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Tour de France: Die fünfte Etappe zum Nachlesen im Liveticker

Von SPOX
Der Australier Caleb Ewan gewann den Massensprint der 3. Etappe.

Auf der fünften Etappe der Tour de France waren die Sprinter gefragt. Auf den 183 Kilometern von Gap nach Privas gab es aber auch die eine oder andere Steigung. Hier gibt's die Etappe zum Nachlesen im Liveticker.

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Damit endet eine über weite Strecken langweilige Etappe. Einzig in der Anfangsphase gab es einen ganz kurzen Fluchtversuch von Kasper Asgreen und Thomas De Gendt. Den Rest des Tages fuhr das Peloton einträchtig durch den Südosten Frankreichs. Erst auf den letzten zehn Kilometern wurde Ernst gemacht. Ineos versuchte, bei Seitenwind Lücken im Feld zu reißen, was zumindest nicht dauerhaft Bestand hatte. So kam es unweigerlich zum Massensprint. Zumindest beim Kampf der Männer mit den schnellen Beiden gibt es Abwechslung. Da tut sich kein alles überragender Mann hervor. Heute fand sich Wout Van Aert am Besten zurecht.

Tour de France: Die fünfte Etappe zum Nachlesen im Liveticker

Trikots: Bei den Jungprofis gibt es keine Veränderung, Tadej Pogacar bleibt in Weiß. Die beiden Bergpunkte des Tages gingen an Benoit Cosnefroy, der den Besitz des gepunkteten Textils manifestierte. In Sachen Grün jedoch tat sich etwas. Peter Sagan verlor die geliebte Trikotage, weil sowohl beim Zwischensprint als auch im Ziel Sam Bennett schneller war. Neun Punkte Vorsprung weist der Ire auf. Für den Paukenschlag des Tages sorgte dann aber die Jury, die dem Franzosen Julian Alaphilippe 20 Sekunden Zeitstrafe aufbrummte - er war damit das Gelbe Trikot los. Der Quick-Step-Profi, der am Sonntag mit seinem umjubelten Sieg in Nizza die Gesamtführung übernommen hatte, kam zwar zeitgleich mit Van Aert ins Ziel, wurde aber bestraft, da er 17 km vor dem Ziel noch Verpflegung angenommen hatte. Dies ist nur bis 20 km vor Etappenende erlaubt.

WOUT VAN AERT GEWINNT! In der Tat hat Van Aert die besten Beine, schiebt sich auf der Zielgerade um eine halbe Radlänge an Bol vorbei. Der Belgier von Jumbo-Visma gewinnt seine insgesamt zweite Touretappe.

500 Meter: Sunweb investiert viel in diesem Etappenfinale. So bringen die Jungs Cees Bol in Position. Doch Wout Van Aert lauert in aussichtsreicher Position.

1 Kilometer: Dann fährt das Peloton in rasender Geschwindigkeit unter der Flamme Rouge hindurch.

1,5 Kilometer: Nach wie vor bestimmt Sunweb das Geschehen. Inzwischen aber zeigt sich auch Mitchelton-Scott.

3 Kilometer: Jetzt spannt sich Sunweb vorn mit ein. das deutsche Team versucht, Cees Bol zu lancieren. Auch ein Mann von Lotto Soudal fährt weit vorn.

3,6 Kilometer: Sonny Colbrelli fällt zurück. Damit ist ein Sprinter raus aus dem Rennen um den Tagessieg.

4 Kilometer: Interessanterweise fahren Jumbo-Visma und Ineos an der Spitze und kontrollieren das Geschehen. Wo stecken die Sprinterteams?

6 Kilometer: Tatsächlich tun sich kleine Löcher auf. Doch dann steht ein Kreisverkehr an. Und dort rollt alles wieder zusammen. Die Straße steigt bereits deutlich an. Eine einfache Zielanfahrt schaut anders aus.

8 Kilometer: Jetzt wird höllisches Tempo gefahren. Ineos macht vorn Druck. Es herrscht Seitenwind. In der Tat bilden sich Windstaffeln. Vielleicht reißt irgendwo eine Lücke auf.

10 Kilometer: In der Tat wird jetzt die Rote Startnummer vergeben. Wout Poels bekommt diese heute zugesprochen. Auf eine Attacke geht diese Wahl nicht zurück. Doch der Niederländer quält sich seit Tagen mit einer Schulterverletzung, einer gebrochenen Rippe und gequetschten Lunge, wird so also für seinen unermüdlichen Einsatz unter Schmerzen belohnt.

12 Kilometer: Während der vierten Rennstunde war das Fahrerfeld 45 Stundenkilometer schnell. Damit steigt auch der Gesamtschnitt auf 41,4. Das schaut nach einer Zielankunft gegen 17:45 Uhr aus.

