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Tennis

Müder Zverev verpasst Finale in Paris deutlich

SID

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Paris den Einzug ins Endspiel und damit auch ein erneutes Duell mit Novak Djokovic klar verpasst. Sechs Tage nach seinem Turniersieg in Wien unterlag der Hamburger am Samstag im Halbfinale dem an Nummer zwei gesetzten Daniil Medwedew mit 2:6, 2:6.

Djokovic dagegen bezwang den Polen Hubert Hurkacz mit 3:6, 6:0, 7:6 (7:5) und stellte damit nebenbei einen Rekord auf: Bereits zum siebten Mal wird der 34-Jährige das Jahr an der Spitze der Weltrangliste beenden.

Zverev fand am Samstag gegen Medwedew nie zu seinem Spiel. Die müde wirkende deutsche Nummer eins gab im ersten Satz zwei Aufschlagspiele ab, nach einem erneuten Break des Weltranglistenzweiten im zweiten Durchgang zerschmetterte er frustriert seinen Schläger.

Medwedew scheuchte Zverev in der Folge immer wieder über den Court - und stellte seinen unkonzentriert wirkenden Gegner damit vor große Probleme. Mit dem nächsten Break sorgte Medwedew, der das Vorjahresfinale gegen Zverev gewonnen hatte, für die Vorentscheidung.

Nach 1:18 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball. Im Endspiel trifft Medwedew nun am Sonntag auf den Weltranglistenersten Djokovic.

Novak Djokovic zieht mit Pete Sampras gleich

Der Serbe konnte seinen schwachen Start gegen Hurkacz noch ausgleichen, durch den Sieg ist er bis zum Saisonende nicht mehr von Rang eins der Weltrangliste zu verdrängen. Zum siebten Mal schafft er den Jahresabschluss als Nummer eins, bislang hatte er in dieser Statistik mit US-Legende Pete Sampras gleichauf gelegen.

"Das war ein Traum, Pete ist mein Idol, seit ich jung bin", sagte Djokovic: "Ich bin sehr stolz, die Nummer eins zu sein. Was für ein Match, um das zu schaffen." Gegen Hurkacz nutzte er nach einer Leistungssteigerung ab dem zweiten Satz nach 2:20 Stunden seinen zweiten Matchball zum Sieg.

In der französischen Hauptstadt kommt es damit zu einer Neuauflage des Endspiels der US Open. Vor rund zwei Monaten schlug Medwedew Djokovic in New York glatt in drei Sätzen und nahm Revanche für die Finalniederlage bei den Australien Open im Februar.

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