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Tennis

ATP Finals - Zverev vor Showdown gegen Hurkacz gelassen: "Liegt alles in meinen Händen"

SID
Alexander Zverev kämpft um seinen sechsten Turniersieg in diesem Jahr.

Alles oder nichts: Alexander Zverev bekommt bei den ATP Finals einen Showdown gegen Hubert Hurkacz. Bei einem Sieg steht er im Halbfinale - bei einer Niederlage kann er die Koffer für den Urlaub packen.

Der Verweis auf Pete Sampras' Meisterstücke zauberte Alexander Zverev ein hoffnungsvolles Lächeln ins Gesicht. Nach seinem Rückschlag bei den ATP Finals bekam der deutsche Olympiasieger beiläufig erzählt, dass selbst die amerikanische Tennislegende auf dem Weg zu ihren fünf Titelgewinnen stets ein Gruppenspiel verloren hatte. Zverev nahm dieses gute Omen gerne mit - und geht mit großer Zuversicht in seinen Showdown in Turin.

"Es liegt alles in meinen Händen", sagte die deutsche Nummer eins voller Selbstbewusstsein vor dem Match um alles oder nichts am Donnerstag (14.00 Uhr). Gewinnt Zverev gegen den Polen Hubert Hurkacz, steht er zum dritten Mal im Halbfinale des prestigeträchtigen Saisonabschlusses der besten Tennisprofis und würde auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic treffen. Verliert er, kann er die Koffer für seinen herbeigesehnten Malediven-Urlaub packen.

Doch noch sollen Strand und Meer warten, Zverev glaubt fest ans Weiterkommen. "Ich habe immer noch die Chance, das Turnier zu gewinnen. Daran denke ich", sagte der Weltranglistendritte, nachdem er gegen seinen Angstgegner Daniil Medwedew am Dienstag den vorzeitigen Halbfinaleinzug verpasst hatte. "Das Turnier", betonte er, "ist noch nicht vorbei".

Doch nicht nur Sampras' Geschichte bei den ATP Finals machte Zverev nach dem denkbar knappen 3:6, 7:6 (7:3), 6:7 (6:8) im Krimi gegen Titelverteidiger Medwedew Mut, er selbst hat diesen Druck ebenfalls schonmal in einen positiven Schub umgewandelt. Auch 2018 hatte der Hamburger sein zweites Gruppenspiel verloren - vier Tage später war er Turniersieger mit einem Finalerfolg über Branchenprimus Novak Djokovic.

Zverev vor Showdown "Freue mich darauf"

Dem Showdown gegen Hurkacz blickt der 24-Jährige deshalb gelassen entgegen. "Ich bin gespannt und freue mich darauf", sagte Zverev, den Gedanken an ein mögliches Vorrunden-Aus wie im Vorjahr blendet er aus: "Ich werde alles dafür tun, dass ich mein bestes Tennis zeige. Und hoffentlich klappt das dann schon."

Dem Polen, der in Turin zum ersten Mal bei den ATP Finals antritt und trotz Niederlagen gegen Medwedew und Nachrücker Jannik Sinner ebenfalls noch den Sprung ins Halbfinale schaffen kann, stand Zverev bislang erst einmal gegenüber. Beim Masters in Madrid siegte der deutsche Spitzenspieler in drei Sätzen, allerdings ist der Vergleich schon über zwei Jahre her.

Hurkacz, mittlerweile die Nummer neun der Welt, sei seither "deutlich besser geworden", lobte Zverev. Aus dem bislang einzigen Aufeinandertreffen wird er deshalb auch keine großen Rückschlüsse ziehen. "Wir haben vor zwei Jahren auf Sand gespielt und sind jetzt beide andere Spieler", sagte er, zudem sei 2019 "mein schlechtestes Jahr auf der Tour" gewesen.

Das Duell am Donnerstag werde daher "komplett anders", prophezeite Zverev. Das gleiche Ergebnis würde er aber natürlich trotzdem zu gerne nehmen.

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