13 Kilometer: Mit Spannung erwarten wir den Jury-Entscheid in Bezug auf den kämpferischsten Fahrer des Tages. In aller Regel wird diese täglich noch vor der Zielankunft verkündet.

15 Kilometer: Offenbar hatte auch Mads Pedersen einen Schaden. Der Weltmeister aus Dänemark hetzt derzeit dem Peloton hinterher.

16 Kilometer: Auf der linken Seite schiebt sich der Mann im Bergtrikot nach vorn, setzt sich einen halben Kilometer für dem Gipfel an die Spitze. Zur Sicherheit fährt Benoit Cosnefroy eine kleinen Vorsprung heraus. Erneut macht ihm keiner den Punkt und die 200 Euro streitig.

18 Kilometer: Mithilfe des Teamkollegen Pavel Sivakov stellt Richard Carapaz den Anschluss zum Hauptfeld her. Damit sind nun wieder alle 172 Radprofis beisammen.

19 Kilometer: Gleich steht wieder ein Punkt für Benoit Cosnefroy auf dem Spiel. Die zweite Bergwertung des Tages, ebenfalls eine 4. Kategorie, wird auf der Cote de Saint-Vincent-de-Barres in 258 Metern Höhe abgenommen. 2,7 Kilometer Bergauf-Fahrt mit durchschnittlich 4,2 Prozent Steigung stellen eine erneut überschaubare Herausforderung dar.

23 Kilometer: Jetzt erreicht der US-Amerikaner den Schwanz des Feldes. Kurz darauf hat Richard Carapaz Defekt. Auch Ineos also verliert zumindest für den Moment einen Mann.

27 Kilometer: Bei Rouchemaure mündet die Drome in die Rhone. Dafür jedoch haben die Radprofis keinen Blick, denn inzwischen wird erheblich mehr Tempo gebolzt. Es geht deutlich zügiger zu Werke. Das macht es Sepp Kuss besonders schwer, um den Anschluss wieder herzustellen.

30 Kilometer: Dann fährt das Peloton über den Fluss Drome und hinein ins Departement Ardeche. Direkt nach der Brücke biegen die Fahrer nach rechts in Richtung Norden ab.

35 Kilometer: Nun kommt doch etwas Fahrt rein. Und prompt kommt es zu einem Sturz. Sepp Kuss geht zu Boden. Dar Mann von Jumbo-Visma richtet sich schnell wieder auf und nimmt umgehend die Verfolgung des Hauptfeldes auf.

39 Kilometer: Soeben wird die größte Stadt des Tages durchfahren. Es handelt sich um Montelimar, wo mehr als 38.000 Menschen leben. Geprägt wird das Stadtbild durch das Chateau der Familie Adhemar.

45 Kilometer: Nach wie vor macht kein Fahrer auch nur irgendwelche Anstalten, eine Attacke zu starten. Geschlossen und einträchtig rollt das Peloton über die französischen Straßen im Tal der Rhone.

49 Kilometer: Übrigens fährt der 24-jährige Profi von AG2R seine zweite Tour nach dem Debüt im vergangenen Jahr. Annähernd so eindrucksvoll ist Cosnefroy in seiner Karriere als Berufsradfahrer bislang einzig bei den Gesamtsiegen der Tour du Limousin 2019 und Etoile de Besseges in Erscheinung getreten.

51 Kilometer: Somit baut Benoit Cosnefroy seine Punktekonto im Kampf um das Bergtrikot auf 22 Zähler aus - zehn an der Zahl Vorsprung auf den ersten Verfolger Michael Gogl.

53 Kilometer: Etwa 400 Meter vor dem Gipfel taucht Cosnefroy im Vorderfeld auf und tritt dann an. Ständig geht sein Kontrollblick nach hinten, doch keiner hält ernsthaft dagegen. So muss der Franzose gar nicht alles geben, um sich den Zähler und die 200 Euro für die Mannschaftskasse zu sichern.

55 Kilometer: Wo steckt Benoit Cosnefroy? Der Mann im Bergtrikot wäre doch der Einzige, der Interesse an dem Punkt auf 434 Metern Höhe haben dürfte. Oder möchte ihm tatsächlich jemand in die Suppe spucken?

Tour de France: Noch knapp 55 Kilometer - es geht bergauf

57 Kilometer: Unterdessen sitzen die die Radprofis drei Stunden im Sattel. Zuletzt betrug das Tempo 38,5 Stundenkilometer. In der Summe sind wir damit bei einem Schnitt von 40,3 Stundenkilometern angelangt. Für diese Geschwindigkeit sieht die Marschtabelle der Organisatoren gar keinen Zeitplan vor.

