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Wintersport

Nordische Kombination: WM der Herren zum Nachlesen im Liveticker - Lamparter holt Gold

Von SPOX
Vinzenz Geiger will holt die Goldmedaille holen.

Bei der Weltmeisterschaft stand die Nordische Kombination der Herren auf dem Programm. Hier könnt Ihr das Skispringen und den Langlauf im Liveticker nachlesen.

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Nordische Kombination: WM der Herren zum Nachlesen im Liveticker - Lamparter holt Gold

Auf Wiedersehen!

Mit den Glückwünschen an Lamparter, Riiber und Akito Watabe verabschieden wir uns von einem hochklassigen Wettkampf der Nordischen Kombinierer von der Großschanze. Am Samstag folgt mit dem Teamsprint dann der Abschluss der WM. Wir sind auch dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Donnerstagabend!

Seidl zweitbester Österreicher

Im österreichischen Team erzielte Mario Seidl hinter Lamparter mit Platz zwölf das zweitbeste Ergebnis. Lukas Greiderer machte im Langlauf noch einige Ränge gut und kam von Platz 17 auf Platz 13 nach vorne. Lukas Klapfer hatte es indes auf den zehn Kilometern schwer und kam nicht über Rang 26 hinaus.

DSV-Athleten gehen wieder leer aus

Die deutschen Athleten mussten sich schon wie von der Normalschanze im Einzel mit den Plätzen hinter dem Podium abspeisen lassen. Eric Frenzel machte im Langlauf zwar noch viele Plätze gut, mehr als Platz vier sprang durch den großen Rückstand nach dem Springen aber nicht mehr heraus. Direkt hinter ihm kam Fabian Rießle als zweitbester DSV-Starter durch. Vinzenz Geiger wurde 15., Bei Johannes Rydzek war nicht mehr als Platz 17 drin. Manuel Faißt komplettierte das Teamergebnis auf Platz 19.

Lamparter krönt sich mit Gold

Johannes Lamparter hat bereits vier Goldmedaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften ergattern können, nun schlägt der 19-jährige Österreicher auch bei den Senioren zu und das mit Ansage! Lamparter hatte sich mit einem starken Sprung zur Halbzeit an die Spitze gesetzt und diese mit einem starken Langlauf nicht mehr abgegeben. Letzter Einzelweltmeister der Österreicher war Bernhard Gruber 2005 bei der WM in Falun. Während Lamparter einen mutigen Lauf ablieferte, zeigte sich Jarl Magnus Riiber dahinter zu vorsichtig, übernahm nie die Initiative in der Verfolgung und konnte daher nie Gold angreifen. Auch Akito Watabe, der Bronze mitnahm, war keine ernste Gefahr für den jungen Österreicher.

Frenzel wird Vierter

Auch die Verfolger jenseits der Medaillenränge laufen so langsam in den Zielraum ein. Den Sprint um Platz vier entscheidet Eric Frenzel vor Fabian Rießle für sich. Von Platz 19 auf die Sechs vorgelaufen ist Ilkka Herola.

Riiber sichert Silber

Jarl Magnus Riiber hat dahinter den Angriff gesetzt und sich schließlich die Silbermedaille sichern können. Bronze nimmt Akito Watabe mit.

Johannes Lamparter holt Gold!

Johannes Lamparter reißt die Arme in Luft und schreit seine Freude im Zielraum frei heraus. Während die Konkurrenten noch um Silber kämpfen, ist er schon durch mit einem großen Vorsprung Gold von der Großschanze feiern und das mit erst 19 Jahren!

Wer holt Silber?

Für Akito Watabe und Jarl Magnus Riiber geht es nur noch um Silber. Die meiste Energie gespart hat Riiber, der sich das gesamte Rennen über hinter dem Japaner aufgehalten hatte.

Nur noch wenige Kilometer

Von den Verfolgern kommt kein Antritt mehr und auch Lamparter kann sich so langsam darauf vorbereiten, sich heute seine erste Goldmedaille bei Weltmeisterschaften umzuhängen. Was für eine tolle Vorstellung, die der Junior hier heute liefert!

Es bleibt bei über 30 Sekunden

Auch Akito Watabe und Jarl Magnus Riiber sind inzwischen auf die letzte Rund eingebogen, werden aber nur noch um Silber kämpfen. Der Abstand liegt weiterhin bei 34 Sekunden. Die Verfolgergruppe mit Rießle, Seidl und inzwischen auch Frenzel hat zwei Minuten Rückstand.

