Wintersport

Ski Alpin: DSV-Läuferinnen enttäuschen bei Slalom in Kranjska Gora

SID
Lena Dürr schied im zweiten Durchgang aus.
© getty

Ohne die am Knie verletzte Viktoria Rebensburg haben die deutschen Ski-Rennläuferinnen ein Wochenende zum Vergessen erlebt. Beim Weltcup im slowenischen Kranjska Gora war ein enttäuschender 23. Rang von Lena Dürr im Riesenslalom noch die beste Platzierung für den DSV.

Beim Slalom am Sonntag musste sich Christina Ackermann, immerhin schon Vierte und Fünfte in diesem Winter, nach zaghaften Läufen mit einem schwachen 24. Rang begnügen. Dürr, nach dem ersten Durchgang als Zwölfte noch in aussichtsreicher Position, fädelte im Finale ein. Auch Marina Wallner und Jessica Hilzinger schieden aus.

Der Sieg ging in Abwesenheit von Mikaela Shiffrin, die nach dem überraschenden Tod ihres Vaters weiter eine Wettkampfpause einlegt, an die Slowakin Petra Vlhova. Bei ihrem fünften Saisonsieg triumphierte Vlhova in 1:47,56 Minuten vor Wendy Holdener aus der Schweiz (+0,24) und der Österreicherin Katharina Truppe (+0,89). Vlhova profitierte allerdings von einem Sturz der Führenden Anna Swenn Larsson kurz vor dem Ziel.

Ackermann: "Hätte im Steilhang mehr attackieren müssen"

Ackermann hatte 3,98 Sekunden Rückstand. Dürr hatte schon nach dem ersten Lauf gehadert: "Ich habe gut angefangen, aber im Steilhang hätte ich mehr attackieren, aktiver sein müssen und nicht zurückziehen dürfen."

Den Riesenslalom hatte die Neuseeländerin Alice Robinson vor Weltmeisterin Vlhova für sich entschieden. Für die erst 18-jährige Robinson war es der zweite Triumph im Weltcup nach ihrem Riesenslalom-Coup beim Saisonauftakt in Sölden.

Rebensburg (Kreuth) fehlte nach ihrem folgenschweren Sturz am vergangenen Wochenende in Garmisch-Partenkirchen, bei dem sie sich eine Tibiakopfimpressionsfraktur mit Innenbandüberdehnung im linken Knie zugezogen hatte. Die vagen Hoffnungen auf ein Comeback noch in diesem Winter dämpfte die 30-Jährige. Dies werde "definitiv eng und schwierig", sagte Rebensburg im ZDF.

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