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Tennis

Williams und FedEx ohne Mühe

Von SPOX
Roger Federer überstand die erste Runde ohne Satzverlust
© getty

Auch am zweiten Tag der US Open haben sich die Top-Favoriten des Turniers keine Blöße gegeben und bleiben ohne Satzverlust. Jan-Lennard Struff gelingt das Traum-Comeback, auch Mona Barthel schafft es in die nächste Runde. Während Dustin Brown und Julia Görges ihre Koffer packen können, sorgt Catherine Bellis gegen Dominika Cibulkova für eine Sensation.

Damen - 1. Runde (alle Matches):

Mona Barthel (GER) - Shau Zhang (CHN/32) 6:1, 6:2

Gerade 32 Minuten waren gespielt, da hatte Mona Barthel den ersten Satz auch schon für sich entschieden. Zwar leistete sich die Deutsche zum Auftakt mehr Unforced Errors als Gegnerin Shau Zhang, zehn Winner mehr genügten jedoch für einen optimalen Einstieg in die US Open 2014.

Und Barthel blieb druckvoll. Zweiter Satz. Zweites Aufschlagspiel Zhang. Barthel hetzte die Chinesin über den Platz, erspielte sich direkt drei Breakchancen und nahm ihrer Gegnerin per Rückhandwinner schließlich den Aufschlag ab. Damit war Zhangs Widerstand gebrochen. Barthel dominierte, Barthel gestattete der Chinesin lediglich einen weiteren Spielgewinn - und gewann am Ende souverän.

Ana Ivanovic (SRB/8) - Allison Riske (USA) 6:3, 6:0

Viel schlechter hätte das Match für Ana Ivanovic nicht beginnen können. Direkt ihr erstes Service gab die Serbin ab - nur um in der Folge eine kleine Demonstration auf den Court zu zaubern. Fünf Spiele gewann Ivanovic in Serie und schlug bereits zum Satzgewinn auf. Doch plötzlich zitterte wieder das Händchen. Ivanovic gab erneut ihren Aufschlag ab. Allison Riske hoffte. Zumal die US-Amerikanerin noch einmal bis 3:5 herankam. Ein Vorhandfehler Riskes beendete dann allerdings den ersten Satz.

Und nun hatte Ivanovic auch noch ihren Rhythmus gefunden, Riske dagegen nicht mehr den Hauch einer Chance. Allein 11 Winner schlug die Serbin im zweiten Durchgang, leistete sich zudem drei Unforced Errors weniger als die Amerikanerin und nutzte drei ihrer sechs Break-Gelegenheiten. Das Ergebnis: Nach nur 27 Minuten beendete eine Rückhand Riskes ins Netz Satz Nummer zwei - und damit das Match.

Flavia Pennetta (ITA/11) - Julia Görges (GER) 6:3, 4:6, 6:1

Zum Auftakt schlug Julia Görges den Ball erst einmal ins Netz. Per Rückhand. Unbedrängt. Im Anschluss gelangen der Deutschen jedoch direkt zwei schnelle Punkte. Sie hatte sich gefangen. So schien es jedenfalls. Denn plötzlich lief überhaupt nichts mehr. Ein Doppelfehler bescherte Flavia Pennetta ihre erste Break-Chance, die die Italienerin auch umgehend nutzte.

Ein Dämpfer für Görges? Mitnichten! Die Deutsche konterte und sicherte sich umgehend das Re-Break. Allerdings leistete sie sich in der Folge schlicht zu viele leichte Fehler (20 Unforced Errors allein im ersten Durchgang) und sah sich deshalb schnell mit einem Satzrückstand konfrontiert.

Doch Görges antwortete. Zwar gab sie zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut ihr Service ab, gleichzeitig gelangen ihr jedoch gleich zwei Breaks. Noch wichtiger war jedoch, dass Görges bei eigenem Service nun weniger Probleme offenbarte, einen Vorteil nicht umgehend wieder herschenkte. Mehr noch: Görges blieb nun konstant und erzwang den Entscheidungssatz.

So schnell sie gekommen war, so schnell war die Sicherheit in Görges' Spiel allerdings auch wieder verflogen. Direkt zu Beginn des dritten Durchgangs lief die Deutsche abermals einem Break hinterher. Diesmal zu viel. Nichts lief mehr zusammen. So brachte Pennetta das Match im dritten Satz souverän zu Ende und steht in Runde zwei.

