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US-Sport

Auf dem Weg zur Perfektion

Mich laust der Affe! Kann John Caliparis (r.) Team geschlagen werden? Vielleicht von Jahlil Okafor?
© getty

East Region:

Der Top-Seed:

Villanova Wildcats (32-2)

NCAA-Titel: 1

Letztes Jahr: Round of 32

Enge Kiste in der East, auch Virginia (29-3) hätte berechtigte Ansprüche auf den Top Seed anmelden können. Am Ende gaben aber 15 Siege in Folge und dem Titel in der Big East den Ausschlag für die Wildcats. Coach Jay Wright führt ein extrem ausgeglichenes Team ins Rennen, alle Starter steuern zwischen 9 und 14 Punkte pro Spiel bei. Wichtigster Mann ist Big Man Daniel Ochefu, der vor allem für die Rebounds und Blocks zuständig ist, ansonsten wird vor allem von draußen gefeuert, was die Rohre hergeben.

Warum sollte es in diesem Jahr besser laufen als in den letzten? Seit dem Final Four 2009 hat man schließlich eine Enttäuschung nach der anderen hingelegt - wobei man 2014 ja den Huskies unterlag. "Wir haben gegen den Titelträger verloren, das war eine lehrreiche Erfahrung", bekräftigt Senior Forward JayVaughn Pinkston. Man vertraue Coach Wright voll und ganz.

Die ganz großen Statement-Siege hat man in dieser Spielzeit nicht einfahren können - aber andererseits auch nur zweimal verloren. Mit einem ganz besonderen Rezept könnte Wright für Aufsehen sorgen und die Zweifler verstummen lassen: Hin und wieder packt der Coach ein Vier-Guard-Lineup aus, welches dem Gegner Kopfzerbrechen bereitet. Das Personal hat er, die Shooter auch: Das Team trifft im Schnitt fast 39 Prozent aller Dreier. Wenn man die ersten Runden zum Einspielen nutzt, ist einiges drin - die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr kann wie erwähnt nur hilfreich sein.

Die weiteren Favoriten

Virginia:

Die Cavaliers sind quasi das Antiserum zu Villanova. Drüben wird gepunktet, hüben wird verteidigt, was das Zeug hält. Angeführt von den Guards Marcolm Brogdon und London Perrantes (zusammen 20 PPG und 8,6 APG) hat Coach Tony Bennett eine Pack-Line-Defense aufgezogen, die die Zone sauberer hält als Mary Poppins ein Kinderzimmer. Da kommt einfach nichts durch - kaum mehr als 50 Punkte pro Spiel machen die Gegner. Dummerweise läuft es aber auch in der Offense nicht wirklich. Einen wahren Go-to-Guy gibt es nicht, Brogdon muss es richten, obwohl er als zweite Option besser geeignet wäre.

Louisville:

Ein Titelfavorit ist der Champion von 2013 in diesem Jahr nicht, und Chris Jones, der aus Disziplinargründen im Februar aus dem Team geworfen worden war, fehlt auf dem Parkett. Trainerfuchs Rick Pitino sollte man trotzdem nie abschreiben. Zumal er mit Montrezl Harrell einen der besten College-Spieler des Landes im Lineup hat - und damit fast 16 Punkte und 10 Rebounds. Die Defense, angeführt von Guard Terry Rozier (17 PPG) ist fast schon gewohnt gut. Kaum jemand gewinnt so gerne dreckig wie die Cardinals.

Upset-Tipp:

Georgia (10) gegen Michigan State (7)

Auf dem Papier sind die Spartans stärker, Coach Tom Izzo ist eine Legende. Zudem ist Michigan State eigentlich gut drauf, im Big Ten Finale unterlag man nur ganz knapp den Badgers. Das Problem: Im letzten Jahr kickte man Virginia aus dem Tournament, alles wartet auf das Rematch in der Round of 64. Und dabei werden die Bulldogs übersehen. Die bringen ein extrem ausgeglichenes Team mit - alle Starter machen zwischen 10 und 12 Punkte pro Spiel. Georgia gelingt die große Überraschung.

Madness Fun Fact:

Topscorer im Tournament ist niemand Geringeres als Glen Rice. Der spätere NBA-Star legte 1989 in sechs Spielen insgesamt 184 Punkte auf, darunter 27 Dreier. Der Lohn: Pick Nummer vier im Draft - damit hatte einen Monat zuvor niemand gerechnet.

Seite 1: South Region: Duke, Gonzaga, Iowa State

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