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Tennis

Kohli macht's - jetzt wartet Nole

Von SPOX
Philipp Kohlschreiber trifft im Achtelfinale der US Open auf Novak Djokovic
© getty

Damen - 3. Runde (alle Matches):

Aleksandra Krunic (SRB) - Petra Kvitova (CZE/3) 6:4, 6:4

Die erste Woche der US Open ist noch nicht einmal vorbei, da darf auch schon die nächste Mitfavoritin die Heimreise antreten. Vielleicht versuchte Petra Kvitova am Ende einfach zu viel. Die Tschechin spielte mit extrem viel Risiko, was ihr 33 Winner einbrachte, sie andererseits jedoch auch 34 Unforced Errors kostete.

Aleksandra Krunic hielt sich dagegen deutlich effektiver zurück und marschierte Mitte des zweiten Satzes bereits zielstrebig auf den Matchgewinn zu. Die Serbin führte 4:2 und war lediglich zwei Punkte davon entfernt, Kvitova erneut den Aufschlag abzunehmen. Mit einem Mal schien die Tschechin jedoch zu ihrem Spiel zu finden. Sie brachte ihr Service durch, breakte Krunic kurz darauf - plötzlich stand es 4:4. Die Wende? Keinesfalls. Kvitova verfiel wieder in alte Muster, gab ihren Aufschlag abermals ab und verlor schlussendlich das Match.

Serena Williams (USA/1) - Varvara Lepchenko (USA) 6:3, 6:3

Serena marschiert. Sie dominierte nicht, aber sie marschiert. Gegen Landsfrau Varvara Lepchenko spielte die Nummer 1 des Turniers keinesfalls perfektes Tennis, leistete sich beispielsweise 21 Unforced Errors und schlug 10 Winner weniger als ihre Gegnerin, in Gefahr war der Einzug in die nächste Runde dennoch nicht. Williams breakte, wenn sie musste, gab ihr eigenes Service lediglich einmal ab. Genug für einen letztlich souveränen Sieg.

Eugenie Bouchard (CAN/7) - Barbora Zahlavova Strycova (CZE/30) 6:2, 6:7 (2:7), 6:4

Mehr als zweieinhalb Stunden hatte Bouchard mit ihrer Kontrahentin in der 3. Runde zu tun - so viel Zeit wollte sie für das Spiel gegen Barbora Zahlavova Strycova eigentlich nicht aufwenden. Dennoch kann die Kanadierin froh sein, das Spielfeld schlussendlich als Siegerin verlassen zu haben.

"Ich war enttäuscht von meiner Leistung, nicht unbedingt davon, in den dritten Satz zu müssen, sondern eher von meiner Qualität im zweiten", sagte die 20-Jährige: "Ich war überrascht, dass ich so viele Unforced Errors in einem Satz machen kann."

Und das waren wirklich eine Menge: 21 leichte Fehler unterliefen der Favoritin im zweiten Durchgang, der für Bouchard denkbar unglücklich begann. Gleich in ihrem ersten Aufschlagspiel wackelte der Service. Nach 19(!) gespielten Punkten gelang Zahlavova Strycova das Break. Danach fing sich die Kanadierin aber wieder, rettete sich in den Tiebreak, um dann schließlich doch noch in den dritten Satz zu müssen.

Dort fand sie zu ihrer Linie aus dem ersten Durchgang zurück, machte nur wenig Fehler und sicherte sich den Sieg, unter anderem durch ihre Stärke am Netz. Die Chance, auch beim vierten Grand Slam des Jahres ins Halbfinale einzuziehen, bleibt für den Shooting-Star also weiter bestehen. Bouchard trifft nun auf Ekaterina Makarova.

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