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Olympia

Phelps kommt fast unbemerkt in Peking an

SID
Olympia, Schwimmen, Phelps, Peking
© DPA

Peking - Im Schwimmbecken ist Michael Phelps phänomenal schnell, im Austricksen der Öffentlichkeit ist der US-Superstar listig wie kaum ein anderer. Nahezu unbemerkt traf der sechsfache Olympiasieger von Athen 2004 am Montag in Peking ein.

Er will in der Olympia-Gastgeberstadt nach acht Goldmedaillen greifen. Phelps ließ nach dem Flug vom Abschluss-Trainingslager in Singapur seinen Mitschwimmern mit Gepäck-Wagen den Vortritt beim Verlassen der Sicherheitszone und schlüpfte durch einen Nebenausgang raus.

Außer einer erklecklichen Zahl von Reportern und Fotografen warteten auch viele Phelps-Fans vergebens auf den potenziellen Top-Star der Spiele.

Phelps mit Bart

Phelps, der sich in Singapur einen Bart stehen ließ, nahm im Mannschaftsbus am Fenster Platz und konnte von den Foto-Reportern wenigstens durch die Scheibe abgelichtet werden.

Hin und wieder blickte der 17-fache Weltmeister nach draußen, beschäftigte sich aber viel intensiver damit, seine Baseball-Kappe passend auf dem Kopf zu drapieren.

Jagd nach Spitz-Rekord

In Peking will Phelps acht Disziplinen (fünf Einzel, drei Staffeln) bestreiten. Sollte er diese erfolgreich bewältigen, überträfe er seinen Landsmann Mark Spitz, der vor 36 Jahren in München siebenfacher Olympiasieger war.

Mit bislang insgesamt acht Medaillen (sechsmal Gold, zweimal Bronze) ist Phelps in der Liste der erfolgreichsten Schwimm-Olympioniken hinter seinen Landsleuten Spitz, Matt Biondi (beide elf), Gary Hall junior (zehn), dem Australier Ian Thorpe und Alexander Popow (Russland/beide neun) Sechster.

Er liegt gleichauf mit dem früheren DDR-Olympiasieger Roland Matthes. Michael Groß nimmt mit sechs Olympia-Medaillen (3/2/1) Rang elf ein.

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