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NBA

Celtics auch von Pistons nicht zu stoppen

SID
Die Celtics gewannen in Detroit ihr zehntes Spiel in Folge
© Getty

Die Boston Celtics haben in der NBA ihre Siegesserie ausgebaut. Bei den Detroit Pistons fuhr der 17-malige NBA-Champion einen 86:78-Erfolg ein. Kevin Garnett gelangen 22 Punkte. Die Cavs bauen ihre Heimserie aus, die Sixers lassen sich auch von Verletzungen nicht aufhalten.

Die Boston Celtics bleiben in der NBA das Maß aller Dinge. Der 86:78-Auswärtserfolg bei den Detroit Pistons bedeutete den zehnten Sieg in Serie für den 17-maligen NBA-Champion.

Kevin Garnett zeichnete auf Seiten der Gäste für 22 Punkte verantwortlich, Paul Pierce steuerte 20 Zähler zum dritten Erfolg der Celtics über die Pistons in dieser Saison bei. Bei den Hausherren kamen Allen Iverson und Rodney Stuckey auf jeweils 19 Punkte.

Kwame Brown als Starter? Nie wieder!

Zum siebten Mal in der laufenden Spielzeit gerieten die Celtics in keiner Phase des Spiels in Rückstand, nur dreimal war die Partie ausgeglichen.

"Wir konnten umsetzen, was wir im Training gelernt haben", sagte Garnett. Boston führt mit nunmehr 39 Siegen bei 9 Niederlagen die Eastern Confernce weiter an, Detroit liegt mit 25 Siegen und 20 Niederlagen auf dem fünften Rang.

Bei den Pistons hatte Coach Michael Curry überraschend Kwame Brown als Starting-Center nominiert. "Dieses Experiment hat sich erledigt", zeigte sich Curry wenig erbaut von der Leistung des ehemaligen Nummer-1-Picks. Mit Brown in der Startaufstellung hat Detroit eine ausgeglichene Bilanz (9-9) vorzuweisen.

Die Pistons hatten vor der Partie Musik-Superstar Kid Rock für 18 ausverkaufte Konzerte geehrt, indem sie ein Banner an die Hallendecke zogen. Kid Rock hängt nun neben Neil Diamond, Bon Jovi und Alan Jackson.

Cleveland Cavaliers (36-9) - Los Angeles Clippers (10-39) 112:95: Die Cleveland Cavaliers fanden nach der Niederlage bei den Orlando Magic in die Erfolgsspur zurück. Nach dem Erfolg gegen die Los Angeles Clippers, die erneut ohne den verletzten Chris Kaman antreten mussten, bleiben die Cavs zu Hause weiterhin ungeschlagen (22-0).

Und konnten sich zudem über die Rückkehr von Zydrunas Ilgauskas freuen. Der Litauer hatte mit einem gebrochenen Knöchel einen Monat zuschauen müssen, gegen die Clippers meldete sich der Center mit 20 Punkten und 11 Rebounds eindrucksvoll zurück.

Superstar LeBron James gelangen 25 Zähler für den Zweiten der Eastern Conference. Coach Mike Brown wird derweil das Team des Ostens beim All-Star-Game betreuen. "Wie ist das denn passiert?", fragte sich James etwas sarkastisch.

Tja, Celtics-Coach Doc Rivers kommt nicht infrage, weil er schon im letzten Jahr der Trainer war, deshalb rutscht nun Brown nach. Nachdem Guard Mo Williams nicht nominiert wurde, muss James also doch nicht allein nach Phoenix reisen. 

Philadelphia 76ers (23-22) - Washington Wizards (9-37) 104:94: Schlecht, schlechter, Wizards: das Team aus der Hauptstadt wird zwar in diesem Jahr wie selten zuvor von Verletzungen zurückgeworfen, eine derart katastrophale Saison ist damit allerdings nicht entschuldigt. Denn die Sixers haben es auch nicht wesentlich leichter.

Lange musste Philly auf Power Forward Elton Brand verzichten, und die Sixers gewannen trotzdem. Im Spiel gegen die Wizards verletzte sich Center Samuel Dalembert, und wieder gab es einen Sieg. Immerhin den zehnten im zwölften Spiel. Heimlich, still und leise hat sich Philadelphia in die Playoff-Ränge geschlichen. 

Minnesota Timberwolves (16-29) - L.A. Lakers (36-9) 119:132: Andrew Bynum ist derzeit in aller Munde. In seinem vierten NBA-Jahr zeigt der Center endlich, welches Talent in ihm steckt. Gegen die Minnesota Timberwolves brannten die Lakers ein Offensivfeuerwerk ab, Bynum fuhr mit 27 Punkten und 15 Rebounds sein viertes Double-Double in Folge ein. Kobe Bryant, der auf 30 Punkte kam, erhielt derweil ein großes Lob von Shaquille O'Neal.

Von wegen die beiden könnten sich nicht leiden. "War alles nur fürs Marketing. Ich habe Kobe immer geliebt", gestand Shaq. "Wir sind bis heute der beste Little-Man-Big-Man One-Two-Punch, den es in der Geschichte je gegeben hat." Shaq sprach sich auch für Kobe als MVP aus. Für die Wolves war es übrigens erst die vierte Pleite im Jahr 2009, Al Jefferson führte das Team mit 34 Punkten und 13 Rebounds an.

Utah Jazz (26-21) - Oklahoma City Thunder (9-36) 110:90: In Salt Lake City kam es zum Duell der Verschmähten. Utahs Deron Williams und Oklahomas Kevin Durant waren aussichtsreiche Kandidaten für das All-Star-Game, wurden letztendlich aber doch nicht berufen. Williams nahm die Nachricht mit gemischten Gefühlen auf: "Das ist schon hart, auf der anderen Seite kann ich ein paar Tage Ruhe gut gebrauchen."

Der Point Guard plagt sich seit Saisonbeginn mit einer Knöchelverletzung herum. Gegen Oklahoma gelangen Williams 24 Punkte und 12 Assists. Durant gelangen 29 Punkte und 10 Rebounds.

Ebenfalls von einer Knöchelverletzung geplagt ist Andrei Kirilenko. Der russische Forward musste sich am Freitag einer Operation unterziehen und wird drei bis vier Wochen ausfallen.

Zwei Gründe waren ausschlaggebend für die 20-Punkte-Klatsche: Utah kam auf 32, Oklahoma nur auf 14 Assists. Außerdem verursachten Durant und Co. 25 Turnover, schlechter geht's kaum.

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