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Schwimmen

Vierter Sieg in Folge für Steffen

SID
Britta Steffen feierte in Moskau über 100 Meter Freistil den vierten Sieg in Folge
© Getty

Für Britta Steffen läuft es derzeit geradezu optimal. Bei der vierten von acht Stationen des Kurzbahn-Weltcups konnte sie am Donnerstag in Moskau den vierten Sieg in Folge über die 100 Meter Freistil einfahren.

In der russischen Hauptstadt ließ die Weltrekordhalterin die Konkurrenz mit einer Zeit von 52,92 Sekunden deutlich hinter sich. Zweite wurde die US-Amerikanerin Jessica Hardy (53,74).

Zuvor hatte Steffen über die gleiche Distanz bereits in Dubai, Doha und Stockholm triumphiert. In Moskau war es nach dem Sieg über die 50 Meter Freistil am Mittwoch (24,20) der zweite Erfolg. Damit zeigte sich die Berlinerin, die in Zukunft in Halle an der Saale bei Freund Paul Biedermann leben und trainieren wird, für den Heim-Weltcup am Wochenende (20./21. Oktober) in der deutschen Hauptstadt gerüstet.

Ihre künftige Trainingspartnerin Theresa Michalak (Halle/Saale) belegte wie schon am Wochenende in Stockholm über 100 Meter Lagen mit 59,98 Sekunden zusammen mit der zeitgleichen Sophie Allen (Großbritannien) den zweiten Platz. Siegerin wurde Katinka Hosszu aus Ungarn (59,69), die bei den Frauen auch die Gesamtwertung im Kampf um einen Scheck in Höhe von 100.000 US-Dollar (rund 78.000 Euro) klar anführt und im virtuellen "Gelben Trikot" schwimmt.

Biedermann über Paradestrecke auf Platz zwei

Paul Biedermann musste sich dagegen über seine Paradestrecke 200 Meter Freistil dem Südafrikaner Darian Townsend (1:44,26) knapp geschlagen geben. Den zweiten Platz teilte er sich mit dem zeitgleichen Australier Tommaso D'Orsogna in 1:44,49 Minuten. 24 Stunden zuvor hatte Biedermann in Moskau die doppelt so lange Distanz in 3:44,00 Minuten für sich entschieden und damit seinen ersten Sieg im diesjährigen Weltcup eingefahren.

"Unsere beiden Asse sind damit für das Meeting in Berlin gerüstet", sagte Trainer Frank Embacher (Halle/Saale). Biedermann wird es dann als Europameister unter anderem mit dem Olympiasieger Yannick Agnel aus Frankreich zu tun bekommen. Britta Steffen schielt unterdessen auf den fünften Sieg in Folge über 100 Meter Freistil.

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