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MLB

MLB: Acht weitere Spiele aus Protest gegen Polizeigewalt abgesagt

Von Marcus Blumberg
Acht Spiele der MLB wurden am Donnerstag aus Protest abgesagt.

Sieben Spiele der MLB wurden am Donnerstag aus Protest gegen die anhaltende Polizeigewalt in den USA abgesagt. Bereits am Mittwoch waren drei Spiele deswegen ausgefallen.

Die Spiele Rangers vs. Athletics, Nationals vs. Phillies, Tigers vs. Twins, Blue Jays vs. Red Sox, Diamondbacks vs. Rockies, Rays vs. Orioles und Marlins vs. Mets wurden allesamt verschoben. Die acht Spiele, die am Donnerstag dennoch stattfanden, waren allesamt Doubleheaders, um zuvor verschobene Partien nachzuholen.

"Die andauernde Polizeibrutalität und soziale Ungleichheit erfordert sofortige Beachtung und den Fokus von uns allen - und nicht nur von schwarzen Amerikanern und Kanadiern", hieß es in einem gemeinsamen Statement der Red Sox und Blue Jays. "Wir respektieren die Entscheidung unserer Spieler, noch mehr Aufmerksamkeit auf den systemischen Rassismus zu lenken, der zur Polizeigewalt gegen Schwarze, Ureinwohner und Farbige in unserer Gesellschaft beiträgt. Wir freuen uns darauf, wieder zu spielen und unsere stärkste Plattform, unser Spiel, dazu zu nutzen, unsere Forderung nach bedeutsamen Veränderungen zu verstärken."

Auch die Beteiligten der anderen abgesagten Spiele äußerten sich in ähnlicher Weise, sei es via Statement, Social Media oder gemeinsamen Videokonferenzen.

Dass überhaupt Spiele stattfanden, fand derweil nicht überall Anklang. Pitcher Jack Flaherty von den St. Louis Cardinals, die zweimal gegen die Pittsburgh Pirates verloren, schrieb in einem Tweet: "Wir sind der einzige Sport, der heute spielt. Denkt mal darüber nach." Er löschte den Tweet jedoch kurz darauf wieder.

Anschließend sagte er gegenüber Reportern in einer Videokonferenz: "Es ist hart, denn gestern wäre ein Tag für ligaweites Handeln gewesen und es passierte nicht ligaweit." Flahertx fügte an: "Das ist scheiße, denn du willst, dass es einheitlich ist."

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