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Schwimmen

Hockey-Bundestrainer Weise wird Experte

SID
Markus Weise nach dem Gewinn der Goldmedaille in London 2012
© Getty

Der Hockey-Bundestrainer und weitere externe Experten wollen den Schwimmern nach ihrer Olympia-Pleite in London bei der Aufarbeitung helfen.

Eine vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) berufene achtköpfige Kommission soll sich mit den enttäuschenden Ergebnissen und deren Auswertungen befassen. Mit Markus Weise hat der DSV für sein Gremium den erfolgreichsten Trainer in seiner Sportart in den vergangenen zehn Jahren gewonnen. Der Hockey-Bundestrainer holte 2004 und 2008 in Athen mit den Frauen Olympia-Gold und wiederholte diesen Triumph in London mit den Männern.

Außerdem sitzen Dirk Schimmelpfennig, Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes, Thomas Sinsel, stellvertretender Leistungssportdirektor im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie Ralf Scholt, Sportchef des Hessischen Rundfunks und Moderator bei Schwimm-Übertragungen in der ARD, als externe Experten am Tisch.

Den DSV vertritt Freiwasserschwimmer Thomas Lurz, der mit Silber in London das einzige Edelmetall für den Verband gewann. Zur Kommission gehören zudem DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow, Werner Freitag, Präsident des Hessischen Schwimm-Verband und ehemaliger Olympiateilnehmer sowie Vico Kohlat, ebenfalls ein früherer Schwimmer und Vizepräsident Leistungssport im Schwimm-Verband Nordrhein-Westfalen. Den Vorsitz der Kommission hat DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff. Die deutschen Schwimmer hatten bei den Spielen in London erstmals seit 80 Jahren keine einzige Medaille gewonnen.

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