Cookie-Einstellungen
Wintersport

Felix Neureuther vor Saison-Start: Kein Wintersport wäre "eine Katastrophe"

Von SID
Felix Neureuther

Den früheren Skirennläufer Felix Neureuther plagen vor dem Auftakt der Wintersportsaison während der Coronakrise Sorgen. "Die Skirennen, Biathlon, das Skispringen, Langlauf und der ganze Wintersport müssen stattfinden. Sonst wird es für die Verbände und auch die Veranstalter eine Katastrophe", sagte der 36-Jährige im Interview auf sportschau.de.

Um in der "Blase" zu bleiben und Reiseaktivitäten der Athleten einzuschränken, sind beispielsweise im Biathlon zunächst an einigen Austragungsorten Wettbewerbe an aufeinanderfolgenden Wochenenden geplant. "In der jetzigen Situation ist das sicher die richtige Entscheidung. Auf Dauer gesehen kann es nicht die Lösung sein. Aber jetzt muss man schauen, dass der Sport stattfindet", betonte der ARD-Experte.

Für Neureuther stellt sich zudem die Frage, ob die Weltcup-Standorte künftig die gleichen bleiben werden. "Traditionsreiche Orte wie Wengen, Adelboden und so weiter", sagte Neureuther: "Wenn dort keine Rennen mehr stattfinden, schaut es sehr, sehr schwierig aus." Er selbst habe als Skirennfahrer immer "von den Zuschauern gelebt", berichtete er: "Ich habe es geliebt, diese Emotionen zu spüren. Und wenn das weg ist! Du musst dich einfach anders darauf einstellen."

Der Auftakt des Ski-Weltcups im österreichischen Sölden findet am Wochenende ohne Zuschauer statt - und damit ohne diese "Emotionen". Trotzdem traut Neureuther dem Deutschen Stefan Luitz, der im vergangenen Jahr in Sölden Rang 16 belegt hatte, trotz der fehlenden Unterstützung der Fans einiges zu: "Er geht dieses Jahr voll auf Attacke. Ich habe ihn im Training gesehen und denke, dass er es aufs Podium schaffen kann", sagte Neureuther.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung