Wintersport

Nordische Kombination: Vinzenz Geiger glänzt in Finnland mit Platz zwei

SID
Vinzenz Geiger hat in Finnland mit Platz zwei geglänzt.
© getty

Vinzenz Geiger hat den deutschen Kombinierern im zweiten Saisonwettkampf den ersten Podestplatz gesichert. Der Team-Olympiasieger wurde im finnischen Kuusamo beim erneuten Sieg von Weltmeister Jarl Magnus Riiber nach einer taktisch herausragenden Leistung Zweiter und erreichte die sechste Top-3-Platzierung seiner Karriere.

Der 22 Jahre alte Geiger hatte nach dem Springen im Ruka-Wintersportzentrum auf Platz sieben gelegen und konnte vor allem auf der letzten von vier Laufrunden noch reichlich zulegen. Im Zielsprint nach 10 km rang Geiger schließlich den Norweger Jens Luraas Oftebro nieder.

Dessen Landsmann Riiber war allerdings wie am Freitag eine Klasse für sich, der Weltmeister hatte bei seinem 15. Karriereerfolg 48,8 Sekunden Vorsprung auf Geiger.

Der siebenmalige Weltmeister Eric Frenzel wurde nach schwachem Springen noch Neunter. Fabian Rießle, am Freitag als Fünfter der beste DSV-Athlet, kam nicht über Platz 18 hinaus.

Der sprungschwache Doppel-Olympiasieger Johannes Rydzek blieb als 33. erneut ohne Weltcuppunkte.

ÖSV bleibt in Ruka ohne Podest

Für den ÖSV gabe noch keinen Podestplatz, Lukas Greiderer wurde unmittelbar vor Franz-Josef Rehrl Sechster.

Greiderer wies 59,4, Rehrl knapp 10 Sekunden mehr Rückstand auf. Mit Thomas Jöbstl auf Rang acht gab es ein Österreicher-Trio auf den Rängen sechs bis acht. Philipp Orter wurde 15., Martin Fritz 21. und auch Lukas Klapfer holte als 28. noch Weltcup-Zähler.

Biathlon: Deutsche Mixed-Staffel verpasst Podest klar

Die deutsche Mixed-Staffel hat zum Start in die Weltcup-Saison der Biathleten das Podest deutlich verpasst. Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld), Denise Herrmann (Oberwiesenthal), Benedikt Doll (Breitnau) und Simon Schempp (Uhingen), der den angeschlagenen Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) ersetzte, mussten sich im schwedischen Östersund mit dem siebten Platz zufrieden geben. Der Sieg ging an Italien.

Das DSV-Team leistete sich eine Strafrunde und 14 Nachlader und lag 2:20,9 Minuten hinter Italien. Die Italiener (0+9) gewannen in 1:05:04,0 Stunden vor Norwegen mit Überflieger Johannes Thingnes Bö (0+15/4,1 Sekunden zurück) und Schweden (0+11/59,9). Zuvor hatten Franziska Preuß (Haag) und Erik Lesser (Frankenhain) in der Single-Mixed-Staffel Platz zwei hinter Schweden belegt.

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