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Wintersport

Skicrosserin Zacher gelingt Sieg

SID
Beim Skicross waren die Deutschen an diesem Wochenende sehr erfolgreich
© getty

Nach beinahe vier Jahren Wartezeit hat Skicrosserin Heidi Zacher (Lenggries) am Wochenende für einen Paukenschlag gesorgt. Die 27 Jahre alte Bankangestellte fuhr beim ersten von zwei Rennen in Innichen in Südtirol zum zweiten Sieg ihrer Karriere, es war zugleich der erst achte insgesamt für die deutschen Skicrosser.

Im großen Finale am Samstag siegte sie vor der Olympiadritten Anna Holmlund aus Schweden. "Ich freue mich total. Heute hat einfach alles gepasst", sagte die schmächtige Bayerin.

Ihren ersten Sieg im Weltcup hatte Zacher, bei der WM im vergangenen Januar am Kreischberg in Österreich Fünfte, im Januar 2011 im österreichischen St. Johann gefeiert - ihren zuvor letzten Podestplatz vor zwei Jahren ebenfalls in Innichen. "Ich hoffe, das war nicht der letzte Sieg in dieser Saison, aber im Skicross kann man das halt immer schlecht sagen. Da entscheiden so viele Kleinigkeiten - und es fahren halt immer noch drei andere mit", sagte Zacher.

Mehrere gute Platzierungen der Deutschen

Beim zweiten Rennen am Sonntag an gleicher Stelle war Zacher lange Zeit erneut dick im Geschäft, schied diesmal aber schon im Halbfinale aus und belegte nach ihrem Sieg im kleinen Finale den fünften Rang im Gesamtklassement. Grund zur Freude hatte diesmal vor allem auch Daniela Maier (Urach), die als Achte ihr bisher bestes Weltcup-Resultat erreichte. Der Sieg ging an die Österreicherin Andrea Limbacher.

Die deutschen Skicrosser hatten bereits bei den ersten beiden Rennen im französischen Val Thorens überzeugt, waren allerdings knapp am Podest vorbeigefahren. Auch diesmal gab es neben dem Sieg von Zacher und dem achten Rang von Maier noch eine Reihe guter Platzierungen: Anna Wörner (Partenkirchen) bestätigte am Samstag als Achte und am Sonntag als Zwölfte ihre gute Form. Bei den Männern dagegen konnte nur Paul Eckert (Samerberg) mit Rang sechs am Sonntag überzeugen.

Die Sieger bei den Männern waren der französische Olympiasieger Jean Frederic Chapuis und der Schwede Victor Öhling-Norberg, der seinen sechsten Weltcup-Sieg feierte.

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