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Schwimmen

Schöneborn verpasst Medaille

SID
Bitter: Lena Schöneborn verpasste bei der WM in Kaohsiung mit Platz sieben eine Medaille
© getty

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat das Podest bei der WM der Modernen Fünfkämpfer in Kaohsiung/Taiwan verpasst. Die 27-Jährige aus Bonn wurde am Ende Siebte.

Die 27-Jährige aus Bonn musste sich mit 5224 Punkten und dem siebten Rang zufriedengeben. Annika Schleu aus Berlin wurde nach einem starken zweiten Tag mit 5144 Zählern Elfte. Gold ging an die litauische London-Olympiasiegerin Laura Asadauskaite (5312 Punkte) vor der Brasilianerin Yane Marques (5292) und Donata Rimsaite aus Russland (5284).

Eine mögliche Medaille geriet für Schöneborn, die als Sechste noch mit allen Möglichkeiten in den Final-Tag gestartet war, nach drei Abwürfen im Reiten außer Sichtweite. Auch die Aufholjagd im abschließenden Combined, in dem Schöneborn die viertbeste Zeit gelang, reichte nicht mehr für die vierte WM-Einzelmedaille.

Kindernis holt Gold bei den Männern

Auch bei den Männern erklang die litauische Nationalhymne. Justinas Kinderis setzte sich mit 5824 Punkten vor Nicholas Woodbridge aus Großbritannien (5804) und dem russischen Titelverteidiger Alexander Lesun (5788) durch.

Der einzige deutsche Finalist, Stefan Köllner aus Potsdam, kam mit 5460 Zählern nicht über den 30. Rang hinaus.

Extreme Regenfälle und eine Taifun-Warnung hatten den Terminplan bei den Titelkämpfen erheblich durcheinandergewirbelt, sowohl die Qualifikation als auch der Final-Tag erstreckten sich daher über zwei Tage. "Das ist schon eine Umstellung von einem Eintages-Wettkampf. Die Frauen hatten somit auch keinen Pausentag", sagte Bundestrainerin Kim Raisner. Auch die klimatischen Bedingungen seien nicht einfach gewesen: "Neben viel Regen kam noch eine enorme Hitze hinzu, die allen zu schaffen macht."

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