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Olympia

Pascal Behrenbruch glaubt an Doping bei Rivalen

SID
Pascal Behrenbruch ist sauer auf den DLV, will aber weiter für Deutschland starten
© Getty

Rundumschlag von Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch: Der 27-Jährige ist noch immer sauer auf den Leichtathletik-Verband und erhebt gegen einige internationale Kontrahenten pauschale Dopingvorwürfe.

"Ich habe schon seit jeher das Gefühl, dass Russen, Weißrussen oder Ukrainer was nehmen. Mein Trainer, der früher für Russland gestartet ist, sagte mir aber, dass die Osteuropäer genauso über uns denken", sagte Behrenbruch in einem Interview mit der Bild am Sonntag: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie was nehmen. Und ich kann auch damit leben."

Schließlich könne man sich in Deutschland auch als WM-Siebter eine schöne Wohnung und ein Auto leisten. Wohingegen, so vermutet Behrenbruch, die Ukrainer dann immer noch mit ihren Eltern auf einem Zimmer wohnen würden. Da sei der Anreiz, kriminell zu werden und zu dopen, natürlich viel größer.

"Genügend Wut im Bauch"

Immer noch verärgert ist Behrenbruch über den DLV, der ihn im Herbst vorigen Jahres aus dem Kader warf. "Ich habe es allen gezeigt und meine ganze Wut in die EM gelegt. Und ich habe noch genügend Wut im Bauch für die Olympischen Spiele", sagte der mittlerweile in Estland lebende Athlet.

Zukünftig für Estland zu starten, schloss er aber aus: "Ich bin ja nicht sauer auf meine Heimat Deutschland, sondern war enttäuscht vom DLV. Wenn ich ehrlich bin, macht mich das immer noch wütend."

Bei den Olympischen Sommerspielen in London hält Behrenbruch Silber oder Bronze für realistisch. Gold hänge für ihn wohl zu hoch. Ashton Eaton sei, wenn er keine großen Fehler macht, zu stark.

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