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NBA

Yao triumphiert über D-12

Von Philipp Dornhegge
Das Duell zwischen Yao Ming und Dwight Howard elektrisierte die Fans im Toyota Center
© Getty

Im Duell der besten Center der Liga behielt Yao Ming mit seinen Houston Rockets die Oberhand gegen Dwight Howard und die Orlando Magic. Die Spurs gewinnen auch ohne Ginobili.

Immer, wenn Yao Ming und Dwight Howard aufeinandertreffen, fragen sich Fans und Experten, wann D-12 endgültig unter Beweis stellt, dass er der neue Shaquille O'Neal ist.

Keine Frage: Der junge Magic-Center bringt alle Voraussetzungen mit, um der dominanteste Big Man seit dem Diesel zu werden.

Ming: "Hoffe, dass ich nächstes Jahr noch mithalten kann"

Bisher allerdings hatte Yao Ming meist die besseren Zahlen vorzuweisen, wenn es Eins-gegen-Eins ging. So auch diesmal. Beim 93:83-Sieg der Rockets verbuchte der chinesische Superstar 20 Punkte und 16 Rebounds, Howard musste sich mit 13 und 10 zufrieden geben.

Allerdings gab Ming höchstpersönlich zu: "Er wird immer stärker, schnell ist er sowieso. Dazu hat er sich einige gute Moves in der Offensive angeeignet. Ich bleibe dran und hoffe, dass ich nächstes Jahr noch mithalten kann."

Nach der Niederlage liegt Orlando jetzt ein Spiel hinter den Boston Celtics auf Platz drei im Osten, die Rockets machen sich weiter berechtigte Hoffnungen auf den Sieg der Southwest Division. (Die Highlights im Video bei ESPN)

O.C. Thunder (21-56) - S.A. Spurs (50-27) 89:99: Die Spurs haben eine neue Big Three. NachManu Ginobilis Saisonaus vermuteten viele schon den Niedergang des viermaligen Champions, zumindest in Spiel eins nach der Hiobsbotschaft bestätigte sich der Verdacht nicht. Dank Drew Gooden: Die Neuverpflichtung erzielte 20 Punkte und könnte in den Playoffs zum X-Faktor werden.

Anschließend sagte er ganz bescheiden: "Jetzt, wo Manu raus ist, müssen wir uns alle steigern." Tony Parker (21 Punkte, 10 Assists) und Tim Duncan (25 und 15 Rebounds) waren ebenfalls stark. Der Power Forward zog zudem mit jetzt 10.501 Rebounds in der ewigen Spurs-Bestenliste an der bisherigen Nummer eins David Robinson vorbei. (Die Highlights im Video bei ESPN)

Miami Heat (41-37) - N.O. Hornets (48-29) 93:87 n.V.: Die Hornets haben die Playoffs sicher. Der direkte Konkurrent der Mavs fuhr den entscheidenden Sieg ein, um sich erneut zu qualifizieren und liegt jetzt zwei Spiele vor Dallas auf Platz sechs im Westen.

Der Sieg war doppelt wichtig, um vor den beiden Duellen gegen Dirk Nowitzkis Team das Zwei-Spiele-Polster zu verteidigen und gleichzeitig noch die Chance auf Platz vier zu haben. Dazu müssten freilich zwei Siege gegen die Mavs her - und das wünscht sich wohl keiner. (Die Highlights im Video bei ESPN)

Charlotte Bobcats (35-43) - Philadelphia 76ers (40-37) 101:98: Im Osten haben die Charlotte Bobcats die Hoffnung auf die erste Playoff-Teilnahme der Klubgeschichte noch nicht aufgegeben. Dabei scheint sich Gerald Wallace auf gute Nerven verlassen zu können.

Charlotte führte schon mit zwanzig Punkten, lag kurz vor Schluss plötzlich hinten, nur um in der letzten Minute wieder in Führung zu gehen. Interessante Statistik am Rande: Wenn Wallace 27 oder mehr Punkte erzielt hat, haben die Bobcats sechs von sieben Spielen gewonnen. Diesmal waren es 29. (Die Highlights im Video bei ESPN)

Toronto Raptors (30-47) - Atlanta Hawks (44-34) 110:118: Während die Sixers und die Heat verloren, konnten die Atlanta Hawks ihrem Ziel, Platz vier im Osten zu sichern, ein gutes Stück näher kommen.

Beim Shootout im Air Canada Centre versenkten Josh Smith (25), Joe Johnson (25), Maurice Evans (17) und Co. elf von 22 Dreiern und liegen bei vier ausstehenden Partien jetzt komfortable drei Spiele vor der Konkurrenz. "Das wäre so wichtig für unser Team", erklärte Coach Mike Woodson. "Die Jungs wissen, worum es geht. Aber ein bisschen Arbeit haben wir noch vor uns." (Die Highlights im Video bei ESPN)

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