59 Kilometer: So langsam - ganz langsam - nähern wir uns der Bergwertung am Col de Serre Colon. Ob die 4. Kategorie jemanden aus der Reserve locken wird? Der Anstieg ist gut vier Kilometer lang und im Schnitt 3,7 Prozent steil. Eine ernsthafte Herausforderung sieht natürlich anders aus.

64 Kilometer: Jetzt bewegen wir uns durch Taulignan, einer mittelalterlichen Ortschaft mit Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert. Die idyllische Gemeinde wird von Weinbergen umgeben.

68 Kilometer: Sollte die Etappe in dieser Art und Weise bis zur Massenankunft weiterlaufen, werden wir Probleme bekommen, einen Träger für die Rote Startnummer zu finden. Auch das wäre ein Argument, dass sich irgendwann bestimmt noch etwas tun wird.

73 Kilometer: In der Tat schaut das nach einem Stillhalteabkommen und einer entspannten Sommerausfahrt aus. Alle Teams sind sich offenbar einig, dass heute Erholung angesagt ist. Bleibt abzuwarten, was sich an der ersten Bergwertung des Tages tut. Vielleicht kommt da mal ein wenig Schwung rein.

77 Kilometer: Eine Etappe ohne wirkliche Ausreißergruppe ist für die Grande Boucle äußerst ungewöhnlich. Das gab es zuletzt allenfalls mal bei der Tour d'Honneur Richtung Paris. Der bislang einzige Versuch heute (Asgreen und De Gendt) wurde ja ziemlich schnell vereitelt, die beiden fuhren nicht einmal einen Kilometer vorneweg. Natürlich hoffen war, dass sich noch etwas tun wird und wir nicht nur auf einen Massensprint warten müssen.

82 Kilometer: Nun rollt das Peloton durch Nyons. Die Kleinstadt wird ihrem Ruf als sehr sonniger Ort heute absolut gerecht. Fraglos gedeihen die schwarzen Oliven, für die diese Region bekannt ist, bei diesen Bedingungen besonders gut.

88 Kilometer: Aktuell befinden wir uns gut 30 Kilometer Luftlinie nördlich des Mont Ventoux. Dieser gehört zu den legendärsten Bergen der Tour de France, befindet sich in diesem Jahr aber nicht um Programm.

95 Kilometer: In der zweiten Rennstunde legt das Fahrerfeld 42 Kilometer zurück. So steigt der Gesamtgeschwindigkeitsschnitt auf 41,5 Stundenkilometer. Damit nähern wir uns der langsamsten Vorausberechnung der Marschtabelle an, die eine Zielankunft um 17:41 Uhr vorhersagt.

Tour de France: Noch 100 Kilometer, weiter keine Ausreißer

100 Kilometer: So radeln die Fahrer immer schön entlang am Fluss Eygues, einem linken Nebenfluss der Rhone.

105 Kilometer: An den Position 3 und 4 kurbeln zwei Jungs von Bora-hansgrohe. Insgesamt fahren alle verbliebenen 172 Radprofis beisammen. Gestern und heute kamen also bisher keine weiteren Ausfälle hinzu.

110 Kilometer: An der Spitze des Pelotons macht Bob Jungels die Arbeit für das Team des Gelben Trikots. Der Luxemburger befindet sich aber ganz allein in der Verantwortung. Eine kurze Nachfrage bei einem Lotto-Soudal-Kollegen, der genau hinter ihm fährt schlägt fehl. Der mag nicht im Wind fahren.

115 Kilometer: Das Fahrerfeld verlässt soeben das Departement Hautes-Alpes und fährt in Drome ein. Etwa 90 Kilometer werden wir uns in diesem aufhalten, ehe es zum Etappenfinale nach Ardeche geht. Der Hauptort dieses Departements ist Privas, wo unser heutiger Tagesabschnitt endet.

120 Kilometer: Sam Bennett hat vor einigen Minuten den ersten Sprint der heutigen Etappe vor Morkov, Ewan und Sagan gewonnen und damit die Führung in der Sprint-Gesamtwertung mit 20 Punkten übernommen. Morkov (17), Ewan (15) und Sagan (13) sind ihm weiter auf den Fersen.

137 Kilometer: Das Feld bleibt weiterhin zusammen, kein Fahrer wagt einen Ausriss. Das Tempo hat allerdings etwas angezogen, die Gruppe hat weniger als zehn Minuten Rückstand auf das durchschnittliche Tempo der Tour de France.

155 Kilometer: Wir sehen einen ungewöhnlichen Start zur fünften Etappe der Tour de France. Knapp 45 Minuten lang sind die Athleten schon unterwegs, doch es gibt noch keine Ausreißergruppe. Diese Dynamik ist zwar spannend zu beobachten, macht das Rennen aktuell aber sehr langsam für das wichtigste Radrennen der Welt. Man kann immer wieder beobachten, wie die Fahrer sich entspannt unterhalten.