Noch eine Runde

Nur noch 2,5 Kilometer gilt es hier zu überstehen und wenn er jetzt nicht völlig einbricht, sollte Johannes Lamparter den Titel locker nach Hause bringen können!

Es riecht nach Gold

So langsam müssen sich die Verfolger von Lamparter sputen, denn bisher riecht hier alles nach Gold für den Junior aus dem ÖSV-Team! Anstatt einzubrechen kann der 19-Jährige seinen Abstand weiter halten.

Verfolger weit genug weg

Es ist auch schon klar, dass die Medaillen zwischen den drei Athleten vergeben werden, denn dahinter sind die Abstände riesig. Erst nach über einer weiteren Minute trudelt Yamamoto bei der Zeitnahme bei fünf Kilometern ein. 1:30 Minuten fehlen der Gruppe, die Rießle anführt.

Halbzeit im Rennen

Fünf Kilometer sind für Johannes Lamparter geschafft und inzwischen sieht es mit Gold gar nicht mehr so übel aus! Anstatt zu verlieren, kann Lamparter weiter ausbauen. Schon überraschend, dass Riiber da weiterhin Riiber das Tempo machen lässt.

Kann Lamparter das halten?

Johannes Lamparter macht von den ersten Metern richtig Druck und nach 4,1 Kilometern sieht es für den Youngster aus Österreich richtig gut aus. 30 Sekunden liegt er vor dem Duo Watabe/Riiber.

Wo sind die deutschen Athleten?

Aus dem deutschen Team hat sich Fabian Rießle um eine Position nach vorne gekämpft. Der Rückstand nach vorne aber bleibt bei über einer Minute und so wird hier mehr als Platz vier nicht mehr möglich sein. Frenzel hat sich auf Rang elf verbessert.

Riiber schnappt Watabe

Jarl Magnus Riiber hat auf der Strecke inzwischen den Rückstand zu Akito Watabe zugelaufen. Gemeinsam werden sie jetzt versuchen, den Abstand zu Lamparter zu schließen. Bisher aber bleibt der stabil.

Der große Sprung bleibt aus

Yamamoto ist wenig überraschend bereits abgefallen und so wird es nur noch ein Dreikampf um die Medaillen. Watabe seinerseits liegt weiterhin 23 Sekunden zurück und auch Riiber hat nicht den großen Sprung auf den ersten Kilometern machen können.

Rießle ist gestartet

Fabian Rießle hat sich als erster deutscher Athlet inzwischen auch schon auf die Strecke begeben. Favorit auf die Medaillen ist er durch einen großen Rückstand nicht mehr.

Die direkten Verfolger sind unterwegs

Auch die direkten Verfolger von Lamparter sind mit Akito Watabe, Jarl Magnus Riiber und Ryota Yamamoto bereits auf der Strecke. Dahinter wird wohl niemand mehr in die Medaillenränge eingreifen können.

Lamparter legt los!

Mit kräftigen Stockschüben begibt sich Johannes Lamparter als erster Starter auf die Strecke. Die Verhältnisse in der Loipe sind auch heute nicht einfach und werden den Athleten alles abfordern. In 22 Sekunden wird Akito Watabe folgen.

Starke Langläufer abgeschlagen

Vieles deutete darauf hin, dass der Träger der Goldmedaille heute Lamparter, Riiber oder Watabe heißen wird. Denn die Abstände nach dem Springen sind schon deutlich. Der beste Läufer hinter den Top drei kommt mit Fabian Rießle erst auf Position zehn und selbst für ihn werden es 1:18 Minuten sein, die er zu Bronze zulaufen muss. Nicht unmöglich, aber angesichts der Stärke ganz vorne unwahrscheinlich. Ilkka Herola ist mit über zwei Minuten Rückstand ebenfalls schon abgeschlagen, wie auch Titelverteidiger Eric Frenzel.

Lamparter geht als Führender in die Loipe

Johannes Lamparter hat es im Sprungdurchgang allen gezeigt: Mit einem Sprung auf 138 Metern konnte dem erste 19-Jährigen niemand das Wasser reichen und so wird Lamparter gleich als Führender in die Loipe gehen. 22 Vorsprung nimmt er zu Akito Watabe mit, 37 Sekunden hinter Lamparter startet Topfavorit Jarl Magnus Riiber in die zehn Kilometer. Auf Platz vier folgt knapp dahinter Ryota Yamamoto, der in dieser Gruppe aber nur Außenseiter ist.

Willkommen zurück!

Willkommen zurück bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf. Um 15:15 Uhr starten die Nordischen Kombinierer in ihren Lauf über die zehn Kilometer.

Nordische Kombination WM: Einzelwettbewerb von der Großschanze zum Nachlesen im Liveticker

Um 15:15 Uhr geht´s weiter!

Auf der Loipe kämpfen nun erst einmal die Langläuferinnen um die Staffelmedaillen. Für die Nordischen Kombinierer geht es dann anschließend, um 15:15 Uhr, in den zweiten Part des Wettkampftages.

Seidl in den Top Ten

Im österreichischen Team konnte hinter Johannes Lamparter auf der Schanze auch Mario Seidl überzeugen, der auf dem fünften Platz in den Langlauf gehen wird. Mehr erhofft dürfte sich Lukas Greiderer haben. Mit nur Platz 17 hat er keine Möglichkeiten mehr, vorne einzugreifen. Auch Lukas Klapfer war es nicht gelungen anzugreifen. Für ihn wird es von Position 23 in den Langlauf gehen.

Deutsche Athleten weit zurück

Für die deutschen Athleten hingegen sind die Medaillen schon fast unmöglich. Dafür müsste vorne einer der Top 3 doch deutlich einbrechen. Das beste Ergebnis im deutschen Team hat Fabian Rießle erspringen können, dem als Zehnten aber auch schon 1:18 Minuten zu Platz drei fehlen. Eric Frenzel liegt auf Platz 13 und hat schon über zwei Minuten Rückstand zum Führenden. Manuel Faißt findet sich auf Platz 15 wieder. So gar nicht lief es für Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger, die von den Rängen 21 und 25 in die zehn Kilometer gehen werden.

Johannes Lamparter führt nach dem Springen

Es war ein Sprungdurchgang, in dem sich letztendlich nur wenige im Kampf um die Medaillen halten konnten. Die beste Ausgangsposition für den Langlauf am Nachmittag verschaffte sich Johannes Lamparter, der mit 137 Metern den weitesten Sprung runterbrachte. 22 Sekunden Vorsprung nimmt er zu Akito Watabe mit in die Loipe. Dritter ist Jarl Magnus Riiber mit 37 Sekunden Rückstand. Ryota Yamamoto geht fast zeitgleich mit Riiber ins Rennen, wird aber nicht zu den Medaillenfavoriten gehören. Dahinter klafft dann schon eine Lücke von fast einer Minute.

Jarl Magnus Riiber (NOR)

Jarl Magnus Riiber zeigt sich von all dem unbeeindruckt, liefert seinen Sprung souverän ab und hält sich mit 135 Metern im Kampf um die Medaillen. Die Noten sind ebenfalls gut und es geht für ihn von Platz drei mit 37 Sekunden Rückstand in die Loipe.

Vinzenz Geiger (GER)

Die deutschen Kombinierer hatten sich so viel vorgenommen, jetzt aber droht die Pleite beim Einzelwettkampf! Vinzenz Geiger hat es von den Winden alles andere als schlecht und da hätte einfach mehr hergemusst als 116 Meter. Über drei Minuten nimmt er mit in die Loipe. Damit wird er keine Chance haben!

Akito Watabe (JPN)

Akito Watabe sorgt mit einem starken Sprung jetzt aber dafür, dass es auch Rießle es schwieriger haben dürfte. Bei richtig viel Aufwind setzt der Japaner seinen Sprung mit viel Power an und bringt die 137,5 Meter. Für die Haltung gibt es dreimal die 19.0. Wo kommt er damit raus? Platz zwei mit 22 Sekunden Rückstand.

Fabian Rießle (GER)

Fabian Rießle ärgert sich im Auslauf! Er hat sich hier viel mehr vorgestellt, als letztendlich am Ende rausgesprungen war. Schlecht aber ist der Versuch sicherlich nicht und mit 125 Metern könnte vielleicht noch Bronze möglich sein.

