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NBA

Trade: Mavericks ausgestochen

Von Haruka Gruber
Dirk Nowitzki (r.) in Zahlen: 23 Punkte, 9 Rebounds, 3 Assists, 1 Block
© Getty

Die Dallas Mavericks buhlten um Sacramento-Kings-Star John Salmons - und hatten jetzt das Nachsehen gegen die Chicago Bulls. Trostpflaster für die Mavs: ein überzeugender Sieg gegen die New Jersey Nets.

Ein dickes Grinsen und mehrere von Lachern unterbrochene "Whoooooo!"-Rufe: Dirk Nowitzki war erkennbar gut gelaunt, als er wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff das Parkett verließ und Richtung Kabine ging.

Mit einer überzeugenden Vorstellung hatten seine Dallas Mavericks zuvor die New Jersey Nets mit 113:98 besiegt und damit Platz sieben in der Western Conference behauptet. Und das mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, die in der Art und Weise nicht unbedingt zu erwarten war.

Mit Josh Howard (24), Nowitzki, Jason Kidd (beide 23) sowie Antoine Wright (20) erzielten vier Mavericks mindestens 20 Punkte. Zudem gelangen Erick Dampier ohne Fehlwurf (5 von 5) 10 Zähler.

Wettbieten um Salmons

Doch trotz der ansteigenden Form mit 7 Siegen aus den vergangenen 9 Spielen fahndete Dallas nach Verstärkung - und wäre kurz vor dem Schließen des Tradefensters fast noch fündig geworden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten waren neben den San Antonio Spurs nämlich auch die Mavs stark an einer Verpflichtung von Sacramento Kings' Shooting Guard John Salmons (Punkteschnitt: 18,3) interessiert und schnürten ein Tradepaket aus unter anderem Brandon Bass und Jerry Stackhouse.

Nur: Das Angebot war nicht ausreichend. Sacramento gibt offenbar den Chicago Bulls den Vorzug und schickt Salmons sowie Brad Miller, für den Dallas ebenfalls geboten hat, in die Windy City.

Im Gegenzug bekommen die Kings Andres Nocioni, Drew Gooden, Cedric Simmons sowie Michael Ruffin, der für Ike Diogu an Portland weitergegeben werden soll.

Carlisle: "Ich bin zufrieden"

"Ich habe keine Ahnung, was noch alles passiert", sagte Dallas-Coach Rick Carlisle vor dem Nets-Spiel. "Ich weiß nur, dass ich zufrieden bin mit meiner Mannschaft und dass ich uns viel zutraue, wenn wir alle fit sind."

Eine Anspielung auf den wegen Handbruchs noch mindestens zwei, drei Wochen ausfallenden Jason Terry - der gegen New Jersey aber erneut vorzüglich von Wright vertreten wurde.

Der Shooting Guard  verwandelte 7 seiner 11 Würfe sowie alle seiner 4 Dreier und lieferte 4 Assists sowie 3 Rebounds. Seit Terrys Ausfall erzielt Wright 17,7 Punkte und trifft 54,3 Prozent der Würfe.

Wright war auch einer derjenigen, die Dallas auf die Siegesstraße brachten. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (52:55) zogen die Mavs auch dank der 13 Punkte von Wright im dritten Viertel mit 92:70 davon. Zum Vergleich: Gegenspieler Vince Carter (insgesamt 15 Zähler) traf in diesem Spielabschnitt keinen seiner 9 Würfe.

Kidds Rache an Harris

Ähnlich eindeutig verlief das mit Spannung erwartete Spielmacher-Duell zwischen Kidd und Devin Harris. Nachdem beide Spieler in einem Blockbuster-Trade vor genau zwölf Monaten eingetauscht wurden und Harris beim ersten Aufeinandertreffen der Saison Kidd noch vorgeführt hatte, revanchierte sich der 35-Jährige im Rückspiel.

Kidd: 23 Punkte, 7 von 10 Würfen, 5 von 6 Dreiern, 10 Assists, 2 Turnover.

Harris: 18 Punkte, 5 von 18 Würfen, 0 von 6 Dreiern, 7 Assists, 4 Turnover.

Punktsieg Kidd. Punktsieg Wright. Punktsieg Dallas. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir das Team noch welterschütternd verändern müssen", sagte Carlisle. "Warum auch?"

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