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NBA

Dank Artest: Rockets ringen Utah nieder

Von SPOX
Ron Artest (Houston Rockets) erzielte gegen die Utah Jazz 28 Punkte
© Getty

In der NBA war es der Tag der Verlängerungen. Sowohl die Houston Rockets gegen die Utah Jazz als auch San Antonio Spurs gegen die Memphis Grizzlies benötigten die doppelte Overtime, um ihre Heimsiege einzufahren. Bereits die ersten fünf Minuten der Verlängerung reichten den New Jersey Nets bei den Charlotte Bobcats.
 

Houston Rockets (20-11) - Utah Jazz (18-14) 120:115 2OT: Mit Nerven aus Stahl sicherte Ron Artest den Rockets den knappen 120:115-Heimsieg gegen die Jazz. Der 29-Jährige blieb in der zweiten Verlängerung cool und versenkte alle acht Freiwürfe. Dabei war lange fraglich, ob Artest (28 Punkte, 8 Rebounds) überhaupt spielen könnte.

"Eigentlich wäre es sinnvoll gewesen, zu pausieren. Da aber schon Mac (Anm. d. Red.: Tracy McGrady) ausfiel, musste ich an das Team denken und spielen", so Artest, der schon seit Wochen an einer Knöchelverletzung laboriert.

Zusätzliche Unterstützung erhielt er von Yao Ming, der 26 Zähler und 11 Rebounds beisteuerte. So reichte es auch ohne McGrady (Knieverletzung) gegen Utah, bei denen Ronnie Brewer die meisten Punkte (23) sammelte.

San Antonio Spurs (20-10) - Memphis Grizzlies (10-20) 106:103 2 OT: Ähnlich spannend wie in Houston ging es auch in San Antonio zu. In den letzten vier Sekunden wurde es sogar dramatisch. Beim Stande von 105:103 für die Hausherren hatten die Grizzlies noch die Chance zum Ausgleich. Doch zunächst blockte Kurt Thomas den Wurf von O.J. Mayo und zwei Sekunden später gelang Michael Finley dasselbe gegen Rudy Gay. Danach schnappte sich Thomas den Ball und sicherte mit einem weiteren verwandelten Freiwurf den Sieg.

Am Ende setzten sich die alten Hasen gegen die jungen Wilden durch. "Memphis ist ein junges, athletisches Team. Zudem sind sie in der Tiefe gut besetzt. Das haben sie heute gezeigt und sehr hart gespielt", lobte San Antonios Trainer Gregg Popvich den Gegner. Die Unterlegenen waren nach der Partie zwar traurig, nahmen aber das Positive aus der Partie. "Sie wissen halt, wie man gewinnt. Wir müssen das erst lernen. Aber das ist auch okay", meinte Mayo. Der Rookie erzielte 29 Punkte und wurde nur von Spurs-Spielmacher Tony Parker (32 Zähler) getoppt.

Charlotte Bobcats (11-20) - New Jersey Nets (15-15) 114:103 OT: Nicht ganz so viele Überstunden machten Charlotte und New Jersey. In der Time Warner Cable Arena sicherten sich die Nets bereits nach der ersten Verlängerung den Sieg. Zu verdanken hatten sie ihn mal wieder Vince Carter (28 Punkte) und Devin Harris (26 Zähler). Bei den Gastgebern überzeugten Gerald Wallace (32 Punkte, 9 Rebounds) und Emeka Okafor (16 Zähler, 10 Rebounds).

Washington Wizards (5-23) - Oklahoma City Thunder (3-28) 104:95: Eigentlich ist die Begegnung nicht sonderlich erwähnenswert. Im Verizon Center trafen die beiden schlechtesten Teams der Liga aufeinander. Dennoch entwickelte sich eine anständige Partie, mit dem besseren Ende für die Wizards, die auf Caron Butler (Knöchelverletzung) verzichten mussten. Jedoch sprang Antawn Jamison (29 Punkte) in die Bresche und war der beste Spieler auf dem Parkett. Auf Seiten der Thunder kam Kevin Durant auf 25 und Jeff Green auf 23 Zähler.

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