Eric Frenzel (GER)

Jetzt muss es auch bei Eric Frenzel weit gehen, denn auch bei ihm sind die Bedingungen gut. Gelingen aber tut Frenzel das nicht. Er wirkt ein wenig zu verkrampft, hat in der Luft zu tun und muss nach 122 Metern landen. Auch er hat schon 2:14 Minuten Abstand zu Lamparter.

Ilkka Herola (FIN)

140,5 Meter bräuchte Ilkka Herola jetzt, um die Führung zu übernehmen. Dass kann er natürlich nicht leisten und nach einigen Fehlern werden es trotz leichten Aufwind nur 118,5 Meter. Er ist mit 2:45 Minten Rückstand raus aus dem Medaillenkampf!

Johannes Lamparter (AUT)

Ganz anders ist das Selbstvertrauen bei Johannes Lamparter! Der Superstar der Österreicher lässt sich von den kürzeren Sprüngen vor sich nicht verunsichern und segelt trotzdem noch bis auf 138 Meter hinunter! Und trotz des größeren Landungsdruck setzt er den butterweich hinein und nimmt Topwerte in der Haltung mit. Mit 38 Sekunden setzt er sich vor Yamamoto.

Jens Luras Oftebro (NOR)

Für die Athleten scheint es jetzt doch richtig schwer zu sein, bei den Bedingungen gute Sprünge hinzubringen. Nach 117,5 Metern wird auch Jens Luras Oftebro heute nicht glücklich aus den Sprungdurchgang gehen.

Lukas Greiderer (AUT)

Und auch bei Lukas Greiderer springt nicht viel raus! Der ÖSV-Starter kann wie Faißt nicht annährend an die Leistungen aus dem Training anknüpfen und tut sich bei mehr Rückenwind jetzt auch schwer, seinen Sprung sauber hinzustellen. Mit 117 Metern fehlen auch ihm schon zwei Minuten bis nach ganz vorne.

Manuel Faißt (GER)

Manuel Faißt war im Probedurchgang richtig gut dabei, jetzt aber geht es für ihn nicht so locker in den Sprung hinein und vielleicht ist er da doch etwas nervös, dass er endlich eingreifen durfte? Mit 118,5 Metern und 1:49 Minuten Rückstand wird er heute mit seiner Laufform nichts ausrichten können.

Jörgen Grabak (NOR)

Puh! Jörgen Grabak hat im Team schon so einige Medaillen mitnehmen können, im Einzel hat es für ihn noch nie gereicht. Auch heute wird er sich aus den Riehen der Topfavoriten verabschieden müssen. Mit 110,5 Metern sind es über 2:50 Minuten nach vorne.

Johannes Rydzek (GER)

Schade! In den Trainings hatte sich Johannes Rydzek hier eigentlich schon ganz ordentlich präsentiert. Jetzt im Wettkampf kann er daran nicht anknüpfen und muss bereits bei 116 Metern die Latten in den Schnee setzen. Mit bereits zwei Minuten Rückstand wird er heute nichts ausrichten können, wenn es um die Topränge geht!

Ryota Yamamoto (JPN)

Ryota Yamamoto hat da eine ganz andere Sprungform und was bei Hirvonen richtig schwer aussah, geht ihm mit einer Leichtigkeit über die Schanze. Nach 131 Metern überfliegt er die bisherige Bestweite locker und setzt sich mit schon fast einer Minute an die erste Position.

Eero Hirvonen (FIN)

Eero Hirvonen musste von der Normalschanze zusehen, nun darf er auch im Einzel erstmals an den Start gehen. In eine gute Ausgangslage aber kann er sich nicht bringen und mit nur 111,5 Metern wird er auch durch seine gute Laufform nichts ausrichten können!

Kristjan Ilves (EST)

Klasse! Kristjan Ilves zeigt, dass sich das Training mit den Norwegern wirklich gelohnt hat. Er stellt seinen Sprung schön an, macht ein gutes Luftpolster und es geht bis auf die 124,5 Meter. Für die Haltung nimmt er dreimal die 17.5 mit, was ihm dann Platz drei mit neun Sekunden Rückstand einbringt.

Lukas Klapfer (AUT)

Enttäuschung auch bei Lukas Klapfer! Nach einem Fehler in der Anlaufspur setzt er seinen Absprung viel zu früh an, kommt dann nicht so richtig in den Sprung und verschenkt Geschwindigkeit. Mit nur 114,5 Metern wird heute nicht viel drin sein.

Yoshito Watabe (JPN)

Yoshito Watabe dürfte sich auch deutlich mehr vorgestellt haben. Der eigentlich so guter Springer aus dem Team der Japaner kann nicht mehr als die 117 Meter hinbringen und wird damit im Mittelfeld landen.

Espen Andersen (NOR)

Espen Andersen kann da nicht ganz mithalten, kann mit seinen Sprung auf 123 Metern aber durchaus zufrieden sein, wenn er auch im Auslauf etwas selbstkritisch wirkt. 15 Sekunden liegt er hinter dem aktuellen Führenden.

Mario Seidl (AUT)

Klasse! Mario Seidl zeigt, dass er auf der Schanze bald wieder an der Weltspitze dran ist und für den Österreicher geht es bei Rückenwind bis auf 125,5 Meter hinunter. Die Haltungsnoten sind solide und es gelingt ihm, sich knapp an die Spitze zu schieben!

Laurent Muhlethaler (FRA)

Freude bei Laurent Muhlethaler. Er hat es auch nicht einfach von den Winden, ist am Absprung ein bisschen spät dran, schafft es aber trotzdem noch, seinen Sprung bis auf 125,5 Meter hinunterzubringen. Mit nur acht Sekunden ist er der neue Zweite.

Antoine Gerard (FRA)

Auch Antoine Gerard hat es jetzt mit Rückenwind zu tun. Der zieht dem Franzosen dann auch die Zähne und er landet nach einigen Fehlern im oberen Bereich schon bei 109 Metern. Im Auslauf geht der Daumen nach unten und er stampft mit gesenktem Kopf durch das Exit-Gate.

Hideaki Nagai (JPN)

Bei dem Japaner läuft es hingegen gar nicht so übel, wenn man bedenkt, dass er nicht die leichtesten Windbedingungen mit in seinen Flug genommen hatte. Mit 120 Metern und Noten im 17er-Bereich reicht es durch die Pluspunkte für den Wind für Platz drei.

Tomas Portyk (CZE)

Tomas Portyk hat es mit leichtem Rückenwind wieder ein wenig schwerer als die Athleten vor ihm? Was kann er damit anfangen? Nicht viel. Er ist am Schanzentisch zu spät dran, gibt dadurch doch einiges verloren und muss sich mit 114,5 Metern abspeisen lassen.

Taylor Fletcher (USA)

Der ging völlig in die Hose! Taylor Fletcher übertreibt es auf den erste Metern seines Sprunges völlig, wirkt im Sprung zu verkrampft und mit 109 Metern ist der US-Star vergangener Zeiten schon weit zurück.

Jan Vytrval (CZE)

Er hingegen dürfte ein wenig enttäuscht sein. Jan Vytrval hat es von den Bedingungen ähnliche wie vor ihm Reponen, muss seinen Sprung aber schon bei 116 Metern beenden.

Perttu Reponen (FIN)

Der erst 19-Jährige kann durchaus mit seiner Leistung glücklich sein. Zum Wettkampf packt der junge Finne seinen bisher besten Versuch auf und kann sich im Auslauf über 121,5 Meter freuen. Klar, um Medaillen läuft er damit nicht, aber das ist sicher auch nicht sein Anspruch.

Ondrej Pazout (CZE)

Ondrej Pazout kommt da nicht heran, nachdem er im Absprung nicht sauber wegkommt. Nach 120,5 Metern kann er sich für den Augenblick zwar weit vorne einordnen, weiß aber auch, dass da noch einige gute Athleten kommen.

Matteo Baud (FRA)

So langsam nimmt der Wettkampf an Fahrt auf und immer mehr Athleten schaffen es, ansehnliche Weiten zu präsentieren. Beim Franzosen ist der Sprung ebenfalls ordentlich angesetzt, er macht ein solides Luftpolster und es trägt ihn bis auf die 125,5 Meter.

Szczepan Kupczak (POL)

Der Pole hingegen kann heute mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Im Wettkampf holt er seinen besten Sprung heraus und segelt bis auf die 128,5 Meter. Die Noten sind in Ordnung, an Brecl aber geht es auch für ihn nicht vorbei.

