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Wintersport

"Wir sind ein schönes Paar"

Von Christian Bernhard
Michi Greis und Kathrin Hitzer sind Deutschlands neues Biathlon-Traumpaar
© Imago

Erstaunliche Einblicke vom neuen deutschen Biathlon-Liebespaar, eine Norwegerin, die in Aspen beinahe auf den Hund gekommen wäre und der Wind, der gleich zu Beginn der Saison klarmacht, wer Herr im Hause ist. Das und noch viel mehr gibt es in den Wintersport Tops und Flops.

+ Frische Biathlon-Liebe

Noch vor Saisonstart gibt es im deutschen Biathlon-Lager den ersten Knaller. Michi Greis und Kathrin Hitzer sind ein Paar - und sprechen in der "Bild" ganz offen darüber. Zum Beispiel, ob sie jetzt bei den Weltcups ein gemeinsames Doppelzimmer haben. Greis dazu: "Nein, aber ich habe ja das Angebot von meinem Zimmernachbarn Andi Birnbacher, dass ich die Kathrin ruhig mal mitbringen kann, wenn es kalt ist." Hitzers allgemeine Liebes-Einschätzung im Eurosport-Interview: "Wir sind ein schönes Paar". Na dann...

- Auf den Hund gekommen

Da fährt man nichtsahnend den Slalomhang hinunter, konzentriert sich auf die letzten Tore und plötzlich hat man einen Hund vor der Skibrille: So ähnlich ist es der Norwegerin Anne Marie Müller am vergangenen Sonntag in Aspen ergangen. Zum Glück hatte das Tier die Strecke schneller überquert, als die Norwegerin fahren konnte. Müllers Gedanken nach dem Zieleinlauf waren beim Hund: "Für mich wäre ein Zusammenprall wohl nicht so schlimm ausgegangen, aber für den Hund wäre es schlecht gewesen." Das Tier wurde übrigens von zwei Streckenposten in bester Football-Manier am Pistenrand zu Boden gerissen.

+ Der Herminator schlägt zurück

1037 Tage oder knapp drei Jahre sind eine lange Zeit. Besonders wenn man Hermann Maier heißt, 53 Weltcup-Rennen gewonnen hat und so lange auf Erfolg Nummer 54 warten muss. Dementsprechend groß war beim 35-Jährigen die Freude nach dem Super-G-Triumph in Lake Louise: "Ich war zu Tränen gerührt. Das ist das Tolle am Sport, der solche Geschichten schreibt." Übrigens: Den letzten Weltcup-Erfolg hatte der Herminator in Garmisch-Partenkirchen gefeiert.

- Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

Neuer Winter, altes Leid: Das Wetter zeigte den Athleten bereits zu Beginn der Saison, wer Herr im Hause ist. Beispiele gefällig? Bei den Damenrennen in Aspen gab es auf der Strecke mehrmals Blizzard-Alarm, die Fahrerinnen mussten sich in gewissen Abschnitten durch eine Schneewand kämpfen. Maria Rieschs eindeutiger Kommentar nach ihrer Fahrt: "What a f***ing show". Nicht viel besser erging es den Nordischen Kombinierern in Kuusamo. Der gute Petter Tande musste vor seinem Sprung gleich siebenmal (!) auf den Balken und wieder runter. Ab dem vierten Versuch quittierte der Norweger das ganze nur noch mit einem süffisanten Lächeln.

+ Carlo und das große Zittern

Die Abfahrt in Lake Louise war schon so gut wie vorbei, da wurde es in der Sprecherkabine des Schweizer TV-Reporters noch mal so richtig laut. Ein 22-jähriger Eidgenosse namens Carlo Janka schickte sich nämlich mit Startnummer 65 an, das komplette Klassement über den Haufen zu werfen. Im Ziel fehlten dem Schweizer nur acht Hundertstel auf den Sieg. Die Freude bei Janka war auch über Platz zwei riesig - mindestens genauso groß wie beim Südtiroler Peter Fill, dem sein erster Weltcupsieg doch nicht vor der Nase weggeschnappt wurde.

- Gute Besserung, Maria!

Ihr Lächeln machte schon so manches Damenrennen einen Tick schöner. Die Rede ist von Maria Jose Rienda Contreras, ihres Zeichens spanische Riesentorlauf-Spezialistin. Diese Zeiten könnten nun leider ein Ende haben: Die 33-Jährige zog sich in Aspen einen Kreuzbandriss zu, fällt damit für die gesamte Saison aus und muss womöglich sogar ihre Karriere beenden. Wir sagen: Que te recuperes pronto, Maria!

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