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Wintersport

Entwarnung nach Sturz von Fabiana Santos

SID
Der schwere Sturz von Fabiana Santos hat keine schwerwiegenden Folgen
© sid

Nach dem schweren Sturz von Fabiana Santos im Rahmen der EM in Winterberg gaben die behandelnden Ärzte nun Entwarnung. Die Zustand der Brasilianerin "war über Nacht stabil."

Die brasilianische Bobfahrerin Fabiana Santos ist bei ihrem schweren Sturz im Rahmen der EM am Freitag in Winterberg nach ärztlicher Diagnose glimpflich davongekommen. "Ihr Zustand war über Nacht stabil", sagte Rennarzt Dr. Ralph Bruckisch am Samstag: "Sie hat sich Verletzungen zugezogen, die in einigen Wochen vergessen sein dürften, aber keine Brüche und keine Hirnschädigung. Sie war jederzeit ansprechbar, nie bewusstlos."

Santos hatte bei dem Sturz den Helm verloren und war mit dem Kopf auf das Eis geschlagen. Dabei hatte sie eine Risswunde an der Stirn erlitten, die genäht werden musste. Die Nacht verbrachte sie zur Beobachtung im Krankenhaus.

Weltverbands-Präsident Ivo Ferriani brachte am Samstag seine Erleichterung darüber zum Ausdruck, dass der spektakuläre Sturz keine gravierende Folgen hatte. "Es tut uns natürlich weh, wenn Sportler verunglücken. Wir sind allerdings sehr froh, dass es offensichtlich nicht so schlimm ist, wie es zuerst aussah", sagte der Italiener. Warum der Helm sich gelöst habe, müsse allerdings noch geklärt werden: "Dazu kann ich im Moment nichts sagen."

Vorwürfe, die 27-jährige Fabiana Santos und ihre Anschieberin Daniela Ribeiro Santos seien zu unerfahren für Veranstaltungen dieser Größenordnung, wies Christian Reich, Vizepräsident Sport des Weltverbandes FIBT, am Samstag zurück. Santos habe zwar in Winterberg ihr Weltcup-Debüt gegeben, aber: "Sie hat alle Qualifikations-Kriterien erfüllt, das heißt fünf Rennen auf drei verschiedenen Bahnen."

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