Vid Vrhovnik (SLO)

Vid Vrhovnik galt als das große Talent der slowenischen Mannschaft, hatte es aber nie geschafft, den Anschluss zur Weltspitze zu finden. Nach 115 Metern kann er dem Wettkampf auch heute nicht seinen Stempel aufdrücken und muss sich hinter Athleten einordnen, die er eigentlich im Griff haben könnte.

Otto Niittykoski (FIN)

Auch der junge Athlet aus dem finnischen Team kann im Wettkampf einen guten Sprung auspacken und bringt sich mit 116,5 Metern für ihn persönlich in eine gute Position. Die Noten waren ähnlich wie bei Loomis, für den Wind aber erhält er weniger Abzüge und so übernimmt er dann Platz zwei.

Ben Loomis (USA)

Optimal läuft der Sprung für Ben Loomis nicht und es gibt noch Luft nach oben. Durch den schönen Aufwind aber kann der US-Boy dennoch ins Fliegen kommen und stellt mit 117 Metern den bisher zweitbesten Sprung des Durchgangs hin.

Vyacheslav Bochkarev (KAZ)

Vyacheslav Bochkarev ist der letzte Athlet aus der kasachischen Mannschaft, der über die Schanze geht. Weit geht es aber auch bei ihm nicht. 76 Meter werfen ihn ans Ende der Ergebnisliste zurück.

Gael Blondeau (FRA)

Gael Blondeau kann die Windbedingungen deutlich mehr nutzen und für ihn geht es bei Aufwind bis auf die 114,5 Metern hinunter. Die Noten sind nur im 16er-Bereich und so bleibt er dann doch deutlich hinter dem derzeit Führenden.

Eldar Orussayev (KAZ)

Eldar Orussayev hatte wieder etwas mehr Aufwind, nutzen aber kann er denn nicht für seine Zwecke und mit 77,5 Metern heißt es sich für den noch unerfahrenen Kasachen ans Ende des Feldes einsortieren.

Oleksandr Shumbarets (UKR)

Noch fehlt es an en Sprüngen in den hohen Weitenbereich und einzig Brecl konnte einen Sprung über den K-Punkt hinstellen. Auch Oleksandr Shumbarets gelingt es nicht, einen Versuch hinzustellen, der auch ihn persönlich zufriedenstellen dürfte. Mehr als 89 Meter hätte er durchaus draufgehabt.

Je-un Park (KOR)

Je-un Park ist immer mal wieder international dabei und die Fortschritte sind beim Koreaner durchaus erkennbar. Für ganz vorne aber reicht es nicht und er muss auch schon früh bei 99 Metern seine Landung hinstellen.

Lukas Danek (CZE)

Lukas Danek hatte sich für diese Saison viel vorgenommen, wurde dann aber von einer Coronainfektion zurückgeworfen. Nach 100,5 Metern zuckt er enttäuscht die Schultern und verlässt mit gesenktem Kopf den Auslauf.

Eduard Zhirnov (RUS)

Der Youngster aus dem russischen Team kann auch nicht viel mehr ausrichten. Er ist am Schanzentisch leicht zu spät dran, kann dann sein System nicht richtig aufzubauen und überbietet nicht einmal die 90 Meter.

Viacheslav Barkov (RUS)

Viacheslav Barkov tut sich aus dieser Anlaufluke auch richtig schwer, bei Rückenwind was auszurichten. Nach 92 Metern helfen dann auch die Windkompensationspunkte nicht mehr viel und er liegt auch schon vier Minuten hinter Brecl, dessen Aufholjagd sich fortsetzt.

Magzhan Amankeldiuly (KAZ)

Magzhan Amankeldiuly hat es jetzt doppelt schwer. Der erst 17-Jährige hat gerade einmal acht internationale Wettkämpfe auf seinem Konto und nun trifft er auch noch auf einen leichten Rückenwind. Nach 78,5 Metern muss er sich auf der vorletzten Position einfinden.

Jasper Good (USA)

Jasper Good kann auch nicht mitmischen. Der US-Amerikaner verpasst das Timing am Schanzentisch und schafft es daher nicht, den Speed mit in seinen Sprung zu nehmen. Mit 93 Metern gehört er zu denen, die die 100 Meter nicht überspringen können.