Start: Die fünfte Etappe der Tour de France ist eröffnet! Mit 3,5 Kilometern ist die neutrale Phase heute recht kurz, der scharfe Start wird in wenigen Minuten erfolgen.

Vor Beginn: Die Fahrer stehen bereit und werden in den nächsten Minuten losrollen.

Vor Beginn: Wir steigen mit dem ausführlichen Ticker um 15 Uhr ein. Die Ankunft im Ziel wird gegen rund 17.30 Uhr erwartet.

Vor Beginn: Der Etappenstart ist auf 13.10 Uhr angesetzt, der scharfe Start wird wie immer ein paar Minuten später erfolgen.

Vor Beginn: Es handelt sich um eine Flachetappe, die Sprinter werden sich heute viel ausrechnen. Allerdings stehen in der zweiten Etappenhälfte zwei kleine Anstiege auf dem Programm, und auch die letzten Kilometer nach Privas führen leicht bergauf.

Vor Beginn: Herzlich Willkommen zum Liveticker der fünften Etappe! Diesmal führt die Strecke die Fahrer über 183 Kilometer von Gap nach Privas.

Die Gesamtwertung der Tour de France vor der 5. Etappe

Rang

FahrerNationTeamZeit
1Julian Alaphilippe

FRA

DECEUNINCK - QUICK-STEP18:07:04
2Adam Yates

GBR

MITCHELTON-SCOTT+0:04
3Primoz Roglic

SLO

TEAM JUMBO-VISMA+0:07
4.Tadej Pogacar

SLO

UAE TEAM EMIRATES+0:11
5.Guillaume Martin

FRA

COFIDIS SOLUTIONS CREDITS+0:13
6.Egan Arley Bernal Gomez

COL

TEAM INEOS GRENADIERS+0:17
7.Tom Dumoulin

NED

TEAM JUMBO-VISMA+0:17
8.Esteban Chaves

COL

MITCHELTON-SCOTT+0:17
9.Nairo Quintana

COL

TEAM ARKEA-SAMSIC+0:17
10.Miguel Angel Lopez

COL

ASTANA+0:17

Tour de France im TV und Livestream: Die 5. Etappe heute live

Livebilder des Geschehens bekommt Ihr heute sowohl bei der ARD und auf Eurosport.

Der öffentlich-rechtliche Sender geht um 16.05 Uhr auf Sendung, berichtet also nur von den letzten rund 60 bis 80 Minuten. Bei Eurosport geht's um 13.05 Uhr los.

Auch DAZN-Kunden können die Tour de France live verfolgen: Dank einer Kooperation mit Eurosport findet Ihr Livebilder von allen Tagesabschnitten auf der Plattform im Eurosport-Channel.

Tour de France: Die restlichen Etappen im Überblick

EtappeDatumStreckeStreckenprofil
5. Etappe2. SeptemberGap - Privas (183 km)flach
6. Etappe3. SeptemberLe Teil - Mont Aigoual (191 km)hügelig
7. Etappe4. SeptemberMillau - Lavaur (168 km)flach
8. Etappe5. SeptemberCazeres-sur-Garonne - Loudenvielle (141 km)Gebirge
9. Etappe6. SeptemberPau - Laruns (153 km)Gebirge
Ruhetag7. September
10. Etappe8. SeptemberLe Chateau-d'Oleron - Saint-Martin-de-Re (168,5 km)flach
11. Etappe9. SeptemberChatelaillon-Plage - Poitiers (167,5 km)flach
12. Etappe10. SeptemberChauvigny - Sarran Correze (218 km)hügelig
13. Etappe11. SeptemberChatel-Guyon - Puy Mary Cantal (191,5 km)Gebirge
14. Etappe12. SeptemberClermont-Ferrand - Lyon (194 km)flach
15. Etappe13. SeptemberLyon - Grand Colombier (174,5 km)Gebirge
Ruhetag14. September
16. Etappe15. SeptemberLa Tour-du-Pin - Villard-de-Lans (164 km)Gebirge
17. Etappe16. SeptemberGrenoble - Col de la Loze (170 km)Gebirge
18. Etappe17. SeptemberMeribel - La Roche-sur-Foron (175 km)Gebirge
19. Etappe18. SeptemberBourg-en-Bresse - Champagnole (166,5 km)flach
20. Etappe19. SeptemberLure - La Planche des Belles Filles (36,2 km/Einzelzeitfahren)flach
21. Etappe20. SeptemberMantes-la-Jolie - Paris/Champs-Elysees (122,5 km)flach
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