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MLB: New York Yankees wollen Jacoby Ellsburys Restgehalt nicht zahlen

Jacoby Ellsbury soll sich ohne Genehmigung der New York Yankees in Atlanta behandelt haben lassen.

Die Entlassung von Jacoby Ellsbury hat offenbar ein Nachspiel. Medienberichten zufolge wollen die New York Yankees ihrem ehemaligen Outfielder die ihm noch zustehenden 26 Millionen Dollar seines Vertrags nicht bezahlen.

Nachdem zunächst die New York Post berichtet hatte, dass die Yankees vorhätten, eine Beschwerde an die MLB zu senden, um den Restbetrag von Ellsburys Siebenjahresvertrags nicht zu bezahlen, sind nun Einzelheiten ans Licht gekommen.

Mehrere Medien vermelden nun, dass die Yankees Ellsbury, der seit 2017 aufgrund zahlreicher Verletzungen nicht mehr gespielt hat, vorwerfen, sich einer nicht genehmigten medizinischen Behandlung unterzogen zu haben. Demnach habe sich der Outfielder von Dr. Viktor Bouquette im Progressive Medical Center von Atlanta/Georgia behandeln lassen, was das Team nicht genehmigt habe.

General Manager Brian Cashman soll Ellsbury und dessen Agenten Scott Boras in einem Brief mitgeteilt haben, dass man aufgrund dessen Ellsburys Vertrag in einen nichtgarantierten Deal umgewandelt habe. Dadurch wäre jegliche weitere Zahlung nach der Entlassung am Mittwoch hinfällig.

Jacoby Ellsbury: MLBPA prüft rechtliche Schritte

Ellsbury und die Spielergewerkschaft MLBPA können dagegen Beschwerde bei der MLB einlegen. "Die Spielergewerkschaft wird jegliche Unternehmungen gegen Jacoby oder dessen Vertrag energisch verteidigen und untersucht mögliche Vertragsverstöße seines Arbeitgebers", hieß es bereits in einem Statement der MLBPA.

Ellsbury stehen eigentlich noch mehr als 26 Millionen Dollar zu: Rund 21 Millionen Dollar beträgt sein Jahresgehalt für die Saison 2020, zudem enthält der vor der Saison 2014 unterzeichnete Kontrakt eine Teamoption für 2021 mit einem Buyout in Höhe von fünf Millionen Dollar.

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