Vitaliy Hrebeniuk (UKR)

Nach dem weiten Satz von Brecl geht es jetzt erst einmal kürzer. Die Athleten aus den kleineren Nationen haben im Training einfach auch nicht die Möglichkeiten, um Häufig auf großen Anlagen zu springen. Diese Unsicherheiten zeigen sich immer wieder. Beim jungen Ukrainer ist nach 79 Metern Schluss.

Andreas Ilves (EST)

Andreas Ilves kommt auf der Schanze noch nicht an seinen Bruder heran, der später für weite Sprünge in Frage kommt. Für ihn werden es 88,5 Meter, womit er auch schon weit hinter dem derzeit Führenden landet.

Dmytro Mazurchuk (UKR)

Dmytro Mazurchuk tut sich auch schwer, an die tolle Weite des slowenischen Konkurrenten heranzukommen. Seine Ski sind weit auseinander, so dass er kein großes Luftpolster entstehen lässt. Nach 103 Metern fehlen schon drei Minuten nach vorne.

Chingiz Rakparov (KAZ)

Chingiz Rakparov muss erst einmal warten, bis der Wind außerhalb des vor dem Wettkampf festgelegten Korridors liegt. Da der Aufwind stabil bleibt, geht es schließlich ein Gate nach unten, wodurch dann auch der Korridor verändert werden kann. Mit 88 Metern kann er den aber nur bedingt nutzen.

Gasper Brecl (SLO)

Jetzt aber könnte es weit gehen! Gasper Brecl war aus der ersten Gruppe in den bisherigen Durchgängen richtig gut drauf und jetzt erwischt der junge Mann aus Slowenien sogar Aufwind. Was kann er damit ausrichten? So einiges! Er kommt pünktlich vom Schanzentisch weg, stellt die Verbindung zum Ski flüssig her und segelt bis auf 132 Meter hinunter. Damit hat er die Möglichkeit, zumindest nach dem Springen weit vorne zu liegen.

Andrzej Szczechowicz (POL)

Andrzej Szczechowicz hat in der Luft viel zu tun, muss da immer wieder mit den Armen eingreifen und schafft es nicht, sein System im Laufe des Fluges stabil zu bekommen. Mit 108,5 Metern zeiht er aber dennoch an Shumate vorbei.

Samir Mastiev (RUS)

Samir Mastiev kommt nicht so richtig in seinen Sprung hinein, steht sehr aufrecht über seinen Skiern und so wird seine Geschwindigkeit schon früh eingebremst. Nach 86 Metern geht es für ihn ans Ende des Feldes zurück.

Jared Shumate (USA)

Jared Shumate legt auf die bisherigen Versuche deutlich was drauf und kann seinen Sprung bis auf 103,5 Meter bringen. Diese Weite reicht aktuell für Platz eins, wird ihm heute aber sicher keine gute Ausgangspositionen einbringen.

Aleksandr Milanin (RUS)

Aleksandr Milanin aus Russland macht sich als nächster Starter auf und geht in die Spur. In der Luft hat der 20-Jährige doch einiges zu tun und hat ein sehr offenes System. 92 Meter, mehr werden es auch bei ihm nicht.

Viktor Pasichnyk (UKR)

Es ist angerichtet und mit dem Ukrainer geht der erste von insgesamt 52 Athleten über den Bakken. Für ihn endet der Sprung bereits bei 86,5 Metern. Den ersten etwas weiteren Sprung kann man bei Starternummer sechs mit dem Slowenen Gasper Brecl erwarten.

So lief der Probedurchgang

Vor dem Sprungdurchgang ging es für die Athleten im Probedurchgang über die Schanze. Nachdem dieser zunächst mit viel Rückenwind begonnen hatte, trafen einige Athleten in den Top Ten später sogar auf Aufwinde. Zum ersten Mal in einem Sprungdurchgang zeigte Jarl Magnus Riiber darin mit 131,5 Metern den besten Sprung. Johannes Lamparter war mit 133,5 Metern zwar weiter gesprungen, hatte bei seinem Sprung aber leichten Aufwind gehabt. Dritter wurde Akito Watabe vor Ryota Yamamoto. Manuel Faißt wurde Fünfter vor Teamkollege Eric Frenzel.

