Olympia

Olympia: DOSB befragt Athleten zur Austragung der Olympischen Spiele

SID
DOSB-Präsident Hörmann holt sich die Meinung seiner Athleten zu Olympia ein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) holt ein Stimmungsbild seiner Athleten und Athletinnen zur Austragung der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) ein. Das teilte der DOSB am Sonntag nach einer Präsidiumssitzung mit. Die Ergebnisse der Umfrage wird auch über die Haltung des DOSB gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) entscheiden.

"Zudem werden wir den Dialog mit der Bundesregierung intensivieren. Nach dem Vorliegen der verschiedenen Positionierungen wird es uns gelingen, eine klare und ganzheitlich ausgewogene Position des DOSB zu formulieren und diese gegenüber dem IOC zu vertreten", sagte Präsident Alfons Hörmann. Eine solche Befragung findet erstmals in der DOSB-Geschichte statt.

Fechter Max Hartung, Präsident der Vereinigung Athleten Deutschland, hatte am Samstag aufgrund der Corona-Pandemie seinen Verzicht auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen angekündigt. Weitere Sportler könnten folgen, doch auch innerhalb der deutschen Athleten gibt es unterschiedliche Meinungen. "Ganz klar habe ich keinerlei Intention in diese Richtung. Ich weiß auch nicht, was sich Athleten dadurch erhoffen", sagte Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler dem SID.

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