Eugenie Bouchard (CAN/7) - Olga Govortsova (BLR) 6:2, 6:1

Kurz. Schmerzlos. Souverän. Eugenie Bouchard ließ gegen Olga Govortsova nichts, aber auch gar nichts anbrennen. Hatte die Kanadierin eine Breackchance, nutzte sie sie zumeist auch (4/6), gab ihren Aufschlag dagegen nicht ein einziges Mal ab. Govortsova war schlicht chancenlos. Mehr Unforced Errors (17/11), weniger Winner (10/19). Macht in der Addition weniger Spielgewinne und das Erstrundenaus.

Petra Kvitova (CZE/3) - Kristina Mladenovic (FRA) 6:1, 6:0

Ein Match, dessen Geschichte schnell erzählt ist. Die Wimbledon-Siegerin war einfach mindestens zwei Nummern zu groß für Kristina Mladenovic. Petra Kvitova machte mehr als doppelt so viele Punkte wie die Französin (56:25) und nutzte 5 ihrer 7 Break-Gelegenheiten. Mladenovic kam dagegen lediglich ein Mal in den Genuss, der Tschechin unter Umständen den Aufschlag abnehmen zu können, scheiterte jedoch. So benötigte die Nummer drei des Turniers am Ende nicht einmal eine Stunde, um in die nächste Runde einzuziehen.

Victoria Azarenka (BLR/16) - Misaki Doi (JPN) 6:7 (3:7), 6:4, 6:1

Gerade noch mal gut gegangen. Victoria Azarenka hatte in ihrem Auftakt-Match deutlich mehr zu kämpfen, als zu erwarten war. Nicht nur, dass die Weißrussin den ersten Satz abgab, im zweiten Durchgang benötigte sie satte 49 Minuten, ehe sie nach Sätzen ausgleichen konnte. Azarenka machte viele Fehler (47 Unforced Errors), leistete sich elf Doppelfehler und gewann lediglich 45 Prozent ihrer Punkte, wenn sie über den zweiten Aufschlag gehen musste.

Erst, als Misaki Doi im finalen Durchgang zusehends den Faden verlor, ihrerseits vermehrt zu Fehlern neigte, spielte Azarenka ein wenig dominanter. Am Ende benötigte sie allerdings zwei Stunden und 34 Minuten für den Einzug in die nächste Runde.

Catherine Bellis (USA) - Dominika Cibulkova (SVK/12) 6:1, 4:6, 6:4

Die US Open sind noch nicht einmal zwei Tage alt und präsentieren dennoch die erste faustdicke Überraschung. Erstens zog Catherine Bellis dank einer Wild Card überhaupt erst ins Hauptfeld ein und zweitens ist die Amerikanerin erst 15 Jahre alt. Fünfzehn! Also rechnete auch niemand damit, dass Dominika Cibulkova, immerhin Nummer 13 der Welt und Australian-Open-Finalistin, zum Auftakt ernsthafte Probleme haben würde. Doch weit gefehlt. Während die US Open für die Slowakin beendet sind, noch ehe sie richtig begonnen haben, trifft Catherine Bellis in Runde zwei auf Zarina Dijas.

Serena Williams (USA/1) - Taylor Townsend (USA) 6:3, 6:1

Dass Taylor Townsend gerade mal 18 Jahre alt ist, konnte der Zuschauer im Spiel gegen die beste Tennisspielerin der Welt doch einige Male erkennen. Die Qualifikantin leistete sich 20 Unforced Errors und wirkte auf der großen Bühne mehrmals verständlicherweise nervös.

So war keine Glanzleistung von Williams nötig, um problemlos und ohne Satzverlust in die nächste Runde in Flushing Meadows einzuziehen. Obwohl die 32-Jährige nur ein Ass schlug, dominierte sie ihre Aufschlagspiele, gewann 88 Prozent ihrer First Services, 85 Prozent ihrer Second Services und erlaubte Townsend so nicht einmal die Chance zum Break. Nach weniger als einer Stunde war die Messe also schon gelesen und Williams kann sich bereits auf ihr zweites Duell konzentrieren.

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