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NBA

Allens Buzzerbeater bringt Boston den Sieg

Von SPOX
Boston Celtics
© Getty

München - Wer solche Spiele gewinnt, den kann bald nichts mehr stoppen. Die Boston Celtics schlafwandelten beim 96:95-Erfolg bei den Charlotte Bobcats genau 47 Minuten und 55,3 Sekunden, gewannen aber dennoch.

4,7 Sekunden vor Ende führten die Bobcats angeführt von Jason Richardson (25 Punkte) mit 95:93 und hatten den Ball. Doch Eddie House stahl den Ball beim Einwurf, Paul Pierce passte zu Ray Allen und dieser versenkte einen Dreier zum Sieg.

Früher hätte Pierce (23 Punkte) wohl selbst den Abschluss gesucht. Jetzt hat er den Luxus, zwischen sich, Garnett (23 Punkte) auf der einen und Allen auf der anderen Seite zu wählen. Allen hatte zuvor elf seiner 14 Wurfversuche daneben gesetzt.

"Er ist aber Ray Allen. Er ist einer der besten Schützen in der Geschichte der NBA. Er stand frei, also war für mich klar, was zu tun ist", meinte Pierce. Die schwache Vorstellung, es interessierte alles nicht mehr. Die Celtics, nun schon bei einer Bilanz von 11-1-Siegen angekommen, brachen in Jubel aus.

Die "Milt Palacio Fabulous Finishes DVD" hat auf jeden Fall seit letzter Nacht ein neues Highlight. Palacio war während seiner Zeit in Boston berühmt für seine wilden Buzzerbeater.

Die Schlaglichter aus der Nacht zum Sonntag.

King James regiert die Welt: So einfach wie es LeBron James derzeit aussehen lässt, sind Triple-Doubles normalerweise nicht. James erzielte beim 111:108-Erfolg seiner Cleveland Cavaliers gegen die Toronto Raptors 37 Punkte, 12 Rebounds und 12 Assists. Sein schon drittes Triple-Double diese Saison. Aufgepasst, Jason Kidd! Wenn James jetzt anscheinend auch noch seine Freiwurfquote (15/17 gegen Toronto) auf Steve Nash-Niveau bringen will...

Hurra, ein Knicks-Sieg: Hass oder Liebe, tot oder lebendig, dazwischen gibt es in New York nichts. Für einen Tag dürfen sich die Knicks mal wieder in die Stadt trauen. Dank der noch schlechteren Bulls. Nach acht Niederlagen in Folge gewann New York gegen Chicago mit 85:78. Stephon Marbury trotzte aller Buh-Rufen und kam auf 19 Punkte. Schlusswort von Knicks-Coach Isiah Thomas: "Heute Abend können wir essen gehen. Morgen vielleicht schon wieder nicht mehr."

Klarheit in Florida: Die Orlando Magic haben ihren hervorragenden Saisonstart fortgesetzt und klar gemacht, wer die Nummer eins im "Sunshine-State" ist. Gegen die Miami Heat siegten Dwight Howard und Co. mit 120:99. Howard (17 Punkte, 13 Rebounds) stand dabei diesmal im Schatten von Hedo Türkoglu (27 Punkte). In Miami reift derweil die Erkenntnis, dass man selbst mit Dwyane Wade (32 Punkte) in der Eastern Conference auf keinen grünen Zweig kommt.

Timberwolves in die BBL: Minnesota ist und bleibt das schlechteste Team der NBA. Gegen die jetzt auch nicht unfassbar starken Atlanta Hawks verloren die T-Wolves trotz 23 Punkten und 16 Rebounds von Al Jefferson 87:94. In der zweiten Halbzeit lieferte man eine desaströse "Leistung" ab. Eine Trefferquote von 26,5 Prozent und 21 Punkte standen da am Ende zu Buche. Unterirdisch. Minnesota-Rookie Corey Brewer ist verwirrt nach den ganzen Pleiten: "Wir haben schon zehn Niederlagen. Echt? Schon? Das ging aber schnell."

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