Italien nicht am Start

Bereits vergangene Woche mussten die Skispringer und Skispringerinnen aus Italien nach einem positiven Coronatest den kompletten Rückzug antreten, gestern griff Italiens Wintersportverband nach weiteren positiven Coronafällen im Betreuerteam noch drastischer durch und zog das komplette Team zurück. Davon betroffen sind auch die Kombinierer rund um Alessandro Pittin. Zu den Favoriten zählte aus ihrem Kader aber niemand.

Auf wen gilt es noch zu achten?

Neben Jarl Magnus Riiber, der sich in den Trainings aber nie an Position eins wiederfand, heißt es, aus dem norwegischen Team sicherlich auch Oftebro zu beachten. Er konnte schon im Einzel von der Normalschanze eine Medaille mitnehmen und präsentierte stabile Sprünge von der großen Anlage. Wenn ein guter Sprung auf der Schanze gelingt, muss man auch Ilkka Herola immer zu den Favoriten mitzählen, vor allem, da er von der Normalschanze bewiesen hat, dass er in der Lage ist größere Rückstände zuzulaufen. Mitmischen möchte auch der Japaner Akito Watabe. Sein Landsmann Yamamoto gilt zu den Favoriten von der Schanze, dürfte aber im Langlauf nicht mit den besten mithalten können.

ÖSV-Team lauert

Nicht unterschätzen darf man im Kampf um die Medaillen die Österreicher. Insbesondere Johannes Lamparter zeigte mit die besten Sprünge in den Trainings und hat über den Winter bewiesen, dass er auch in der Loipe mithalten kann. Auch Lukas Greiderer dürfte mit viel Selbstvertrauen in den heutigen Wettkampf gehen. Neben ihnen erhielten Mario Seidl und Lukas Klapfer einen der Startplätze für die Einzelentscheidung.

Fünf Deutsche Starter

Da Deutschland mit Eric Frenzel den Weltmeister von 2019 in seinen Reihen hat, darf das Team heute fünf Athleten an den Anlauf schicken. Neben Eric Frenzel sicherlich im Kampf um die Medaillen auf dem Zettel haben gilt es Fabian Rießle, der gute Sprünge in den Trainings zeigen könnte. Wenn Vinzenz Geiger vorne reinspringt, ist sicher auch bei ihm alles möglich. Johannes Rydzek konnte ebenfalls mit guten Trainingsversuchen auf der Großschanze überzeugen, zeigte zuletzt aber Schwächen in der Loipe. Komplettiert wird das Team von Manuel Faißt, für den es der erste Einsatz bei der WM sein wird.

Gewinnt wieder Norwegen?

Die Norweger haben bisher bei dieser WM im Bereich der Nordischen Kombination alles abräumen können. Zum Auftakt ging Einzelgold von der Normalschanze an Jarl Magnus Riiber, kurz darauf sicherte sich Gyda Westvold Hansen vor den Leinan Lund-Schwestern das erste WM-Gold bei den Frauen. Im Team triumphierte Norwegen nach einer starken Vorstellung im Langlauf souverän vor Deutschland und Österreich. Damit gelten auch heute die Norweger rund um Jarl Magnus Riiber zum engen Favoritenkreis.

Vor Beginn:

Hallo und herzlich willkommen. Das Springen beginnt heute um 11 Uhr, ab 15 Uhr startet dann der Langlauf.

Nordische Kombination WM: Einzelwettbewerb von der Großschanze heute im TV und Livestream

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Die Nordische Ski WM: Weitere Termine im Überblick

DatumZeitDisziplinGeschlechtWettbewerb
Do, 04.03.2021

11:00 Uhr

15:15 Uhr

Nordische Kombination

Herren

Einzel Großschanze/10 km

Do, 04.03.2021

13:15 Uhr

Skilanglauf

Damen

4 × 5 km Staffel

Fr, 05.03.2021

13:15 Uhr

17:00 Uhr

Skilanglauf

Skispringen

Herren

Herren

4 × 10 km Staffel

Einzel Großschanze

Sa, 06.03.2021

10:00 Uhr

15:00 Uhr

Nordische KombinationHerrenTeamsprint Großschanze/2 × 7,5 km
Sa, 06.03.2021

12:30 Uhr

16:30 Uhr

Skilanglauf

Skispringen

Damen

Herren

30 km Klassisch

Team Großschanze

So, 07.03.202112:30 UhrSkilanglaufHerren50 km Klassisch
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