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NBA

James sticht Durant aus

SID
Weltmeister Kevin Durant (l.) war in der Vorsaison Topscorer der NBA - vor LeBron James
© Getty

Im direkten Duell machten LeBron James und Kevin Durant eine gute Figur. Der Sieg jedoch ging an Miami. Während bei Denver ein Reservist brilliert, überzeugen anderswo die Rookies.

Miami Heat - Oklahoma City Thunder 103:96

Auch ohne Dwyane Wade machen die neuformierten Heat einen starken Eindruck. Beim Duell der Superstars mit Kevin Durant (21) glänzte erneut LeBron James (22 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists), aber auch Chris Bosh (23) war nicht zu verachten. Wade laboriert an einer Adduktoren-Verletzung.

"Wir sind schon gut drauf", erlärte James anschließend. "Es wird spannend sein zu sehen, wie gut wir sein können, wenn alle Mann an Bord sind." Für die Thunder kam Rookie Cole Aldrich als Starter zum Einsatz. Der Center von der University of Kansas blieb allerdings blass.

Chicago Bulls - Washington Wizards 107:96

Die Bulls sind auch ohne den verletzten Carlos Boozer eine potente Truppe. Gegen die Wizards und deren Top-Rookie John Wall (11 Punkte, 6 Assists) zeigte Chicago eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der neun Spieler mindestens 7 Punkte machten. Bester Bull war Derrick Rose mit 18 Zählern. Besonders erfreulich: Ömer Asiks Auftritt mit 9 Punkten und 10 Rebounds.

Denver Nuggets - Portland Trail Blazers 109:99

Carmelo Anthony legte gewohnt starke Zahlen hin (24 Punkte), aber der Sieg gegen Portland war auch und vor allem einem Reservisten zu verdanken: Ausgerechnet Shelden Williams, der in den Playoffs 2010 die Fans der Boston Celtics mit schwachen Leistungen zur Weißglut trieb, steuerte 21 Punkte und 14 Rebounds bei.

Wermutstropfen für die Nuggets war die Verletzung von Al Harrington. Der Neuzugang schied nach einer Minute Spielzeit mit Fußproblemen aus. Denver muss bereits auf Kenyon Martin und Chris Andersen verzichten.

Golden State Warriors - L.A. Clippers 127:87

Das Ergebnis dürfte für beide Teams zweitrangig gewesen sein. Golden States neuer Coach Keith Smart war dennoch begeistert, wie sich sein Team in der Defense anstrengte. Wo Smart auch hinschaute: Überall sah er Lichtblicke.

Sechs Spieler punkteten zweistellig, Andris Biedrins machte mit 10 Rebounds einen guten Job an den Brettern - und mit Ekpe Udoh, Louis Amundson und Charlie Bell haben die Warriors ja sogar noch drei Spieler in der Hinterhand, die das Team besser machen sollten.

Aber auch die Clippers hatten Grund zu jubeln. Blake Griffin, der seine gesamte Rookie-Saison verpasste, unterstrich mit 23 Punkten sein enormes Potential. Rookie Al-Farouq Aminu steuerte 13 Zähler bei.

Die weiteren Ergebnisse: Milwaukee Bucks - Detroit Psitons 115:110 OT, Indiana Pacers - Orlando Magic 86:93.

NBA: Der Spielplan der Saison 2010/2011

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