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NBA entlässt Mitarbeiter, Shaq wird TV-Experte

SID
Auch NBA-Commissioner David Stern hat auf den Lockout mit Entlassungen reagiert
© Getty

Die NBA hat landesweit 114 Mitarbeiter in der Verwaltung entlassen. Anlass waren finanzielle Verluste in Höhe von 212 Millionen Euro aufgrund der hohen Spielergehälter. Shaquille O'Neal hat derweil bei einem Fernsehsender angeheuert. Der ehemalige Center der Boston Celtics wird in Zukunft an der Seite von Charles Barkley und Kenny Smith NBA-Spiele analysieren.

Liga reagiert auf Verluste

Die NBA hat landesweit 114 Mitarbeiter in der Verwaltung entlassen. Das entspricht zehn Prozent des gesamten Angestellten-Volumens. Auch die Klubs specken ab.

Erst vor zwei Wochen hatten sich die Charlotte Bobcats von 35 Mitarbeitern getrennt. Nach eigenen Angaben hat die NBA in der abgelaufenen Saison, die mit dem Triumph von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks endete, ein Minus von 300 Millionen US-Dollar (212 Millionen Euro) gemacht.

Das sei allein auf die explodierenden Spielergehälter zurückzuführen, heißt es in einem Statement. Der Vertrag zwischen der NBA und den Spielern endete am 30. Juni. Seitdem befindet sich die Liga in einem Lockout.

Shaquille O'Neal wird TV-Experte

Während die 114 ehemaligen Verwaltungsangestellten nun ohne Job dastehen, hat Shaquille O'Neal einen neuen gefunden: Wie "ESPN" vermeldet, wird der Diesel, der nach der abgelaufenen Saison sein aktives Karriereende bekannt gab, in Zukunft als Experte für die TV-Sendung "Inside the NBA" arbeiten. Er hat bereits einen längerfristigen Vertrag mit dem Sender "TNT" unterzeichnet.

"Ich werde versuchen, die Show noch unterhaltsamer zu machen, als sie ohnehin schon ist", erklärte der viermalige NBA-Champion. Auch Kenny Smith, der gemeinsam mit Shaq, Charles Barkley und Ernie Johnson die NBA-Partien analysieren wird, ist vom neuen Kollegen überzeugt: "Die Verpflichtung des Big Analytical wird sich auszahlen. Ich kann es nicht erwarten, dem dominantesten Center unserer Zeit verbale Pässe zuzuspielen."

Wie O'Neal verriet, lagen ihm mehrere Angebote vor, er habe sich aber schnell für das von "TNT" entschieden, weil er kein Interesse an einem Bieterwettstreit hatte. Von seinen Qualitäten ist er auch abseits des Parketts absolut überzeugt: "Ich habe die Fähigkeit und das Wissen, um faire Kritik abzugeben." Mal abwarten, ob Shaq sich tatsächlich den Trash Talk verkneifen kann.

Die NBA-Teams in der Übersicht

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