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Tennis

Nadal bricht ein und scheitert

SID
Rafa Nadal kam gut ins Spiel, brach dann aber ein
© getty

Herren - 2. Runde (alle Matches)

Marin Cilic (CRO/9) - Mikhail Kukushkin (KAZ) 6:7 (5:7), 7:6 (7:1), 6:3, 6:7 (3:7), 6:1

Den ersten Satz gab Cilic nach hartem Kampf und einem Monster-Lob spät im Tie-Break ab. Anschließend schlug er mit einem Tie-Break-Erfolg seinerseits zurück. Nachdem der Titelverteidiger den dritten Satz recht locker für sich entschieden hatte, musste sich Mikhail Kukushkin zum Beginn des vierten am Knöchel behandeln lassen. Er biss jedoch auf die Zähne und fand dann auch sportlich wieder in die Spur. Prompt erreichte die Partie wieder das Niveau der ersten zwei Sätze und der Kasache erzwang den Entscheidungssatz.

Mehr war für Kukushkin jedoch nicht drin. Er gab gleich seine ersten zwei Aufschlagspiele ab und gewann erst beim Stand von 0:5 sein erstes Spiel. Anschließend beendete Cilic das Duell mit einem Ass, dem 27. des Tages. Der Kroate bleibt im Rennen, gab aber immerhin seine ersten beiden Sätze im Wettbewerb ab.

Novak Djokovic (SBR)/1) - Andreas Seppi (ITA) 6:3, 7:5, 7:5

Die Nummer 1 der Welt hatte in der dritten Runde wenig Mühe mit seinem italienischen Herausforderer und entledigte sich der Aufgabe im Arthur Ashe Stadium in etwas mehr als 1:47 Stunden. Seppi zeigte dabei eigentlich nur im ersten Satz wirkliche Gegenwehr und schaffte ein frühes Break, das der Djoker aber zügig zurückholte.

Anschließend stabilisierte Seppi seinen Aufschlag, musste sich aber dennoch früh im zweiten Satz erneut geschlagen geben. Ganz am Ende schließlich wackelte auch Djokovic kurz und gab beim Stand von 5:4 zum zweiten Mal im Match seinen Aufschlag ab. Er holte prompt das Break zurück und machte dann, nachdem er wieder erneut Breakbälle abgewehrt hat, dieses Mal den Sack zu.

Feliciano Lopez (ESP) - Milos Raonic (CAN/10) 6:2, 7:6 (7:4), 6:3

Das war in dieser Deutlichkeit dann doch überraschend. Kanadas Nummer eins kam gegen den Spanier gehörig unter die Räder und holte keinen einzigen Satz. Raonic hatte vor allem bei seinem eigenen Aufschlag Probleme und brachte nur 57 Prozent seiner ersten Versuche ins Feld - eine Einladung für den im Return stark aufspielenden Lopez.

Dieser zeigte sich auch generell wesentlich konzentrierter und leistete sich nur knapp halb so viele Unforced Errors (22) wie Raonic (40). Da machte es auch nichts aus, dass der Weltranglisten-18. nur drei seiner 13 Breakbälle verwerten konnte, denn dieser Wert blieb auf der anderen Seite bei null stehen.

Fabio Fognini (ITA) - Rafael Nadal (ESP/8) 3:6, 4:6, 6:4, 6:3, 6:4

Nach einem ansprechenden Auftritt in der ersten Runde gab es berechtigte Hoffnungen, dass Rafael Nadal zu alter Form zurückfindet. Die ersten beiden Sätze gegen seinen Angstgegner aus Italien schürten diese Hoffnung weiter an, doch dann kam der Einbruch.

Ab dem dritten Satz wollte dem Spanier einfach nicht mehr viel gelingen, während Bad Boy Fognini durch eine äußerst mutige Spielweise Stück für Stück die Oberhand gewann. Er ging immer öfters an Netz, womit Nadal Probleme hatte und sichtlich genervt war. So konnte Fognini nach 3:46 Stunden seinen ersten Matchball verwandeln. Bitter für Nadal: Es ist das erste Mal, dass er bei einem Grand Slam nach einer 2:0-Satzführung verliert.

Herren-Doppel - 2. Runde

Tommy Haas (GER) / Radek Stepanek (CZE) - Thomaz Bellucci (BRA) / Marcelo Demoliner (BRA) 6:3, 3:6, 7:6 (7:3)

Achterbahnfahrt mit Happy End. So oder so ähnlich kann man die Partie des Duos Haas und Stepanek wohl beschreiben. Nach einem mehr als soliden ersten Durchgang, in dem die Brasilianer zwar in nahezu allen relevanten Belangen gleichwertig waren, jedoch vor allem bei der Ausbeute der eigenen Breakchancen und dem Punktgewinn nach eigenem ersten Service das Nachsehen hatten, wendete sich das Blatt in Abschnitt zwei.

Während Bellucci und Demoliner immer sicherer wurden, strauchelten plötzlich ihre Gegner. Im dritten Satz schenkten sich beide Teams dann nichts, vor allem Hass und Stepanek zeigten sich jedoch bei eigenem Service auf der Höhe und ließen keine einzige Breakmöglichkeit zu. Da sie im Gegenzug allerdings auch keine ihrer zwei Chancen, das Aufschlagspiel ihrer Kontrahenten zu gewinnen, nutzen konnten, fiel die Entscheidung im Tie Break - mit dem besseren Ende für das Duo des deutschen Routiniers.

Damen - 2. Runde

Herren - 2. Runde

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