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Olympia

Niederlagen für deutsche Beach-Duos

SID
Olympia, Beachvolleyball, Pohl, Rau
© Getty

Peking - Die deutschen Beachvolleyball-Mannschaften haben beim olympischen Turnier in Peking ihre ersten Niederlagen kassiert. Stephanie Pohl und Okka Rau verpassten ebenso die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale wie David Klemperer und Eric Koreng.

Die Freude über das kurze Treffen mit Basketball-Star Kobe Bryant war bei Stephanie Pohl und Okka Rau schnell verflogen.

Das Duo aus Hamburg musste sich den favorisierten Amerikanerinnen Nicole Branagh/Elaine Youngs mit 0:2 (17:21, 16:21) geschlagen geben und verpasste vor den Augen des Profis aus dem Dream Team der USA die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale.

Endspiel steht bevor

Auch für David Klemperer und Eric Koreng war die zweite Nachtschicht innerhalb von zwei Tagen nicht von Erfolg gekrönt. Das Kieler Duo verlor kurz nach 24 Uhr Ortszeit mit 0:2 (15:21, 15:21) gegen Martin Laciga/Jan Schnider (Schweiz).

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Beide Teams haben nun in den letzten Gruppenspielen noch die Chance auf den Achtelfinal-Einzug. Die Olympia-Debütanten Klemperer/Koreng stehen dann allerdings gegen die Europameister Reinder Nummerdor/Richard Schuil vor einer kniffligen Aufgabe.

"Wir mögen es, wenn wir Druck haben"

Pohl/Rau müssen sich mit Rebekka Kadijk-de Kogel/Merel Mooren (beide Niederlande) auseinandersetzen.

"Eigentlich mögen wir das, wenn wir Druck haben", sagte Okka Rau. "Wir haben einen vermeintlich leichten Gegner, aber wir dürfen sie nicht unterschätzen."

Ihre Gegnerinnen haben bereits zweimal verloren. "Die haben heute sehr schlecht gespielt. Ich weiß nicht, ob das ein gutes Zeichen für uns ist", sagte Stephanie Pohl. "Aber wenn wir einigermaßen gut spielen, sollten wir das gewinnen."

Auch gegen die Amerikanerinnen boten die Olympia-Fünften von Athen eine ansprechende Leistung, konnten aber in beiden Sätzen eine Führung nicht ins Ziel retten.

Schnappschuss mit Bryant verpasst

"Wir haben die mit unseren Fehlern ins Spiel gebracht", analysierte Stephanie Pohl frustriert. So hatte die 30 Jahre alte Jurastudentin auch mehr an der unnötigen Niederlage zu knabbern als an dem verpassten Schnappschuss mit Bryant, dem wertvollsten Spieler (MVP) der NBA.

Beim Aufwärmen tauchte der Center der Los Angeles Lakers plötzlich auf und verfolgte anschließend das Match streng abgeschirmt von Sicherheitskräften auf der Tribüne. "Zu einem gemeinsamen Foto hat es leider nicht gereicht", erzählte Stephanie Pohl später - und konnte für einen kurzen Moment sogar lächeln.

Nicht ganz so verstimmt war Okka Rau. "Wir haben uns nicht schlecht verkauft. Unsere Taktik stimmte. Deshalb sehe ich keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen", sagte die Lehramtsstudentin.

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