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Fussball

Ost-Klubs setzen Zeichen gegen Rechts

Von dpa

Leipzig - Drei ostdeutsche Traditionsklubs gehen gegen Rechtsextremismus und damit verbundene Symbolik vor.  

Nach dem Regionalligisten 1. FC Magdeburg haben auch Liga-Kontrahent SG Dynamo Dresden und Zweitligist FC Carl Zeiss Jena ihre Stadionordnung um entsprechende Verbote erweitert. Damit reagierten die drei Vereine auf die zunehmende Zahl von rechten Symbolen in den Stadien.

"Wir werden keinerlei Antisemitismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in unserem Stadion und unserem Verein dulden", sagte Dynamo- Hauptgeschäftsführer Bernd Maas.

Wie im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion und der Magdeburger Arena ist es künftig auch im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld verboten, "Fahnen, Transparente, Aufnäher oder Kleidungsstücke zu tragen oder mitzuführen, deren Aufschrift Symbole verfassungsfeindlicher Organisationen zeigt", teilte der Zweitligist mit.

Berlin und St. Pauli als Vorbild

Zudem ist auch untersagt, "Kleidungsstücke zu tragen oder mitzuführen, deren Herstellung, Vertrieb oder Zielgruppe nach allgemein anerkannter Ansicht im rechtsextremen Feld anzusiedeln sind".

Zuvor war der 1. FC Magdeburg den Beispielen von Bundesligist Hertha BSC und Zweitligist FC St. Pauli gefolgt und hatte rechte Symbole im Stadion verboten. "Wir möchten hiermit ein Zeichen setzen und schon zum nächsten Heimspiel mit der Umsetzung des Verbots beginnen", sagte FCM-Präsident Volker Rehboldt.

 

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