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NBA

Tag der Arbeit für Lakers und Spurs

Von SPOX
Kobe Bryant mit dem Kopf durch die Wand bzw. durch Rashad McCants von den T-Wolves
© Getty

Favoritensiege für die Großen im Westen: Die Los Angeles Lakers, die San Antonio Spurs und die New Orleans Hornets feierten in der Nacht zum Montag allesamt glanzlose Arbeitssiege. Die Memphis Grizzlies setzten ihre überraschende Siegesserie fort.

Die Los Angeles Lakers feierten den 20. Sieg im 23. Saisonspiel. Kobe Bryant verbuchte 26 Punkte beim 98:86 über die Minnesota Timberwolves. Pau Gasol war mit 18 Punkten, 11 Rebounds, 6 Assists und 3 Blocks zur Stelle. Aufregender war's nicht im Staples Center in L.A.

Dienst nach Vorschrift verrichteten die Männer in Lila und Gold. Die T-Wolves führten Mitte des dritten Viertels mit 57:54 und blieben auch im Schlussabschnitt auf Tuchfühlung, doch sorgten Trevor Ariza und Bryant mit sechs Zählern in Folge für die Entscheidung gut vier Minuten vor dem Ende.

San Antonio Spurs - Oklahoma City Thunder 109:104: Wie die Lakers folgten die Spurs auch der Redensart: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Dabei roch es gegen das Liga-Schlusslicht aus Oklahoma City in San Antonio nach einem Schützenfest. 39:19 führten die Spurs nach dem ersten Viertel, 58:32 im Laufe des zweiten, ehe sie sich zu sicher fühlten und den Gästen das Feld überließen. Als OC dann aber an der Sensation schnupperte und durch Kevin Durant kurz vor Schluss auf 104:106 verkürzte, war Schluss mit lustig. Manu Ginobili erwachte aus dem Tiefschlaf und machte dem Spuk ein Ende. 109:104 am Ende für die Spurs, sechster Sieg in Folge, Tabellenführung in der Southwest Division verteidigt.

Toronto Raptors - New Orleans Hornets 91:99: Der Plan der Toronto Raptors war klar: Alle stürzen sich auf Chris Paul und dann mal abwarten, was passiert. Der erste Teil der Strategie ging auf: New Orleans' Spielmacher erzielte nur zwölf Punkte, doch hatte man die Rechnung ohne die anderen Hornets gemacht. James Posey etwa erfreute sich ungewohnter Freiheiten und schenkte den Raptors sechs Dreier ein. Rasual Butler traf vier Mal aus der Ferne, und David West sammelte 29 Punkte ein.

Memphis Grizzlies - Miami Heat 102:86: Lange gab's nichts Gutes mehr von den Memphis Grizzlies zu berichten, doch jetzt muss man konstatieren, dass die Rasselbande von Headcoach Marc Iavaroni zu den momentan heißesten Teams der Liga zählt. Mit 102:86 fegten die Grizzlies die Miami Heat aus der eigenen Halle und verbuchten den vierten Sieg in Folge. Eine solche Serie hatte es zuletzt in der Saison 2005/2006 gegeben. Neben der überragenden Offensive überzeugte vor allem die Verteidigung, was Liga-Topscorer Dwyane Wade (17 Punkte, 5 von 16 aus dem Feld) sicher gerne bestätigen wird.

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