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Wintersport

Savchenko/Szolkowy trotz Sturz vorn

SID
Die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale im japanischen Fukuoka ist nicht in Gefahr
© getty

Trotz eines kapitalen Sturzes beim dreifachen Wurf-Axel haben Aljona Savchenko und Robin Szolkowy Kurs auf ihren zweiten Saisonsieg im olympischen Winter genommen. Die viermaligen Weltmeister aus Chemnitz übernahmen beim zur Grand-Prix-Serie zählenden Cup of Russia in Moskau nach dem Kurzprogramm mit 73,25 Punkten erwartungsgemäß die Führung.

Im indirekten Vergleich mit den russischen Olympiafavoriten Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow aus Russland konnten die Schützlinge von Trainer Ingo Steuer allerdings nicht bestehen. Das Paar aus Moskau hatte sich bei seinen drei bisherigen Saisonauftrtten deutlich souveräner gezeigt. Bis zum Patzer der gebürtigen Ukrainerin waren die beiden Sachsen allerdings weitgehend fehlerfrei geblieben.

Steuer verzog gequält das Gesicht, als die 29-Jährige ihre Höchstschwierigkeit kurz vor dem Ende des Programms zum Thema "When winter comes" von Andre Rieu nicht stehen konnte. Dennoch ist die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale in zwei Wochen im japanischen Fukuoka nicht in Gefahr, dort werden Savchenko/Szolkowy erstmals direkt auf Wolososchar/Trankow treffen.

Lokalmatadoren reihen sich dahinter ein

Rang zwei hinter den ehemaligen Europameistern nehmen in der russischen Hauptstadt die Lokalmatadoren Wera Basarowa und Juri Larjonow (69,72) ein. Als Dritte gehen Kirsten Moore-Towers und Dylan Moscovitch aus Kanada (65,65) in die Kür-Entscheidung am Samstag (12.45 Uhr).

Nach dem Kurzprogramm der Herren liegt der deutsche Meister Peter Liebers nach einem Sturz beim dreifachen Axel und ohne Vierfachversuch, aber drei anderen gelungenen Dreifachen mit 65,38 Punkten auf dem sechsten Platz. Der Russe Maxim Kowtun führt mit 92,53 Punkten. Dem EM-Fünften der vergangenen Saison gelangen als einzigem sogar zwei verschiedene Vierfachsprünge, was kaum jemand in der Welt je gezeigt hat.

Zweiter ist der Japaner Tatsuki Machida mit 84,90 Punkten, auf Rang drei steht der spanische Europameister Javier Fernandez mit 81,87 Zählern. Abgesagt wegen kleinerer Verletzungen hatten Ex-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko aus Russland und der französische Ex-Weltmeister Brian Joubert.

Bei den Damen eroberte nach dem Kurzprogramm Julia Lipnitzkaja mit 72,24 Punkten die Spitze. Der ehemaligen Junioren-Weltmeisterin am nächsten kamen Ex-Weltmeisterin Carolina Kostner aus Italien (67,74) sowie die US-Amerikanerin Agnes Zawadki (60,459. Eine deutsche Läuferin war nicht am Start.

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