Roger Federer vs. Novak Djokovic in Wimbledon: Drei göttliche Duelle auf dem heiligen Rasen

 
Im Wimbledon-Finale am Sonntag treffen Novak Djokovic und Roger Federer zum insgesamt 48. Mal aufeinander. Passend zum Anlass blickt SPOX auf die vergangenen Duelle der beiden auf dem heiligen Rasen zurück.
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Im Wimbledon-Finale am Sonntag treffen Novak Djokovic und Roger Federer zum insgesamt 48. Mal aufeinander. Passend zum Anlass blickt SPOX auf die vergangenen Duelle der beiden auf dem heiligen Rasen zurück.
Obwohl die zwei Rivalen schon so viele Schlachten geschlagen haben, standen sie sich in Wimbledon erst drei Mal gegenüber: 2012, 2014 und 2015. Zwei Mal handelte es sich dabei ums Endspiel.
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Obwohl die zwei Rivalen schon so viele Schlachten geschlagen haben, standen sie sich in Wimbledon erst drei Mal gegenüber: 2012, 2014 und 2015. Zwei Mal handelte es sich dabei ums Endspiel.
2012: Halbfinale. Für die meisten Experten war das Spiel das vorweggenommene Finale - Djokovic als Nummer eins der Welt gegen Federer, dem Rasen-König. Und tatsächlich: Das Match glänzte von Spiel 1 an mit erstklassigem Niveau.
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2012: Halbfinale. Für die meisten Experten war das Spiel das vorweggenommene Finale - Djokovic als Nummer eins der Welt gegen Federer, dem Rasen-König. Und tatsächlich: Das Match glänzte von Spiel 1 an mit erstklassigem Niveau.
Vor allem Federer präsentierte sich hellwach. Seine Aufschlagspiele? Sicherte er sich im ersten Satz ohne Probleme. Ein Break reichte somit, um den Durchgang klar zu machen. Doch der Djoker hatte die passende Antwort …
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Vor allem Federer präsentierte sich hellwach. Seine Aufschlagspiele? Sicherte er sich im ersten Satz ohne Probleme. Ein Break reichte somit, um den Durchgang klar zu machen. Doch der Djoker hatte die passende Antwort …
Im zweiten Satz stellte er sein Returnspiel um, ging aggressiver auf Federers Aufschläge, dem jetzt auch die Quote vom Matchbeginn fehlte, drauf und schnappte sich früh ein Break. Das reichte zum Ausgleich. Die Wende?
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Im zweiten Satz stellte er sein Returnspiel um, ging aggressiver auf Federers Aufschläge, dem jetzt auch die Quote vom Matchbeginn fehlte, drauf und schnappte sich früh ein Break. Das reichte zum Ausgleich. Die Wende?
Ganz und gar nicht. King Roger wäre schließlich nicht King Roger, hätte er sich davon beeindrucken lassen. Er holte sich Satz drei, Durchgang vier begann er mit einem Break. Nach nur 2:19 Stunden hieß es mit 6:3, 3:6, 6:4, 6:3 Game, Set and Match Federer.
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Ganz und gar nicht. King Roger wäre schließlich nicht King Roger, hätte er sich davon beeindrucken lassen. Er holte sich Satz drei, Durchgang vier begann er mit einem Break. Nach nur 2:19 Stunden hieß es mit 6:3, 3:6, 6:4, 6:3 Game, Set and Match Federer.
2014: Finale. Weniger eindeutig ging es zwei Jahre später zu. Über fünf Sätze und 3:56 Stunden hetzten sich die zwei Giganten über das Grün. Dass hier keiner im Eiltempo durchmarschieren würde, zeigte schon der 51 Minuten andauernde Satz eins.
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2014: Finale. Weniger eindeutig ging es zwei Jahre später zu. Über fünf Sätze und 3:56 Stunden hetzten sich die zwei Giganten über das Grün. Dass hier keiner im Eiltempo durchmarschieren würde, zeigte schon der 51 Minuten andauernde Satz eins.
Mit 9:7 im Tiebreak behielt Federer die Oberhand. Die 15.000 Zuschauer sahen dabei nicht durchgehend hochklassiges, dafür aber umso dramatischeres Tennis. Und einen Djokovic, der Federer mit seinem Grundlinienspiel immer wieder an die Grenzen brachte.
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Mit 9:7 im Tiebreak behielt Federer die Oberhand. Die 15.000 Zuschauer sahen dabei nicht durchgehend hochklassiges, dafür aber umso dramatischeres Tennis. Und einen Djokovic, der Federer mit seinem Grundlinienspiel immer wieder an die Grenzen brachte.
Der Djoker war es auch, der den ersten Matchball hatte. Doch Federer wehrte ab und erzwang Satz fünf. Die Entscheidung war allerdings nur aufgeschoben, am Ende triumphierte Djokovic mit 6:7, 6:4, 7:6, 5:7, 6:4 - erstmals unter den Augen von Coach Becker.
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Der Djoker war es auch, der den ersten Matchball hatte. Doch Federer wehrte ab und erzwang Satz fünf. Die Entscheidung war allerdings nur aufgeschoben, am Ende triumphierte Djokovic mit 6:7, 6:4, 7:6, 5:7, 6:4 - erstmals unter den Augen von Coach Becker.
2015: Finale. Ein Match ohne Drama? Geht nicht! Wie im Vorjahr kämpften sich die beiden Kontrahenten in zwei Tiebreaks. Während der erste an Djokovic ging, schnappte sich FedEx den zweiten - und das, nachdem er sieben (SIEBEN!) Satzbälle abgewehrt hatte.
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2015: Finale. Ein Match ohne Drama? Geht nicht! Wie im Vorjahr kämpften sich die beiden Kontrahenten in zwei Tiebreaks. Während der erste an Djokovic ging, schnappte sich FedEx den zweiten - und das, nachdem er sieben (SIEBEN!) Satzbälle abgewehrt hatte.
Allerdings: Der zwischenzeitliche Ausgleich genügte dem Schweizer nicht. Über die gesamte Matchdauer spielte er zu unbeständig, haderte mit Aufschlag und unnötigen Fehlern. Hatte er dann mal Breakchancen, war Nole zur Stelle.
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Allerdings: Der zwischenzeitliche Ausgleich genügte dem Schweizer nicht. Über die gesamte Matchdauer spielte er zu unbeständig, haderte mit Aufschlag und unnötigen Fehlern. Hatte er dann mal Breakchancen, war Nole zur Stelle.
Nach vier Sätzen war Feierabend und der Serbe stellte auf 7:6, 6:7, 6:4, 6:3. Nach dem Match nahm er die übliche Centre-Court-Kostprobe - und stellte breit grinsend fest: "Das Gras schmeckt in diesem Jahr sehr, sehr gut!"
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Nach vier Sätzen war Feierabend und der Serbe stellte auf 7:6, 6:7, 6:4, 6:3. Nach dem Match nahm er die übliche Centre-Court-Kostprobe - und stellte breit grinsend fest: "Das Gras schmeckt in diesem Jahr sehr, sehr gut!"
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