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Schwimmen

Klein, Biedermann und Staffel holen Bronze

SID
Paul Biedermann holte sich im 400-m-Finale die Bronzemedaille
© Getty

Europameister Sascha Klein hat den deutschen Wasserspringern bei der WM in Shanghai einen bronzenen Abschluss beschert. Auch Paul Biedermann schnappte sich die Bronzemedaille.

Europameister Sascha Klein hat den deutschen Wasserspringern bei der WM in Shanghai einen bronzenen Abschluss beschert. Der 25-Jährige aus Riesa musste sich vom Turm mit 534,50 Punkten nur dem Chinesen Qiu Bo (585,45) und dem Amerikaner David Boudia (544,25) geschlagen geben und gewann die erste WM-Einzelmedaille seiner Karriere.

In Shanghai hatte Klein bereits im Synchron-Wettbewerb gemeinsam mit Patrick Hausding (Berlin) zum WM-Auftakt Silber geholt. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) war es die achte Medaille in der chinesischen Metropole.

Biedermann holt Bronze über 400 m Freistil

Schwimm-Star Paul Biedermann hat seinen Titel über 400 m Freistil bei der WM in Shanghai verloren, aber Bronze gewonnen.

Der 24-Jährige aus Halle/Saale, der vor zwei Jahren in Rom auch über die halbe Distanz triumphiert hatte, musste sich im Finale in 3:44,14 Minuten dem südkoreanischen Olympiasieger Park Tae Hwan (3:42,04) und dem chinesischen Jungstar Sun Yang (3:43,24) geschlagen geben. Es ist die neunte Medaille für den DSV in China.

Bei den Frauen siegte über 400 m Freistil wie erwartet Italiens Schwimm-Diva Federica Pellegrini. Die Titelverteidigerin und Weltrekordlerin siegte in 4:01,97 Minuten vor der britischen Olympiasiegerin Rebecca Adlington (4:04,01) und der Französin Camille Muffat (4:04,06), Kurzbahn-Weltmeisterin über 200 m.

Auch Freistil-Staffeln mit Bronzemedaille

Paul Biedermanns Partnerin, Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen, hat ebenfalls einen erfolgreichen Start hingelegt. Die Berlinerin gewann mit der 4x100-m-Freistilstaffel Bronze.

In 3:36,05 Minuten mussten die Doppel-Weltmeisterin von 2009 sowie Silke Lippok (Heidelberg), Lisa Vitting (Essen) und Daniela Schreiber (Halle/Saale) nur den Niederländerinnen und den US-Schwimmerinnen den Vortritt lassen. Vor zwei Jahren in Rom hatte die deutsche Staffel Silber geholt.

Steffen Deibler im Finale

Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler hat über 50 m Schmetterling als Fünfter das Finale am Montag erreicht. Der 24-Jährige aus Hamburg, der erst im Nachsitzen die WM-Norm geschafft hatte, schwamm in seinem Halbfinale in 23,39 Sekunden nur um fünf Hundertstel an seinem eigenen deutschen Rekord vorbei.

Die beste Zeit erzielte der brasilianische 50-m-Freistil-Olympiasieger Cesar Cielo (23,19), der erst am Donnerstag vom internationalen Sportgerichtshof CAS Grünes Licht für seinen Start bekommen hatte.

Beim Titelverteidiger über 50 und 100 m Freistil war das Diuretikum Furosemid festgestellt worden, er behauptete, es unwissentlich mit einer Koffein-Kapsel eingenommen zu haben.

Bestes Ergebnis der Freistilsprintstaffel seit 2005

Die Freistilsprintstaffel um den Weltranglistenersten Marco di Carli hat das beste Ergebnis seit 2005 erreicht.

Das Quartett mit dem Frankfurter sowie Markus Deibler (beide Hamburg), Benjamin Starke (Berlin) und Christoph Fildebrandt (Wuppertal) belegte in 3:15,01 Minuten den siebten Rang.

Den Titel verloren überraschend die USA um Superstar Michael Phelps, es reichte nur zu Bronze hinter Australien und Frankreich.

Im Vorlauf war die deutsche Staffel in 3:14,23 deutschen Rekord geschwommen.

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