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NBA

Denver stoppt Roy - Bryant rettet Lakers

Von SPOX
Denvers Nene tütet zwei seiner 19 Punkte gegen Portland ein
© Getty

Heute im Angebot: Denver entzaubert Brandon Roy, Jameer Nelson bezaubert Orlando, der Kleinste zaubert besser als Chinas Riesen, und Kobe Bryant hat was gegen faulen Zauber. Außerdem: San Antonios Headcoach Gregg Popovich legt sich mit der "Bild" an.

Gerade noch war er der King von Portland: Brandon Roy erzielte am Donnerstag 52 Punkte gegen die Phoenix Suns.

Im Kampf um Platz eins in der Northwest Division war er jedoch ein Niemand. Ganze acht Zähler erlaubte ihm die giftige Defense der Denver Nuggets bei der 89:97-Niederlage der Blazers.

Denver kam der Empfehlung von Chefcoach George Karl ohne Murren nach. "Gib ihm zwei", hatte Karl gesagt und sie gaben Roy reichlich. Roy nahm zwei und verschwand von der Bildfläche.

"Da kam eine ganze Menge zusammen", sagte Roy. "Ich hatte früh Foul-Probleme und, ganz ehrlich, es war der Abend der Nuggets."

Bei Denver fiel es nicht einmal ins Gewicht, dass Topscorer Carmelo Anthony mit Ellbogenproblemen ausfiel. Nene verbuchte 19 Punkte und 11 Rebounds, Chauncey Billups kam auf 19 Punkten und 10 Assists.

Orlando Magic - Golden State Warriors 113:81: Jameer Nelson ist Spieler der Woche. Wenn der Point Guard der Magic so weitermacht, ist er bald All Star. Statt sich auf den Lorbeeren seiner Auszeichnung aber auszuruhen, rief er einfach eine weitere zauberhafte Vorstellung ab. 9 von 9 (4 Dreier) aus dem Feld für 22 Punkte und dazu 7 Assists und 5 Rebounds. Zum fünften Mal in Folge gewinnen die Magic, zum vierten Mal in Folge heißt der Topscorer Nelson.

Memphis Grizzlies - Los Angeles Lakers 96:105: Zuletzt hatte sich Kobe Bryant umsonst abgezappelt. 41 und 28 Punkte in den letzten beiden Spielen und trotzdem gegen Orlando und Miami verloren. In Memphis sollte jetzt Schluss sein damit. Eine Erkenntnis, die Bryant allerdings sehr spät kam. Drei Minuten waren nur noch zu spielen und die Grizzlies führten mit 93:88. Dann aber zündete Bryant eine verfrühte Silvesterrakete, stockte sein Punktekonto von 26 auf 36 Zähler auf und führte die Lakers zu einem fast schon lächerlich deutlichen Sieg.

New Jersey Nets - Houston Rockets 91:114: Chinas größte TV-Anstalt übertrug die Partie aus East Rutherford landesweit, live und in Farbe, schließlich amtierten in New Jersey zwei der berühmtesten und längsten Söhne des Reichs der Mitte. Eine Überraschung blieb allerdings aus, denn Yao Ming (2,29 m, 24 Punkte, 16 Rebounds) wurde seiner Favoritenrolle gegen Yi Jianlan (2,13 m, 10, 7) gerecht. Beiden die Schau stahl aber Aaron Brooks, der seine Karrierebestleistung von 22 Punkten einstellte. Und das bei nur Einsdreiundachtzig.

San Antonio Spurs - Sacramento Kings 101:85: Spurs schlagen Kings. Diese Schlagzeile lockt wohl keinen aus dem Bett, schließlich hat jeder mit diesem Ausgang der Partie gerechnet. Deshalb nur eine kleine Randnotiz: San Antonios Trainer Gregg Popovich machte sich der Arbeitsverweigerung schuldig und gab das auch noch freimütig zu. "Ich habe heute nichts für mein Geld gemacht." Die "Bild" nennt so einen Sozialschmarotzer oder "Florida Rolf" bzw. "Texas Pop". Wir nennen das antiautoritären Führungsstil und damit Schluss.

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