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Wintersport

Paralympics: Forster im Riesenslalom nur Vierte - Rothfuss holt Bronze

SID
Paralympics: Andrea Rothfuss holt im Riesenslalom ihr viertes Silber.

Fahnenträgerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics in Peking ihre vierte Medaille im vierten Rennen verpasst. Die Monoskifahrerin kam im Riesenslalom nicht über Rang vier hinaus, nach Schwierigkeiten im ersten Lauf konnte sie anders als noch in der Super-Kombination keine große Aufholjagd starten. Andrea Rothfuss holte sich derweil auch bei ihren fünften Spielen mit Bronze eine Medaille.

Die Lücke von über zwei Sekunden aufs Podest nach dem ersten Durchgang war für Forster zu groß, letztlich fehlten nur sechs Hundertstel zu Bronze. Auf Siegerin Momoka Muraoka aus Japan betrug der Rückstand ganze 8,71 Sekunden. "Ich bin enttäuscht von mir, ich konnte meine Leistung überhaupt nicht abrufen", sagte die Radolfzellerin dem SID mit Tränen in den Augen: "Ich hatte sehr mit dem Schnee zu kämpfen. Das ist ärgerlich."

Zuvor hatte Forster in der Super-Kombination nach Platz vier im ersten Lauf doch noch ihren insgesamt dritten Paralympics-Sieg geholt, zudem gewann sie in Yanqing schon Silber in Abfahrt und Super-G. Bei der WM im Januar war Forster im Riesenslalom klar in Führung liegend im zweiten Lauf noch ausgeschieden. In ihrer Lieblingsdisziplin Slalom wolle sie am Samstag nun "nochmal einiges erreichen", so Forster.

Rothfuss war in der Abfahrt als Vierte schon nur knapp am Podest vorbeigefahren, nun gab es in ihrer Lieblingsdisziplin doch noch ihre 14. Medaille bei Paralympics. Die 33-Jährige musste sich in der stehenden Klasse lediglich der siegreichen Chinesin Zhang Menqiu und der Kanadierin Mollie Jepsen geschlagen geben. Im zweiten Lauf verbesserte sie sich nach einem Sturz der Schwedin Ebba Aarsjoe noch von Rang vier auf drei.

"Für mich war es ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt hier zu stehen und das Unmögliche geschafft zu haben, ich raffe es noch nicht so ganz. Einfach geil mir diesen Traum erfüllt zu haben", sagte Rothfuss dem Sport-Informations-Dienst: "Das was die Medaille mir wert ist, ist mir keine andere Medaille der Welt wert."

Nachwuchshoffnung Anna-Maria Rieder platzierte sich in der gleichen Klasse mit einem Rückstand von 8,62 Sekunden auf Rang fünf. Noemi Ristau kam mit Guide Paula Brenzel in der Klasse der Sehbehinderten nach zwei durchwachsenen Fahrten mit 20 Sekunden Rückstand auf Rang zehn.

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