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Wintersport

Saisonaus für schwer verletzten Keppler

SID
keppler, ski alpin
© DPA

München - Für Stephan Keppler ist die Saison wegen eines Kreuzbandrisses vorzeitig beendet. Der 25 Jahre alte Speedspezialist wurde in München am linken Knie operiert und muss eine mindestens halbjährige Zwangspause einlegen.

Keppler war beim Abfahrtstraining im norwegischen Kvitfjell gestürzt und hatte sich das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Außerdem erlitt er eine Gehirnerschütterung. Im kommenden Winter will der WM-Teilnehmer von Are 2007 das Comeback starten.

Auch ohne die Blessur wäre Keppler nach einer enttäuschenden Saison, in der er nur fünfmal in die Punkte fuhr und ein 18. Platz sein bestes Ergebnis war, nicht mehr an den Start gegangen. Am kommenden Wochenende finden nur zwei Technikrennen statt, für das Weltcup-Finale in Bormio (Italien) Mitte März hatte sich der Sportsoldat nicht qualifiziert.

Optimistischer Blick nach vorne

"Mir geht es gut", sagte Keppler laut einer vom Deutschen Skiverband übermittelten Stellungnahme und äußerte sich zuversichtlich für die kommende Weltcup-Saison. "Im nächsten Winter will ich wieder voll angreifen."

Mannschaftsarzt Ernst-Otto Münch, der die Operation in der Sanaklinik in München durchführte, sprach von einem einstündigen Eingriff. Keppler wird voraussichtlich einige Tage in der Klinik bleiben, ehe er mit Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann "Keppes" in etwa sechs Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen.

Bislang war Keppler von schweren Verletzungen verschont geblieben, 2005 erlitt er eine Schulterluxation, 2007 einen Kahnbeinbruch an der rechten Hand.

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