist aber der Sieg über die Orlando Magic
© Getty

Atlanta Hawks (29-23) - Miami Heat (37-14) 90:103 (BOXSCORE)

Wenn es nicht so richtig läuft, muss LeBron James bei den Miami Heat übernehmen. Aber nicht immer. Es gibt auch Spiele wie das gegen die Hawks, in denen unvorhergesehene Dinge passieren.

Denn nachdem Miami mit einem Zehn-Punkte-Rückstand ins letzte Viertel ging, waren es ausgerechnet Ray Allen (15) und Shane Battier (17), die einen 13:0-Lauf anschoben und insgesamt mit 24 Zählern im Schlussviertel den Unterschied ausmachten.

"Man darf sich bei ihnen nie sicher sein", ärgerte sich Kyle Korver. "Sie haben gezeigt, warum sie ein Championship Team sind. Wenn es drauf ankommt, haben sie einfach die Leute, die ihre Würfe machen."

Die Heat gewannen ihr achtes Spiel in Folge, da machte es auch nichts, dass James' 30-Punkte-Serie nach sieben Spielen endete. Der Superstar kam am Ende auf 24 Zähler, 11 Rebounds und 6 Assists, Dwyane Wade steuerte 20 Punkte bei. Chris Bosh dagegen scheint seinen schwachen Auftritt beim All-Star Game noch im Kopf zu haben. Der Big Man spielte so schwach wie lange nicht mehr und kam lediglich auf 6 Punkte (2/10 ausd dem Feld) und 6 Rebounds.

In Atlanta drehte sich derweil alles um Josh Smith. Die halbe Liga will den Forward per Trade verpflichten, mit 10 Punkten, 9 Rebounds und 9 Assists überzeugte Smith. "Wenn das sein letztes Spiel für Atlanta gewesen sein sollte, hat er sich bravourös verabschiedet", ließ sich selbst James zu einem Kommentar hinreißen.

Minnesota Timberwolves (20-31) - Philadelphia 76ers (22-30) 94:87 (BOXSCORE)

Die Sixers wollten Nikoa Pekovic herumschubsen, hatten sich aber ganz offensichtlich das falsche Opfer ausgesucht. Denn der Montenegriner mag es genau so. "Man muss gar nicht versuchen, physisch mit ihm zu sein, denn dann bekommt man Probleme", lachte Rixky Rubio nach der Partie. "Er stemmt ständig Gewichte, seine Arme sind so groß wie mein Kopf."

Pekovic nahm sich Philly in der Zone mal so richtig zur Brust und kam am Ende auf 27 Punkte und 18 Rebounds - Career-High. "Er ist ein Biest", musste auch Gegenspieler Spencer Hawes einsehen. "Und die Wolves wissen genau, wie man ihn in Szene setzen muss."

Das körperbetonte Spiel auf beiden Seitzen führte zu insgesamt 76 Freiwürfen und 53 Fouls, unterm Strich war Philadelphia aber zu schwach.

"Wir haben einfach schlecht gespielt, da müssen wir gar nichts beschönigen", war Coach Doug Collins bedient. "Was soll ich anderes sagen? Wir haben in der zweiten Hälfte gekämpft, aber mehr auch nicht. Es war nicht unser Tag."

Golden State Warriors (31-23) - Phoenix Suns (18-37) 108:98 (BOXSCORE)

Nach sechs Pleiten in Folge war es dringend Zeit für die Warriors, mal wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Da kommt eins der schlechtesten Teams der Liga natürlich gerade recht. "Das war ein Spiel, dass wir gewinnen mussten. Und die Art und Weise hat mir durchaus gefallen", war Coach Mark Jackson zufrieden.

Interessanterweise hatte Golden State vor knapp drei Wochen zuletzt gewonnen - gegen eben jene Suns. "Wahrscheinlich wäre es gut, wenn wir häufiger gegen sie spielen könnten", scherzte Jarrett Jack (21). Das würde bestimmt auch Klay Thompson gefallen. Der Shooter machte mit 28 Punkte und 8 Rebounds eins seiner besseren Saisonspiele.

Die Gäste machten derweil nach dem überzeugenden Sieg in Portland wieder einen Schritt zurück. "Wir versuchen, hier eine neue Mentalität zu entwickeln", erklärte Veteran Jermaine O'Neal. "Wir versuchen zu lernen, wie man ein gutes Team ist. Wir haben gekämpft, das war gut. Jetzt müssen wir sehen, dass uns unser Kampf auch mal einen Sieg einbringt."

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