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Olympia

Japan über Satire-Karikaturen verärgert

SID
Zwei Karikaturen einer französischen Zeitung trüben die Stimmung in Tokio
© getty

Zwei Karikaturen einer Satirezeitung über die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Fukushima haben die Regierung des künftigen Olympia-Gastgebers Japan auf den Plan gerufen.

Zwei Karikaturen einer französischen Satirezeitung über die Auswirkungen der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima auf die Olympischen Spiele 2020 in Nippons Hauptstadt Tokio haben die Regierung des künftigen Olympia-Gastgebers auf den Plan gerufen.

"Die Zeichnungen verletzen die Opfer des Desasters vom 11. März 2011 und übermitteln falsche Informationen", sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga: "Wir werden der Zeitung Le Canard enchainé über die japanische Botschaft in Paris einen Beschwerdebrief zukommen lassen."

Satirische Kommentare

In einer Karikatur des französischen Blattes sind zwei Ringer mit Haarknoten zu sehen - einer mit drei Beinen, der andere mit drei Armen. Dazu lässt der Zeichner einen Sportkommentatoren sagen: "Fabelhaft, dank Fukushima wurde Sumoringen zu einer olympischen Disziplin."

Das zweite Bild zeigt zwei Arbeiter mit Geigerzähler vor einem Schwimmbecken. "Der olympische Pool steht schon bereit in Fukushima", lautet die Bildunterschrift.

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