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NHL

Schubert-Tor reicht Ottawa nicht

SID
Schubert, NHL
© Getty

Ottawa - Trotz des zweiten Saisontores von Christoph Schubert haben die Ottawa Senators in der NHL die zweite Niederlage binnen 24 Stunden bezogen. Ottawa unterlag in der NHL daheim 5:6 nach Penaltyschießen gegen die Pittsburgh Penguins.

Der Finne Jarkko Ruutu bescherte den Gästen als fünfter und einzig erfolgreicher Penaltyschütze den Sieg, nachdem die Hausherren nach elf Minuten 2:0 in Führung gelegen hatten.

Pittsburgh konterte zum 2:3, doch Nationalspieler Schubert lenkte den Puck in der 42. Minute zum 5:3 und der scheinbaren Entscheidung ins Netz. Obwohl die Senators noch die fünfte Saisonniederlage kassierten, bleiben sie das punktbeste Team der Liga.

Kölzig sauer auf Kollegen 

Schwächste Mannschaft sind die Washington Capitals mit Nationaltorhüter Olaf Kölzig. Deswegen entließen die Capitals nach knapp vierjähriger Amtszeit Trainer Glen Hanlon. Nachfolger wird vorerst Bruce Boudreau, der bislang Washingtons Farmteam Hershey Bears betreute.

Unter Hanlon, der parallel zeitweise auch als weißrussischer Nationaltrainer arbeitete, hatte Washington nach drei Startsiegen nur noch drei der folgenden 18 Partien gewonnen und den schlechtesten Saisonstart seit 26 Jahren hingelegt. Das 1:5 am Mittwoch gegen Atlanta war die fünfte Pleite nacheinander. Die Fans buhten danach und forderten den Rauswurf von Hanlon.

"Alle waren optimistisch, dann ist alles auseinandergefallen", sagte Kölzig. Der 37-Jährige kritisierte vor allem seine Kollegen: "So lange nicht alle verstehen, dass das ein Mannschafts- und kein Einzelspiel ist, geht es für uns nirgendwo hin. Vielleicht kann eine neue Stimme diesen Individualismus abstellen."

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