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Wintersport

Lanzinger nicht mehr auf Intensivstation

SID
Lanzinger, Matthias
© Imago

Kranjska Gora/München - Der österreichische Skirennfahrer Matthias Lanzinger ist nach seiner Unterschenkel-Amputation von der Intensivstation auf ein normales Zimmer verlegt worden.

"Es geht ihm den Umständen entsprechend ganz gut", sagte Robert Brunner, Pressebetreuer der österreichischen Alpin-Herren, im slowenischen Kranjska Gora.

Lanzinger spüre aber die am ganzen Körper erlittenen, schmerzhaften Prellungen. Den Riesentorlauf seiner Teamkameraden habe sich der 27-Jährige aber im Fernsehen anschauen wollen.

Für die anderen österreichischen Skirennfahrer war der Start beim Riesenslalom angesichts der tragischen Umstände des Unfalls ihres Freundes, dem nach seinem Sturz im Super-G der linke Unterschenkel amputiert werden musste, nicht einfach.

Hilfe beim Psychologen

"Es ist mir gelungen, es bei der Fahrt wegzuschalten", sagte Benjamin Raich. Um das Unglück zu verarbeiten führten einige Skiherren auch Gespräche mit einem Psychologen.

Lanzingers Teamkollege Rainer Schönfelder wünscht sich indes Mitspracherecht der Skirennfahrer. "Wir müssen auch mal sagen können, wir fahren nicht, und dann fahren wir auch nicht", sagte der Kärtner.

Die Kritik von FIS-Präsident Gian-Franco Kasper, dass "einige Athleten überehrgeizig" seien und zu viel Risiko nehmen, konterte Schönfelder: "Das ist unser Job, wir wollen gewinnen."

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