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Wintersport

Wer heiratet Lena?

Von SPOX
Das Triumvirat der Erfolglosen, da gänzlich unverheiratet: Magdalena Neuner, Andrea Henkel und Kati Wilhelm (v.l.)
© Getty

Das Erfolgsgeheimnis der deutschen Biathleten und Biathletinnen, geplatzte Knoten und dazu: was Riesch und Vonn mit Calvin und Hobbes gemeinsam haben. Das und noch viel mehr gibt es in den Wintersport Tops und Flops.

+ Verheirate Dich!

Der Ehering verleiht offenbar Flügel. Simone Hauswald, geborene Denkinger, hat am Wochenende ihren ersten Weltcupsieg überhaupt gefeiert. Martina Glagow - pardon: Beck - war allein in dieser Saison schon zweimal erfolgreich. Logische Folge: Jetzt ist Magdalena Neuner dran, sonst wird das nie mehr was. Aber um den Druck jetzt nicht ins Unmenschliche wachsen zu lassen: Wenn sie bis zur WM in Pyeongchang im Februar unter die Haube gekommen ist, soll's uns Recht sein. Bis dahin gewinnen halt Frau Denkinger und Glagow, also: Hauswald und Beck.

+  Der Knoten ist auf!

Es lohnt sich wieder "Ziiiiiiiiiiieeeehhh!" zu brüllen, wenn der Schmitt Martin über den Schanzentisch kommt. Platz neun am Sonntag und Platz vier (4!!!) am Samstag in Pragelato. Die Tournee kann kommen. Auch bei den Langläufern hörte man am Wochenende einen Knoten platzen. Axel Teichmann lief in Davos über 15 km auf Platz zwei. Der erste Podestplatz für die deutschen Herren in dieser Saison.

+ Gute Freunde kann niemand trennen

Potzblitz, Maria Riesch! Slalomsiegerin in La Molina mit anderthalb Sekunden Vorsprung. Da hatte sie der Lindsey Vonn aber mal eine verpasst, so volles Rohr und im Gesamtweltcup Boden gut gemacht auf die Amerikanerin, die wohl schon dachte, sie wäre die Allergrößte, was?!. Was für eine Genugtuung! Was für ein Triumph! Was für eine Demütigung! Haha! Okay, Schluss mit den Machtfantasien. Riesch und Vonn sind so dicke wie Pech und Schwefel, Zimt und Zucker, Calvin und Hobbes, Tim und Struppi und, und, und... die gönnen sich das total, wenn die andere super fährt und freuen sich zusammen und ärgern sich zusammen und stehen gern gemeinsam auf dem Podest....

- Anschlag auf dem Balken

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen seelenruhig oben auf einer herkömmlichen Skisprungschanze und konzentrieren sich wie der Teufel auf Ihren großen Sprung. Und plötzlich kommt einer und haut Sie fast vom Balken. Da hätten Sie 200 Puls. Björn Einar Romoeren schlug das Herz sicher auch bis zum Hals, aber er behielt die Nerven, als ihm ein Helfer in Pragelato trotz Steigeisen in die Beine rutschte. Mit nach hinten durchgestreckten Armen klammerte sich der Norweger am Balken fest und verhinderte somit seinen eigenen als auch den ungewollten Abflug des armen Helferleins, das sich nach einigen Sekunden zum Glück aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage befreien konnte.

- Wohl alle ledig

Gut, ohne Michael Greis und Andi Birnbacher war jetzt vom deutschen Herren-Quartett nicht der Staffellauf des Jahrhunderts zu erwarten, aber etwas mehr als mit die schlechteste Leistung aller Zeiten wäre schon drin gewesen. Platz neun mit über vier Minuten Rückstand auf das siegreiche Russland, Österreich auf Platz zwei, die Ukraine auf Platz drei. Ein ziemliches Debakel, das hinterher Daniel Graf auf seine Kappe nahm. Gleich drei Strafrunden riss er sich auf. Kleiner Tipp: Ein Hochzeit soll Wunder wirken.

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