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Wintersport

Eisschnelllauf: Beckert in den Top 10 - persönliche Bestzeit für Thum

SID
Patrick Beckert lief eine solide Generalprobe für den geplanten Angriff auf das Podest.
© getty

Patrick Beckert lief eine solide Generalprobe für den geplanten Angriff auf das Podest, Newcomerin Mareike Thum feierte ein gelungenes WM-Debüt auf dem Eis: Zum Auftakt der Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im niederländischen Heerenveen blieben die deutschen Eisschnellläufer erwartungsgemäß ohne Medaillen. Dennoch waren die Beteiligten nicht unzufrieden.

Deutschlands bester Langstreckler Beckert lief am Donnerstag über seine Nebenstrecke 5000 m in 6:21,460 Minuten als Neunter in die Top 10. Gold ging an den Schweden Nils van der Poel (6:08,395). Der Erfurter Beckert hat seinen Fokus aber ohnehin auf den "langen Kanten" am Sonntag gelegt. Schon drei Mal holte er über die 10.000 m WM-Bronze, zuletzt im Vorjahr. Eine vierte Medaille ist das Ziel.

Über 3000 m stellte Thum in 4:08,390 Minuten eine persönliche Bestzeit auf. Die viermalige Inline-Weltmeisterin belegte damit den 13. Rang. Der WM-Titel ging an die Niederländerin Antoinette de Jong (3:58,470).

"Ich kann mich nicht beschweren. Es scheint, als ginge es bergauf", sagte Thum. Auch Bundestrainer Helge Jasch war zufrieden. "Es war ein sehr guter Lauf, das war top für sie. Sie hat sich das Rennen gut eingeteilt, es war eine tolle Leistung", sagte Jasch. Thum, die bis Sonntag vier Starts geplant hat, wird ihren Fokus auf den Massenstart am Samstag legen.

Nicht am Start stand derweil Claudia Pechstein. Die 48-Jährige kämpft mit Rückenproblemen und verzichtete auf einen Einsatz auf ihrer Nebenstrecke. Über weitere Starts soll kurzfristig entschieden werden. "Wir schauen von Tag zu Tag", sagte Jasch.

Die fünfmalige Olympiasiegerin hatte ursprünglich ebenfalls vier Starts beim Saisonhöhepunkt geplant, neben den 3000 m sind Läufe in der Teamverfolgung, im Massenstart und über 5000 m vorgesehen. Es wäre ihre 20. Teilnahme bei einer Einzelstrecken-WM, schon bei der Premiere des Wettbewerbs im Jahr 1996 war sie dabei. Seither gewann Pechstein beim Saisonhöhepunkt in nicht-olympischen Jahren 30 Medaillen.

SID re ab wt

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