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Olympia

Olympische Winterspiele 2018 ohne NHL-Stars

SID
Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea werden ohne die Stars aus der NHL stattfinden. Nach zähen Verhandlungen mit dem Internationalen Olympische Komitee (IOC) erteilte die NHL am Montag einer notwendigen Unterbrechung der Saison 2017/18 eine Absage. "Wir betrachten die Sache als offiziell abgeschlossen", hieß es in der Mitteilung.

"Wir waren offen für die Meinungen anderer Parteien, beispielsweise des IOC, des Weltverbandes IIHF oder der Spielervereinigung NHLPA", erklärte die NHL weiter: "Einige Monate sind nun vergangenen, ohne dass ein aussagekräftiger Dialog zustande gekommen ist." Stattdessen habe das IOC die Position vertreten, dass "die Teilnahme der NHL an den Spielen von Peking 2022 an unsere Teilnahme in Südkorea 2018 geknüpft ist."

Ferner habe die NHLPA öffentlich bestätigt, dass sie kein Interesse habe, sich an einer Diskussion zu beteiligen, welche die olympische Teilnahme für die Vereine attraktiver machen könnte.

Zuletzt 1994 ohne NHL-Spieler

Letztmalig fanden Olympische Winterspiele 1994 in Lillehammer/Norwegen ohne die Cracks aus der besten Eishockeyliga der Welt statt. Damit muss auch Deutschland auf Korsettstangen wie Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Tom Kühnhackl (Pittsburgh Penguins) oder Thomas Greiss und Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) verzichten.

Ein wichtiger Punkt neben Sorgen wegen der Unterbrechung der Saison, der Notwendigkeit eines komprimierten Spielplans sowie des Verletzungsrisikos der Stars war das Thema Geld. Das IOC hatte zuletzt erklärt, sich anders als bei den fünf vorherigen Spielen ab Nagano 1998 nicht mehr an den Reise- und Versicherungskosten der NHL-Stars zu beteiligen. Eine Einigung zwischen der NHL und der IIHF kam ebenfalls nicht zustande.

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